je heikler die Daten sind, desto höher die Anforderungen an die Einwilligung (Markus Hünig, Kommentar zum Schweizerischen Datenschutzgesetz, Basel 1995, hiernach: Kommentar DSG, N. 3/4 zu Art. 13). Nach den in der Empfehlung vom 21. November 1994 (Ziff. 4, oben, S. 1) richtig dargestellten, von Lehre und ständiger Praxis zu Art. 28 Abs. 2 ZGB entwickelten Grundsätzen, die auch im Bereich des DSG gelten, darf die Einwilligung, um rechtswirksam zu sein, nicht ihrerseits gegen Art. 27 ZGB verstossen (Marion M. Pedrazzini / Niklaus Oberholzer, Grundriss des Personenrechts, 4. Aufl., Bern 1993, S. 145).