{"Signatur": "CH_VB_012", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2003-02-21", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_012_JAAC-67-111--_2003-02-21.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150005798.pdf?ID=150005798", "Checksum": "4d7b2f0878bad647cf56d18f747d24f6"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 67.111 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 21.02.2003 JAAC 67.111 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006 21.02.2003 JAAC 67.111 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona 21.02.2003 JAAC 67.111 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral, bis 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:23:09", "Checksum": "4dad7fa84d307a5a192c76cc9be77874", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 21.02.2003 JAAC 67.111 \r\n\n JAAC 67.111\n\nEntscheid der Eidgenössischen Personalrekurskommission\nvom 21. Februar 2003 in Sachen X. [PRK 2002-019]\n\nEmployé des Chemins de fer fédéraux suisses (CFF). Acquis salarial.\nEgalité des droits.\n- La durée plus longue de l’acquis salarial prévue à l’art. 63 al. 3 de\nla convention collective de travail des CFF en cas de passage dans un\néchelon de fonction inférieur pour les employés qui ont atteint l’âge\nde 58 ans révolus ou ont un salaire de moins de Fr. 100’000 repose sur\ndes motifs objectifs et raisonnables et reste dans les limites du pouvoir\nd’appréciation ou de la marge de négociation des autorités compétentes\nresp. des parties au contrat (consid. 3d).\n- En l’espèce, ni le principe d’égalité devant la loi ni l’interdiction de\nl’arbitraire n’ont été violés (consid. 3e).\n\nAngestellter der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB).\nLohnbesitzstand. Rechtsgleichheit.\n- Die längere Dauer des in Art. 63 Abs. 3 Gesamtarbeitsvertrag SBB\nvorgesehenen Besitzstandes bei einem Funktionswechsel in eine tiefere\nLohnklasse für Angestellte, die das 58. Altersjahr vollendet haben\noder einen Jahreslohn von weniger als Fr. 100’000 erhalten, beruht auf\nsachlichen und vernünftigen Gründen und liegt im Ermessens- oder\nGestaltungsspielraum der zuständigen Behörden bzw. Vertragsparteien\n(E. 3d).\n- Vorliegend wurde weder das Gebot der Rechtsgleichheit noch das\nWillkürverbot verletzt (E. 3e).\n\n1\nImpiegato delle Ferrovie federali svizzere (FFS). Diritto acquisito per il\nsalario. Parità di trattamento.\n- La durata più lunga del diritto acquisito per il salario, prevista nel\nContratto collettivo di lavoro FFS in caso di passaggio ad una funzione\nin una classe di stipendio inferiore per impiegati che hanno compiuto\nil 58esimo anno di età oppure che ricevono un salario annuale inferiore\na fr. 100’000, si basa su motivi oggettivi e ragionevoli e resta nei limiti\ndel potere di apprezzamento o del margine di negoziato delle autorità\ncompetenti risp. delle parti contrattuali (consid. 3d).\n- Nella fattispecie non sono stati violati né il principio della parità di\ntrattamento né il divieto dell’arbitrario (consid. 3e).\n\nZusammenfassung des Sachverhalts:\nA. X., geboren 1952, trat im Jahre 1969 in die Dienste der SBB. Nach\neiner Laufbahn als Betriebsbeamter arbeitet er seit dem 1. Januar 1995\nals Fachspezialist für (…) im Bereich AZ. Im Zusammenhang mit der\nNeuorganisation des Bereichs AZ wurde die Stelle von X. neu bewertet und im\nJanuar 2000 wurde ihm schriftlich mitgeteilt, seine Stelle sei neu statt in der\n26. in der 24. Lohnklasse eingereiht. Der aktuelle Lohn sei bis 30. September\n2001 garantiert und erführe erst ab 1. Oktober 2001 eine der neuen Funktion\nentsprechende Anpassung. Gleichzeitig wurde auf die Möglichkeit eines\nWiedererwägungsverfahrens der Funktionsbewertung hingewiesen.\nB. Am 1. Januar 2001 trat der Gesamtarbeitsvertrag der Schweizerischen\nBundesbahnen (GAV SBB)[240] in Ausführung von Art. 38 des\nBundespersonalgesetzes vom 24. März 2000 (BPG, SR 172.220.1) in\nKraft. Bereits am 29. August 2000 hatte X. einen Arbeitsvertrag, mit\ndem die Anstellung auf den 1. Januar 2001 als öffentlich-rechtliches\nArbeitsverhältnis gemäss dem GAV SBB weitergeführt wurde, unterschrieben.\nEin Lohnbesitzstand von Fr. 12’685.- wurde darin bis zum 31. Dezember 2001\nverlängert.\nC. Anlässlich der Lohnverhandlungen im Dezember 2001 wurden auch die\nRegelungen des GAV bezüglich Lohnbesitzstand geändert. Neu wurde der\nLohnbesitzstand über den 31. Dezember 2001 hinaus unter anderem bei\nPersonen, welche zu diesem Zeitpunkt einen Jahreslohn von weniger als\nFr. 100’000.- (statt wie bisher Fr. 58’000.-) erhielten, belassen.\nD. X. gehört zu den Personen, die per 31. Dezember 2001 den Lohnbesitzstand\nverloren. Am 25. Februar 2002 reichte er bei den SBB ein Gesuch um\nWeitergewährung dieses Besitzstands oder um Erlass einer anfechtbaren\nVerfügung ein. Er führte dazu aus, von 1’500 Personen, die am 31. Dezember\n2001 im Besitz eines Lohnbesitzstands gewesen seien, würde dank den neuen\nRegelungen des GAV dieser nur gerade bei 150 Personen ab 1. Januar 2002\nnicht weitergeführt. Eine Grenzziehung bei einer Lohnlimite von Fr. 100’000.-\nfür die Weitergewährung des Lohnbesitzstands sei nicht nachvollziehbar und\ndamit willkürlich.\nE. Im Sinne einer Anhörung fand am 15. März 2002 eine Besprechung\nzwischen X. und seinen Vorgesetzten statt. Dabei wurde X. darauf hingewiesen,\ndass im Einzelfall eine individuelle Lösung betreffend Lohnbesitzstand\n\n"}