{"Signatur": "CH_VB_015", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1998-12-03", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_015_JAAC-63-76--_1998-12-03.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150004376.pdf?ID=150004376", "Checksum": "3e1ec3dded70fe52db91ce9c97d6c9d9"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 63.76 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Steuerrekurskommission 03.12.1998 JAAC 63.76 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de contributions, jusqu'à 2006 03.12.1998 JAAC 63.76 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di contribuzioni 03.12.1998 JAAC 63.76 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Steuerrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de contributions, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale di ricorso in materia di contribuzioni"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:26:33", "Checksum": "d154c930a19645fc37ddf06b4be1cc63", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Steuerrekurskommission 03.12.1998 JAAC 63.76 \r\n\n(...)\n3.a. Nach Art. 8 Abs. 2 Bst. d Ziff. 1 und 2 der Übergangsbestimmungen\n(UeB) der Schweizerischen Bundesverfassung vom 29. Mai 1874 (BV,\nSR 101) sind die Unternehmen mit einem jährlichen steuerbaren\nGesamtumsatz von nicht mehr als Fr. 75 000.- sowie die Unternehmen\nmit einem jährlichen steuerbaren Gesamtumsatz von nicht mehr als\nFr. 250 000.-, sofern der Steuerbetrag, nach Abzug der Vorsteuer, regelmässig\nFr. 4000.- nicht übersteigt, von der Steuerpflicht für die Umsätze im Inland\nausgenommen. Mit dieser Regelung soll - wie bereits mit der bei der früheren\nWarenumsatzsteuer bestehenden ähnlichen Ordnung - insbesondere aus\nGründen der Erhebungswirtschaftlichkeit der Kreis der in die Steuerpflicht\neinzubeziehenden Unternehmen beschränkt werden (Kommentar des\nEidgenössischen Finanzdepartementes zur Mehrwertsteuer vom 22. Juni\n1994 [im folgenden: Kommentar EFD][10], ad Art. 19 Abs. 1 Bst. a MWSTV,\nS. 23; vgl. auch Louis de Capitani, L’assujettissement à l’impôt sur le\nchiffre d’affaires. Bref historique, tendances actuelles, perspectives, in\nArchiv für Schweizerisches Abgaberecht [ASA] 50 S. 195). Die subjektiven\nSteuerbefreiungen stellen eine vom Verfassungsgeber gewollte Ausnahme\nvom Grundsatz dar, wonach die Mehrwertsteuer den Endverbrauch\numfassend belasten soll und der Steuerpflichtige andererseits die Vorsteuern\ngrundsätzlich ausnahmslos abziehen können soll (BGE 123 II 301 f. E. 5b).\nDer Bundesrat hat Art. 8 Abs. 2 Bst. d Ziff. 1 und 2 UeB BV in Art. 17 Abs. 1 und\nArt. 19 Abs. 1 Bst. a MWSTV wie folgt umgesetzt:\n2. Kapitel: Steuerpflicht\nArt. 17 Grundsatz\n1\nSteuerpflichtig ist, wer eine mit der Erzielung von Einnahmen verbundene\ngewerbliche oder berufliche Tätigkeit selbständig ausübt, selbst wenn die\nGewinnabsicht fehlt, sofern seine Lieferungen, seine Dienstleistungen und sein\nEigenverbrauch im Inland jährlich gesamthaft 75 000 Franken übersteigen. (...)\nArt. 19 Ausnahmen\n1\nVon der Steuerpflicht sind ausgenommen:\na. Unternehmer mit einem Jahresumsatz nach Artikel 17 Absatz 5 bis zu 250 000\nFranken, sofern die nach Abzug der Vorsteuer verbleibende Steuer regelmässig\nnicht mehr als 4000 Franken im Jahr betragen würde; (...)\nTechnisch hat der Verordnungsgeber die Ausnahmen gemäss Art. 8 Abs. 2\nBst. d Ziff. 1 und 2 UeB BV in der Weise umgesetzt, dass er die Überschreitung\nder Umsatzgrenze von Fr. 75 000.- als Voraussetzung für den Eintritt der\nSteuerpflicht bezeichnet und nur für den Fall, dass der Jahresumsatz den\nBetrag von Fr. 250 000.- und die Steuerzahllast - das heisst die nach Abzug\nder Vorsteuer zu entrichtende Steuer - den Betrag von Fr. 4000.- regelmässig\n\n"}