{"Signatur": "CH_VB_012", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2002-07-24", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_012_JAAC-67-68--_2002-07-24.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150006083.pdf?ID=150006083", "Checksum": "234973b4c31309a872e87d86731f8176"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 67.68 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 24.07.2002 JAAC 67.68 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006 24.07.2002 JAAC 67.68 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona 24.07.2002 JAAC 67.68 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral, bis 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:23:21", "Checksum": "ecc91dc7408cd6e4aa49c42c26e3e5b3", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 24.07.2002 JAAC 67.68 \r\n\n 2\nfest, dass das Amt als Mitglied der Schulbehörde in F. nicht als öffentliches\nAmt gemäss Ziff. 29 GAV SBB gelte. Somit bestehe auch kein Anspruch auf\nbezahlten Urlaub und eine entsprechende Bewilligung erübrige sich.\nB. Gegen diese Verfügung erhob K. mit Eingabe vom 23. November 2001\nBeschwerde an die interne Beschwerdeinstanz. Er beantragte, die Verfügung\naufzuheben und ihm für seine Tätigkeit in der Schulvorsteherschaft der\nSchulgemeinde F., in die er für die Amtsperiode 2001-2005 gewählt worden\nsei, aufgrund der Ziff. 29 und Anhang 6 Ziff. 3 Abs. 9 GAV SBB bis 15 Tage\nbezahlten Urlaub pro Kalenderjahr zu gewähren.\nC. Der Zentralbereich Personal der SBB wies die Beschwerde am 19. März 2002\nab und bestätigte die von der Division Personenverkehr (Region Zürich) am\n24. Oktober 2001 verfügte Nichtanerkennung der Schulbehörden-Tätigkeit von\nK. als öffentliches Amt.\nD. Gegen den Beschwerdeentscheid der SBB vom 19. März 2002 führt K.\n(Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 29. April 2002 Beschwerde bei der\nEidgenössischen Personalrekurskommission (PRK). Er beantragt, den\nBeschwerdeentscheid aufzuheben und seine Tätigkeit in der Schulbehörde\nunter Beachtung von Ziff. 29 Abs. 2 GAV SBB als ein öffentliches Amt\nanzuerkennen. Für die Ausübung seines Amtes in der Schulbehörde F. sei\nihm der Urlaub gemäss Anhang 6 Ziff. 3 Abs. 9 GAV SBB, d. h. bis 15 Tage pro\nKalenderjahr, zu gewähren.\nE. In seiner Vernehmlassung vom 4. Juni 2002 schliesst der Zentralbereich\nPersonal der SBB auf vollumfängliche Abweisung der Beschwerde.\nAus den Erwägungen:\n1.a. Gemäss Art. 1 Abs. 1 der Verordnung vom 20. Dezember 2000 über\ndie Inkraftsetzung des Bundespersonalgesetzes für die SBB und über die\nWeitergeltung von Bundesrecht (Inkraftsetzungsverordnung BPG für die SBB,\nSR 172.220.112) ist das Bundespersonalgesetz vom 24. März 2000 (BPG, SR\n172.220.1) am 1. Januar 2001 für die SBB in Kraft getreten. Arbeitsverhältnisse,\ndie vor Inkrafttreten des Bundespersonalgesetzes gemäss dem Beamtengesetz\nvom 30. Juni 1927 bestehen, gelten automatisch nach dem neuen Recht, es sei\ndenn, sie seien durch ordentliche Kündigung oder Nichtwiederwahl gemäss\naltem Recht aufgelöst worden (Art. 41 Abs. 4 BPG). Ebenfalls auf den 1. Januar\n2001 in Kraft getreten ist die Rahmenverordnung vom 20. Dezember 2000 zum\nBundespersonalgesetz (Rahmenverordnung BPG, SR 172.220.11).\nb. Nach Art. 38 Abs. 1 BPG schliessen namentlich die SBB für ihren\nBereich mit den Personalverbänden einen Gesamtarbeitsvertrag ab.\nSchon das auf den 1. Januar 1999 im Rahmen der Bahnreform in Kraft\ngesetzte neue Bundesgesetz vom 20. März 1998 über die Schweizerischen\nBundesbahnen (SBBG, SR 742.31) hält in Art. 15 Abs. 2 fest, dass der\nBundesrat die SBB ermächtigen kann, das Anstellungsverhältnis im Rahmen\nvon Gesamtarbeitsverträgen abweichend oder ergänzend zu regeln. In\nAnwendung dieser Bestimmung hatte der Bundesrat die SBB denn auch\nbereits am 16. Februar 2000 ermächtigt, einen GAV auszuarbeiten (vgl.\nArt. 2a der inzwischen [vgl. Art. 3 der Verordnung des Bundesrates vom\n21. November 2001 über die Inkraftsetzung des Bundespersonalgesetzes\nfür die Post und über die Weitergeltung von Bundesrecht, SR 172.220.116]\n\n"}