{"Signatur": "CH_VB_015", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1998-09-18", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_015_JAAC-63-80--_1998-09-18.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150004391.pdf?ID=150004391", "Checksum": "72d341ac2569674c9d6bcf0c55acc3c3"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 63.80 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Steuerrekurskommission 18.09.1998 JAAC 63.80 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de contributions, jusqu'à 2006 18.09.1998 JAAC 63.80 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di contribuzioni 18.09.1998 JAAC 63.80 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Steuerrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de contributions, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di contribuzioni"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:26:27", "Checksum": "6247f8c5a72aedf7abf75b866ccc9d1b", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Steuerrekurskommission 18.09.1998 JAAC 63.80 \r\n\n 3\nSteuersätzen getrennt ausgewiesen wurden. In dieser Abrechnung rechnete\nder Beschwerdeführer für das 2. Quartal 1996 eine Mehrwertsteuerschuld von\nFr. 7508.75 (Steuertotal von Fr. 17 019.75 abzüglich Vorsteuern von Fr. 9511.-)\nab. Dadurch wurde die ESTV in die Lage versetzt, eine interne Abrechnung\nauch für die letzte fehlende Steuerperiode zu erstellen.\nAufgrund der am 17. März 1998 bzw. 11. Juni 1998 nachgereichten Unterlagen\nwurde die ESTV in die Lage versetzt, die Steuerforderung für das 2.\nund 3. Quartal 1996 aufgrund der vom Beschwerdeführer vorgelegten\nAbrechnungen festzulegen. Daher zog die ESTV am 22. Juni 1998 den\nEinspracheentscheid vom 18. Februar 1998 in Wiedererwägung, hob jenen\nursprünglichen Einspracheentscheid auf und setzte die Mehrwertsteuerschuld\ndes Beschwerdeführers auf Fr. 7508.75 für die Steuerperiode 2. Quartal\n1996 sowie auf Fr. 0.- für die Steuerperiode 3. Quartal 1996 fest. Der\nVerzugszins auf der Mehrwertsteuerschuld von total Fr. 7508.75 wurde\ninfolge verspäteter Zahlung mit Fr. 479.70 festgesetzt und gleichzeitig\nhielt die ESTV fest, dass diese Steuerschuld (einschliesslich Verzugszins)\ninfolge Zahlung (von Fr. 12 000.-) getilgt ist. Die Verwaltung auferlegte dem\nBeschwerdeführer die Kosten des Entscheidverfahrens von Fr. 120.- (gemäss\nEntscheid vom 13. November 1997) wobei ihm für das Einsprache- und\nWiedererwägungsverfahren keine Kosten belastet wurden. Die ESTV behielt\nsich vor, ihre Steuerforderung aufgrund einer Kontrolle zu berichtigen. Mit\nGutschriftsanzeige vom 22. Juni 1998 erhielt der Steuerpflichtige durch\ndie ESTV eine neue Abrechnung durch die ESTV auf der Basis der neu\nfestgesetzten Steuerbeträge.\nE. Mit Eingabe vom 22. Juni 1998 an die SRK beantragte die ESTV, das\nbei der SRK hängige Beschwerdeverfahren kostenpflichtig zu Lasten des\nBeschwerdeführers infolge Gegenstandslosigkeit abzuschreiben, da der\nSteuerpflichtige die Abrechnungen für die Abrechnungsperioden 2. und\n3. Quartal 1996 erst im Verlaufe dieses Beschwerdeverfahrens (am 17. März\n1998 bzw. 11. Juni 1998) eingereicht hatte. Der Beschwerdeführer sei durch die\nESTV bereits mit Schreiben vom 30. Januar 1998 aufgefordert worden, seiner\nAbrechnungspflicht binnen einer kurzen Nachfrist nachzukommen, doch\nhabe er keine ausreichenden Unterlagen eingereicht. Obwohl die Zahlung des\nBeschwerdeführers von Fr. 12 000.- durch die ESTV irrtümlicherweise nicht\nverbucht worden sei, ändere dies nichts am Umstand, dass die Verwaltung\nzur Festsetzung des Steuerbetrages einen Entscheid bzw. Einspracheentscheid\nhabe erlassen müssen.\nDer wiedererwägungsweise erlassene Einspracheentscheid der ESTV\nvom 22. Juni 1998 wurde am 23. Juni 1998 gegen Rückschein dem\nBeschwerdeführer zugestellt und wurde von ihm bei der SRK innert der\n30-tägigen Beschwerdefrist nicht angefochten.\n\nAus den Erwägungen:\n\n1. (...)\n2.a. Die Veranlagung und Entrichtung der Mehrwertsteuer erfolgt nach dem\nSelbstveranlagungsprinzip (Art. 37 f. MWSTV; vgl. Ernst Blumenstein / Peter\nLocher, System des Steuerrechts, 5. Aufl., Zürich 1995, S. 384 f.). Dies bedeutet,\n\n"}