{"Signatur": "CH_VB_012", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2004-03-23", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_012_JAAC-68-121--_2004-03-23.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150006260.pdf?ID=150006260", "Checksum": "f7983652a1501abe358f0d996dfd06c8"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 68.121 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 23.03.2004 JAAC 68.121 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006 23.03.2004 JAAC 68.121 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona 23.03.2004 JAAC 68.121 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral, bis 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:21:42", "Checksum": "4b6bdee17feead0c72a3c0767b280d89", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 23.03.2004 JAAC 68.121 \r\n\n 4\nAuf die weitergehenden Ausführungen in den Eingaben an die PRK wird -\nsoweit entscheidwesentlich - im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen\neingegangen.\nAus den Erwägungen:\n1.a. und b. (…)\n2.a. und b. (…)\n3. Vorliegend ist nicht nur verfahrensrechtlich, sondern auch materiell das\nneue (öffentliche) Recht des Bundes, mithin vorab das Bundespersonalgesetz,\nanzuwenden. Denn es liegt ein öffentlich-rechtlicher Arbeitsvertrag vor, den\nder Bereich Y. und der Beschwerdeführer am (…) 2001 abgeschlossen haben.\nDieser Vertrag löste ein bestehendes (altrechtliches) Anstellungsverhältnis auf\nden 1. Januar 2002 ab, wobei die Dauer des Arbeitsverhältnisses im Vertrag\nnicht befristet wurde. Nach Art. 10 Abs. 1 BPG können die Vertragsparteien\ndas Arbeitsverhältnis im gegenseitigen Einvernehmen auf jeden Zeitpunkt\nbeendigen. Das BPG erwähnt die Beendigung durch Auflösungsvertrag an\nerster Stelle, weil einvernehmliches Vorgehen nicht nur für die Begründung\nund die Änderung, sondern auch für die Beendigung des Arbeitsvertrages die\nNorm sein soll (vgl. Botschaft des Bundesrates vom 14. Dezember 1998 zum\nBundespersonalgesetz, BBl 1999 1612 f.; Liliane Subilia-Rouge, La nouvelle\nLpers: quelques points de rencontre avec le droit privé du travail, in Revue\nde droit administratif et de droit fiscal - 1e partie droit administratif - 59/2003,\nS. 306). Ein Auflösungsvertrag kann auch im Rahmen eines gerichtlichen oder\naussergerichtlichen Vergleiches abgeschlossen werden.\na. Der Bereich Y. und der Beschwerdeführer haben in diesem Sinne in der\nVereinbarung vom 18. Oktober bzw. 6. November 2002 das bestehende\nunbefristete Arbeitsverhältnis einvernehmlich in ein befristetes umgewandelt,\nmit einem vertraglich vereinbarten Endtermin. Ziff. 1 der Vereinbarung hält\nentsprechend fest, dass die Parteien die Aufhebung des Arbeitsverhältnisses\nim gegenseitigen Einvernehmen auf den 31. Juli 2003 vereinbaren.\nb. Befristete Arbeitsverhältnisse enden nach Art. 10 Abs. 2 Bst. c BPG\nohne Kündigung mit dem Ablauf der Vertragsdauer (vgl. auch Art. 334\nAbs. 1 des Bundesgesetzes betreffend die Ergänzung des Schweizerischen\nZivilgesetzbuches, Fünfter Teil: Obligationenrecht [OR], SR 220). Gemäss\nArt. 29 Abs. 1 BPG regeln die (personalrechtlichen) Ausführungsbestimmungen\ndie Leistungen der Arbeitgeber an die Angestellten bei Arbeitsverhinderung\nwegen Krankheit, Unfall, usw. Gestützt darauf wird in Art. 56 Abs. 6\nBPV festgehalten, dass das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) die\nLohnfortzahlung bei befristeten Arbeitsverhältnissen regelt, und in Art. 23 der\nVerordnung des EFD vom 6. Dezember 2001 zur Bundespersonalverordnung\n(VBPV, SR 172.220.111.31) wird diesbezüglich ausgeführt, dass die\nLohnfortzahlung nach Art. 56 Abs. 1 und 2 BPV spätestens mit dem Ende\ndes befristeten Arbeitsverhältnisses endet. Diese Regelung entspricht\nauch jener gemäss privatrechtlichem Arbeitsvertrag und der Doktrin\ndazu. So wird bei der Kommentierung zu Art. 334 OR etwa ausgeführt,\ndass der befristete Arbeitsvertrag nach Ablauf der vereinbarten Dauer\nautomatisch endet, die Bestimmungen über den Kündigungsschutz somit\nnicht gelten und der Vertrag sogar bei krankheits- oder unfallbedingter\nArbeitsunfähigkeit nach Ablauf der vorgesehenen Dauer endet (Christiane\n\n"}