{"Signatur": "CH_VB_014", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2004-03-15", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_014_JAAC-70-95--_2004-03-15.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150007490.pdf?ID=150007490", "Checksum": "8ea85d2d9625801efb852c5b09ec517e"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 70.95 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Datenschutzkommission 15.03.2004 JAAC 70.95 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de la protection des données et de la transparence, jusqu'à 2006 15.03.2004 JAAC 70.95 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale della protezione dei dati 15.03.2004 JAAC 70.95 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Datenschutzkommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de la protection des données et de la transparence, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione federale della protezione dei dati"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:21:37", "Checksum": "6f2055d6a8a57bc753cee2aae6b54d8a", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Datenschutzkommission 15.03.2004 JAAC 70.95 \r\n\n 2\nInformazione indiretta concernente l’elaborazione di dati personali nel\ncampo della sicurezza interna (protezione dello Stato).\nArt. 18 LSI. Art. 14 LUC.\n- Esame dei compiti della CFPDT sulla base dei materiali legislativi. Né\nla LSI né la LUC e nemmeno i relativi materiali legislativi contengono\nindicazioni, secondo cui la CFPDT potrebbe essere impiegata nell’ambito\nprivato quale commissione arbitrale in analogia alla regola della legge\nfederale sulla protezione dei dati. Questo perché in ambito privato la\nCFPDT esercita un controllo giudiziario e di sorveglianza sull’IFPD.\nRisulta pertanto che la CFPDT, per svolgere i suoi controlli, dispone\ndelle stesse competenze di verifica, valutazione e raccomandazione\ndell’IFPD (consid. 1).\n- L’IFPD e la CFPDT esercitano non solo il diritto di informazione\nal posto della persona interessata, ma tutti i diritti che spettano a\nquest’ultima secondo l’art. 25 LPD; non è ammissibile una limitazione\ndell’attività di controllo prevista dalla legge a causa delle risorse\nlimitate degli organi di controllo (consid. 2).\n- Limiti dell’esame. Per un controllo della plausibilità o dell’arbitrario,\nl’IFPD e la CFPDT verificano gli aspetti della proporzionalità e\nla veridicità delle informazioni registrate. Questioni di legalità\ndell’elaborazione dei dati sono invece verificate secondo un controllo\nastratto delle norme (consid. 3).\n- Oggetto dei controlli. Nel quadro dei loro controlli, l’IFPD e la CFPDT\ndevono esaminare se i dati sui richiedenti sono stati elaborati senza\nbase legale risp. basandosi su disposizioni di ordinanze illegali e\ndevono quindi emanare raccomandazioni per eliminare le lacune\nconstatate nell’elaborazione dei dati (consid. 4 und 5).\n- L’IFPD deve adeguatamente documentare i controlli effettuati (consid.\n6).\n- Non è ammissibile la registrazione sistematica di tutte le condanne\nannunciate secondo l’art. 265 PPF per determinati delitti, prescindendo\ndal rispetto delle disposizioni legali per una messa in pericolo della\nsicurezza interna ed esterna (consid. 8).\n\nZusammenfassung des Sachverhalts:\nA. X beantragte in seinem eigenen Namen und im Namen des von ihm\nvertretenen Y beim Bundesamt für Polizei (BAP, nunmehr fedpol) Einsicht\nin alle über ihn und V gespeicherten Daten, insbesondere solche in ISIS\n(Institute for Security and International Studies). Der Eidgenössische\nDatenschutzbeauftragte (EDSB; nunmehr Eidgenössischer Datenschutzund Öffentlichkeitsbeauftragter [EDÖB]) teilte den Gesuchstellern in der\nstets gleichlautenden Mitteilung nach Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes\nvom 21. März 1997 über Massnahmen zur Wahrung der inneren Sicherheit\n\n3\n(BWIS, SR 120) mit, dass in bezug auf sie entweder keine Daten unrechtmässig\nbearbeitet werden, oder dass der EDSB bei Vorhandensein allfälliger Fehler\nin der Datenbearbeitung eine Empfehlung zu deren Behebung an das\nBundesamt gerichtet habe. Daraufhin verlangten die Gesuchsteller von\nder Eidgenössischen Datenschutzkommission (EDSK), der EDSB bzw. das\nBundesamt für Polizei (BAP) seien anzuweisen, ihnen Einsicht in die über sie\ngespeicherten Daten zu gewähren. Zur Begründung wurde angeführt, die\nVerweigerung der Auskunft verletze Art. 8 des Bundesgesetzes vom 19. Juni\n1992 über den Datenschutz (DSG, SR 235.1).\nB. Anlässlich des von ihr durchgeführten Augenscheins im Bundesamt\nfür Polizei (beim Dienst für Analyse und Prävention [DAP] und bei\nder Bundeskriminalpolizei [BKP]) stellte die EDSK fest, dass sich die\nEinsichtsgesuche sowohl auf ISIS als auch auf JANUS beziehen.\nC. Aus den Vorakten ergibt sich, dass der EDSB im Rahmen der Überprüfung\nder Auskunftsersuchen der Gesuchsteller keine Empfehlungen abgegeben\nhat. Es findet sich in den Akten lediglich ein Schreiben hinsichtlich\nAbfrageroutinen, welches für die nachfolgende materielle Beurteilung nicht\nrelevant ist.\nD. An einer nächsten Sitzung stellte die EDSK fest, dass es sich bei den in\nZusammenhang mit den beiden hängigen Verfahren zu entscheidenden\nFragen um Grundsatzfragen handelt, und beschloss die Erweiterung der\nEDSK um zwei Mitglieder.\nE. Danach erging ein Zwischenentscheid, mit welchem der EDSB eingeladen\nwurde, zusätzliche Sachverhaltsabklärungen hinsichtlich der tatsächlich\ndurchgeführten Datenbearbeitungen zu treffen und zu prüfen, ob für\ndiese Datenbearbeitungen eine genügende gesetzliche Grundlage existiert,\ninsbesondere:\na) ob im Falle der Gesuchsteller Daten (namentlich als Konsequenz der\nReorganisation des BAP) ohne die notwendige gesetzliche Grundlage\nbearbeitet wurden.\nb) ob für die Bearbeitung von Informationen über die strafrechtliche\nVerurteilung des Gesuchstellers X im Rahmen einer systematischen\nSpeicherung strafrechtlicher Verurteilungen zu Art. 261bis des\nSchweizerischen Strafgesetzbuches vom 21. Dezember 1937 (StGB, SR\n311.0) eine genügende gesetzliche Grundlage vorhanden ist. Allenfalls\nwären zusätzliche Sachverhaltsabklärungen hinsichtlich der Herkunft der\nInformation über die strafrechtliche Verurteilung zu treffen und zu klären,\nob die Speicherung dieser Informationen in ISIS für Zwecke des präventiven\nStaatsschutzes eine Zweckentfremdung dieser Daten darstellt.\nF. In der Folge führte der EDSB im Zusammenhang mit den vorliegenden\nAuskunftsgesuchen eine zweite Überprüfung beim BAP durch. Hinsichtlich\nder Einträge in ISIS gelangte er zum Schluss, dass keine unrechtmässigen\nDatenbearbeitungen über die Gesuchsteller vorliegen. In seiner\nStellungnahme setzte sich der EDSB ferner mit dem Zwischenentscheid\nder EDSK auseinander und verlangte sinngemäss eine Wiedererwägung.\nAuf die Ausführungen des EDSB wird nachfolgend - soweit sie sich auf\nnoch offene Punkte beziehen - eingegangen. Der EDSB verzichtete auf\n\n"}