{"Signatur": "CH_VB_012", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2003-02-21", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_012_JAAC-67-111--_2003-02-21.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150005798.pdf?ID=150005798", "Checksum": "4d7b2f0878bad647cf56d18f747d24f6"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 67.111 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 21.02.2003 JAAC 67.111 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006 21.02.2003 JAAC 67.111 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona 21.02.2003 JAAC 67.111 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral, bis 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:23:09", "Checksum": "4dad7fa84d307a5a192c76cc9be77874", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 21.02.2003 JAAC 67.111 \r\n\n 3\nVerantwortungsbewusstsein der SBB, dass die Grenze auf Fr. 100’000.-\nangehoben worden sei und es sei nicht nachvollziehbar, bei einer derartigen\nMassnahme von Willkür zu sprechen.\nAus den Erwägungen:\n1.a. (…)\nb. Nach Art. 38 Abs. 1 BPG schliessen namentlich die SBB für ihren Bereich\nmit den Personalverbänden einen GAV ab. Schon das auf den 1. Januar\n1999 im Rahmen der Bahnreform in Kraft gesetzte neue Bundesgesetz vom\n20. März 1998 über die Schweizerischen Bundesbahnen (SBBG, SR 742.31)\nhält in Art. 15 Abs. 2 fest, dass der Bundesrat die SBB ermächtigen kann, das\nAnstellungsverhältnis im Rahmen von Gesamtarbeitsverträgen abweichend\noder ergänzend zu regeln. In Anwendung dieser Bestimmung hatte der\nBundesrat die SBB denn auch bereits am 16. Februar 2000 ermächtigt, einen\nGAV auszuarbeiten (vgl. Art. 2a der inzwischen [vgl. Art. 3 der Verordnung\ndes Bundesrates vom 21. November 2001 über die Inkraftsetzung des\nBundespersonalgesetzes für die Post und über die Weitergeltung von\nBundesrecht, SR 172.220.116] vollständig aufgehobenen Beamtenordnung 2\nvom 15. März 1993, AS 1993 1098). Der GAV SBB steht seit dem 1. Januar 2001\nin Kraft (vgl. Ziff. 165 Abs. 1 GAV SBB).\nc. (…)\n2.a. (…)\nb. Nach dem GAV SBB setzt sich der Lohn für die dem GAV unterstellten\nPersonen aus einem Funktionsanteil, einem Erfahrungsanteil und einem\nLeistungsanteil zusammen (Art. 57 GAV SBB); jede Funktion wird bewertet\nund einer Funktionsstufe zugeteilt (Art. 58 Abs. 1 GAV SBB). Erfolgt im\nZusammenhang mit einer betriebsorganisatorischen Veränderung ein\nFunktionswechsel in eine tiefere Funktionsstufe wird während zwei Jahren\ndie Differenz zwischen altem und neuem Lohn gewährt. Zusätzlich behalten\nPersonen, welche zum Zeitpunkt, wo der Besitzstand wegfallen würde,\ndas 58. Altersjahr vollendet haben oder einen Jahreslohn von weniger als\nFr. 100’000.- erhalten, ihren Besitzstand (Art. 63 Abs. 3 GAV SBB in Verbindung\nmit der Richtlinie 141 PE 1). Im Einzelfall kann ausserdem eine von diesen\nordentlichen Anpassungsregeln abweichende Regelung getroffen werden,\nwenn durch den Wegfall eines Besitzstands eine soziale Notlage entstehen\nwürde (vgl. Art. 63 Abs. 3 Bst. d GAV SBB).\n3. Im vorliegenden Fall kritisiert der Beschwerdeführer die im Rahmen\nder Lohnrunde 2001 revidierten Bestimmungen des GAV über den\nLohnbesitzstand. Er macht geltend, für eine Ausdehnung des Besitzstands\nauf alle Mitarbeiter/-innen mit einem Jahreslohn bis Fr. 100’000.- fehlten\nsachliche oder soziale Argumente. Für die kleine Minorität der Angestellten,\ndie ab 1. Januar 2002 nicht mehr über den Lohnbesitzstand verfügten, sei der\nGrundsatz der Rechtsgleichheit und das Willkürverbot verletzt worden.\na. Gegenstand der Verwaltungsrechtspflege bilden Verfügungen. Eine\nVerfügung ist ein individueller, an den einzelnen gerichteter Hoheitsakt,\ndurch den ein konkretes verwaltungsrechtliches Rechtsverhältnis\nrechtsgestaltend oder feststellend in verbindlicher und erzwingbarer Weise\ngeregelt wird. Davon zu unterscheiden sind Erlasse, d. h. generelle und\n\n"}