{"Signatur": "CH_VB_012", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2003-03-13", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_012_JAAC-67-69--_2003-03-13.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150006086.pdf?ID=150006086", "Checksum": "e0816ab964e4a2bfb5a89a439e4d0ee5"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 67.69 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 13.03.2003 JAAC 67.69 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006 13.03.2003 JAAC 67.69 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona 13.03.2003 JAAC 67.69 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral, bis 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:22:42", "Checksum": "de1c7c4e5b3b015276fa485ec671dfb7", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 13.03.2003 JAAC 67.69 \r\n\n 5\nder 5 Jahre» verwendet wird. Der hier wesentliche Text der Erläuterungen\nist identisch mit dem Kommentar zu dem am 11. September 2000 in die\nVernehmlassung gegebenen BPV-Entwurf.\nd. In zahlreichen Fällen stellt das Bundesgericht ab auf Sinn und Zweck\nsowie auf die Wertungen, die einer Gesetzesbestimmung zugrunde liegen\n(BGE 128 I 40 f. E. 3b, BGE 126 II 465 E. 4c, BGE 125 II 199 E. 3e). Zweck der\nAusrichtung einer Treueprämie ist es, die Leistung und Treue des Angestellten\nanzuerkennen (BBl 1998 1684; Entscheid der PRK in Sachen M. gegen das\nEidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und\nSport [VBS] vom 2. Juni 1999, E. 1c, veröffentlicht in VPB 64.37; Entscheid\nder PRK in Sachen S. gegen das Eidgenössische Departement für auswärtige\nAngelegenheiten [EDA] vom 22. Juni 1999, E. 2a, veröffentlicht in VPB 64.38).\nIndem die Treueprämie ein Dank für geleistete Arbeit ist, liegt es nahe, für die\nEntstehung des Anspruchs auf die Vollendung der massgebenden Dienstjahre\nabzustellen.\ne. Was das systematische Element der Auslegung, den Kontext zu anderen\nBestimmungen anbelangt, hat das EPA in seiner Stellungnahme vom 17. Januar\n2003 zu Recht darauf hingewiesen, dass das Dienstalter - und damit dessen\nBerechnung - nicht nur für die Frage relevant ist, ob ein Anspruch auf eine\nTreueprämie besteht, sondern auch für eine ganze Reihe anderer Fragen,\nbeispielsweise für die Berechnung der Dauer der Kündigungsfrist (Art. 12\nBPG). Diese Beispiele zeigen klar, dass in all den genannten Bestimmungen ein\nDienstjahr am 365. bzw. 366. Tag nach Anstellungsbeginn vollendet ist und am\nfolgenden Tag das nächstfolgende beginnt.\nf. Ein Blick in die Ordnungen von Kantonen und Gemeinden zeigt, dass auch\ndiese den Zeitpunkt, in welchem der Anspruch auf ein Dienstaltersgeschenk\nbzw. auf eine Treueprämie entsteht, nicht ausdrücklich regeln (z. B. «nach» in\n§ 46 und 47 des Dekretes zum Personalgesetz des Kantons Basel-Landschaft\nvom 8. Juni 2000 [SGS 150.1]; «bei» in § 23 des Gesetzes betreffend Einreihung\nund Entlöhnung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kantons\nBasel-Stadt [Lohngesetz] vom 18. Januar 1995 [SG 164.100]; «mit» in Art. 51 der\nAusführungsbestimmungen vom 23. Oktober 2001 zur Verordnung über das\nArbeitsverhältnis der Mitarbeitenden des Kantons Graubünden [BR 170.410].\nEine Ausnahme bildet der Kanton Luzern, welcher in der Wegleitung II.D zum\nDienstaltersgeschenk in Ziff. 7.2 bestimmt: «Für die Anspruchsbegründung\ngenügt die taggenaue Erfüllung der erforderlichen Anzahl Dienstjahre (z. B.\nEintritt am 1. Februar 1990 und Austritt am 31. Januar 2000 gibt Anspruch auf\nein volles Dienstaltersgeschenk).»\ng. Die Auslegung von Art. 73 BPV ergibt somit, dass der Anspruch auf eine\nTreueprämie bei Vollendung des entsprechenden Dienstjahres, also am letzten\nTag der 5-Jahres-Periode entsteht. Der Beschwerdeführer trat am 1. Januar\n1992 in den Bundesdienst ein. Das 10. Anstellungsjahr vollendete er somit am\n31. Dezember 2001. Das am 31. Dezember 2001 geltende Beamtengesetz sah\nfür die Vollendung des 10. Dienstjahres keine Treueprämie vor. Und das BPG\nbzw. die BPV, nach deren Regelung am 31. Dezember 2001 der Anspruch auf\n\n"}