{"Signatur": "CH_VB_012", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2003-03-13", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_012_JAAC-67-69--_2003-03-13.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150006086.pdf?ID=150006086", "Checksum": "e0816ab964e4a2bfb5a89a439e4d0ee5"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 67.69 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 13.03.2003 JAAC 67.69 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006 13.03.2003 JAAC 67.69 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona 13.03.2003 JAAC 67.69 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral, bis 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:22:42", "Checksum": "de1c7c4e5b3b015276fa485ec671dfb7", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 13.03.2003 JAAC 67.69 \r\n\n 2\nElement, hier die Vollendung des 10. Dienstjahres, unter dem zeitlichen\nGeltungsbereich des alten Rechts entstanden sei, mit Inkrafttreten des neuen\nRechts fällig würden.\nD. Mit Eingabe vom 16. September 2002 erhebt X (nachfolgend\nBeschwerdeführer) bei der Eidgenössischen Personalrekurskommission (PRK)\nBeschwerde gegen den Beschwerdeentscheid des zuständigen Departements\nvom 23. August 2002. Er beantragt, es sei ihm eine Treueprämie im Sinne von\nArt. 73 Abs. 2 Bst. b BPV für 10 Anstellungsjahre auszurichten, unter Kostenund Entschädigungsfolgen. Die Begründung ist in weiten Teilen identisch mit\nderjenigen seiner Beschwerde an das zuständige Departement.\nE. Das zuständige Departement beantragt in seiner Vernehmlassung\nvom 21. Oktober 2002, die Beschwerde sei abzuweisen und es sei beim\nEidgenössischen Personalamt (EPA) ein Amtsbericht zur historischen\nAuslegung der Übergangsbestimmungen sowie über die Ausrichtung der\nTreueprämie einzuholen. In materieller Hinsicht verweist das zuständige\nDepartement auf seine Ausführungen im Beschwerdeentscheid und betont das\nbesondere Gewicht der historischen Auslegung des neuen Personalrechts.\nAus den Erwägungen:\n1. (Formelles)\n2. Mit dem Beschwerdeführer ist die PRK entgegen der Auffassung der\nVorinstanz der Meinung, dass die hier zu entscheidenden Fragen nicht\nsolche des intertemporalen Rechts sind. Die von der Vorinstanz getroffene\nUnterscheidung zwischen echter und unechter Rückwirkung ist zwar\nrichtig, doch kann der Schlussfolgerung, die Übergangsbestimmungen sähen\nkeine unechte Rückwirkung vor, nicht beigepflichtet werden. Art. 4 Abs. 3\nÜberführungsverordnung BtG-BPG bestimmt nämlich, dass bei der Festlegung\nneurechtlicher Massnahmen und Ansprüche die für Massnahmen und\nAnsprüche nach dem Beamtengesetz massgebenden Dienstjahre angerechnet\nwerden, sofern das altrechtliche Dienstverhältnis ohne Unterbruch in ein\nneurechtliches Arbeitsverhältnis nach dem Bundespersonalgesetz vom\n24. März 2000 (BPG, SR 172.220.1) überführt wird, was vorliegend der Fall\nist. Nach Rechtsprechung und Lehre fällt eine solche Bestimmung unter den\nBegriff der unechten Rückwirkung und ist grundsätzlich zulässig (BGE 126\nV 135 E. 4a, BGE 124 III 272 E. 4e; Ulrich Häfelin/Georg Müller, Allgemeines\nVerwaltungsrecht, 4. Aufl., Zürich 2002, Rz. 342). Die Frage, ob der unechten\nRückwirkung wohlerworbene Rechte entgegen stehen (Häfelin/Müller, a.a.O.,\nRz. 342), muss nicht geprüft werden, da vermögensrechtliche Ansprüche\nvon Beamten - und öffentlich-rechtlichen Angestellten - in der Regel keine\nwohlerworbenen Rechte darstellen (Bundesgericht in Schweizerisches\nZentralblatt für Staats- und Verwaltungsrecht [ZBl] 2001 321 und dort zitierte\nEntscheide).\nArt. 4 Überführungsverordnung BtG-BPG sieht somit bezüglich der\nAnrechnung altrechtlicher Anstellungsjahre lediglich eine unechte\nRückwirkung vor; eine weitergehende - echte - Rückwirkung ist weder in\nder Überführungsverordnung BtG-BPG noch im BPG und auch nicht in der\nBPV vorgesehen. Wie das EPA in seiner Eingabe vom 17. Januar 2003 richtig\nausführt, ist auch keine Vorwirkung des neuen Rechts gegeben; eine solche\nist unzulässig (Häfelin/Müller, a.a.O., Rz. 347 f.). Damit entscheidet nicht das\n\n"}