{"Signatur": "CH_VB_012", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2003-02-21", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_012_JAAC-67-111--_2003-02-21.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150005798.pdf?ID=150005798", "Checksum": "4d7b2f0878bad647cf56d18f747d24f6"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 67.111 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 21.02.2003 JAAC 67.111 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006 21.02.2003 JAAC 67.111 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona 21.02.2003 JAAC 67.111 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral, bis 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:23:09", "Checksum": "4dad7fa84d307a5a192c76cc9be77874", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 21.02.2003 JAAC 67.111 \r\n\n 5\nin keinem Fall einfach oder ergibt sich von selber; statt dessen liegt sie\nhier wie in anderen Fällen im Ermessens- oder Gestaltungsspielraum\nder zuständigen Behörden bzw. Vertragsparteien (vgl. E. 3b). In welcher\nHöhe genau anzuknüpfen ist, ob bei einem Jahreslohn von Fr. 40’000.-,\nFr. 58’000.-, Fr. 89’000.- oder eben Fr. 100’000.- noch von schützenswerten\nEinkommensstufen gesprochen werden kann, ist einer gerichtlichen\nBeurteilung weitgehend entzogen. Vielmehr müssen soziale Faktoren\nwie Alter, Berufsaussichten, Ausbildung, Anzahl der zu unterstützenden\nPersonen, wirtschaftliche Lage, usw. berücksichtigt werden. Nachdem das\nBundesamt für Statistik für das Jahr 2000 von einem Bruttomonatslohn\nvon Fr. 6’163.- im öffentlichen Sektor oder sogar von Fr. 7’651.- für dessen\nunteres Kader ausgegangen ist (Schweizerische Lohnstrukturerhebung\n2000, Pressemitteilung Nr. 102/2001 0350-0110-20 des Bundesamtes für\nStatistik vom 13. November 2001[241]) scheint eine Jahreslohngrenze\nvon Fr. 100’000.- nicht aussergewöhnlich oder nur für das oberste Kader\nzugeschnitten zu sein. Jedenfalls kommen mehr Personen in den Genuss des\nLohnbesitzstands, je höher die Grenze festgesetzt wird; es kann nicht ein\nAnliegen des Beschwerdeführers sein, den erhöhten Schutz für bestimmte\nPersonenkreise reduzieren zu wollen.\ne. Nach dem Gesagten ist das Gebot der Rechtsgleichheit nicht verletzt. Eine\nsolche Verletzung würde nämlich gemäss langjähriger Bundesgerichtspraxis\nnur vorliegen, wenn Gleiches nicht nach Massgabe seiner Gleichheit gleich\nund Ungleiches nicht nach Massgabe seiner Ungleichheit ungleich behandelt\nwürde. Im vorliegenden Fall würde dies bedeuten, dass eine dem GAV SBB\nunterstellte Person, die sich in einer der Situation des Beschwerdeführers\nvergleichbaren Lage befindet oder jedenfalls das 58. Altersjahr nicht vollendet\nund einen Jahreslohn von über Fr. 100’000.- hat, den Lohnbesitzstand über\nden 31. Dezember 2001 hinaus zugestanden erhielte. Diese Ausgangslage\nliegt hier nicht vor, macht doch der Beschwerdeführer eine unterschiedliche\nBehandlung von zwei verschiedenen Personenkreisen geltend, für deren\nDifferenzierungen jedoch wie oben erwähnt (vgl. E. 3d) sachliche Gründe\nbestehen. Auch ein Verstoss gegen das Willkürverbot ist nicht auszumachen,\nda weder die angefochtene Verfügung noch die Regelung des GAV im Ergebnis\nin stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderlaufen, sondern\nvielmehr dem Prinzip der Sozialverträglichkeit entgegenkommen; es ist in\nder Tat nicht einzusehen, weshalb eine Massnahme, die bestrebt ist, möglichst\nviele Personen zu begünstigen, willkürlich sein soll. Die Beschwerde ist daher\nals unbegründet abzuweisen.\n[240] Zu beziehen beim Zentralbereich Personal der SBB, Mittelstr. 43, CH-3003\nBern 65 oder per Mail an: sekretariat.pe@sbb.ch\n[241] Zu beziehen beim Bundesamt für Statistik (BFS), Publikationen und\nVerkauf, Espace de l’Europe 10, 2010 Neuchâtel, oder zu lesen auf der\nInternetseite des BFS unter http://www.bfs.admin.ch/news/darch.htm\n\nInformations générales sur la Commission fédérale de recours en matière de\npersonnel fédéral\n\n6\nSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften\nArchives fédérales suisses, Publications officielles numérisées\nArchivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali\n\nJAAC 67.111 - Entscheid der Eidgenössischen Personalrekurskommission vom 21. Februar\n2003 in Sachen X. [PRK 2002-019]\n\nIn Verwaltungspraxis der Bundesbehörden\nDans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération\nIn Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione\n\nJahr 2003\nAnnée\nAnno\n\nBand 67\nVolume\nVolume\n\nSeite ---\nPage\nPagina\n\nRef. No 150 005 798\n\nDas Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert.\nLe document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale.\nIl documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.\n"}