{"Signatur": "CH_VB_012", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2003-05-27", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_012_JAAC-67-110--_2003-05-27.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150005795.pdf?ID=150005795", "Checksum": "f13ae43f9d9703df35c1d833195cf1ed"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 67.110 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 27.05.2003 JAAC 67.110 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006 27.05.2003 JAAC 67.110 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona 27.05.2003 JAAC 67.110 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral, bis 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:22:48", "Checksum": "6a67184870de9b24ed483243660048fa", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 27.05.2003 JAAC 67.110 \r\n\n 3\nden Bedingungen, die für Ehepartner gelten. Auch ihre Gesuche blieben ohne\nErfolg. Am 5. November 2002 wies der Vorsitzende der Geschäftsleitung der\nSBB ihre Beschwerden ab. Die Beschwerdeentscheide enthalten die gleiche\nBegründung wie der Entscheid, der über die Beschwerde von W. getroffen\nworden ist.\nC. W., X., Y. und Z. erheben in einer gemeinsamen Eingabe Beschwerde bei\nder Eidgenössischen Personalrekurskommission (PRK) mit dem Antrag,\ndie Beschwerdeentscheide des Vorsitzenden der Geschäftsleitung der SBB\nvom 5. November 2001 sowie die ihr zu Grunde liegenden Verfügungen des\nZentralbereichs Personal vom 19. Juli 2001, 31. Juli 2001 und 9. August 2001\nseien aufzuheben und es sei der Zentralbereich Personal der SBB anzuweisen,\nden Lebenspartnern der Beschwerdeführer die vergünstigten Fahrausweise\nauszustellen.\nD. Die SBB verweisen in der Vernehmlassung auf die Erwägungen der\nangefochtenen Beschwerdeentscheide und verzichten auf eine einlässliche\nVernehmlassung.\nAus den Erwägungen:\n1.a. und b. (…)\n2. Die vier Beschwerdeführer haben eine gemeinsame Beschwerdeschrift\neingereicht, mit welcher jeder Beschwerdeführer sinngemäss den ihn\nbetreffenden Beschwerdeentscheid des Vorsitzenden der Geschäftsleitung\nder SBB anficht. Diesem Vorgehen steht verfahrensrechtlich nichts\nentgegen, obwohl formell mehrere Anfechtungsobjekte und damit mehrere\nBeschwerden vorliegen. Weil die Beschwerden im Wesentlichen auf\ngleichartigen Sachverhalten beruhen und die gleiche Rechtsfrage aufwerfen,\nrechtfertigt es sich, die Verfahren zusammenzulegen und einen einzigen\nBeschwerdeentscheid zu treffen (vgl. André Moser, in: André Moser/Peter\nUebersax, Prozessieren vor eidgenössischen Rekurskommissionen, Basel und\nFrankfurt am Main 1998, Rz. 3.12).\n3.a. Mit der Beschwerde an die PRK kann gemäss Art. 49 Bst. a des\nBundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren\n(VwVG, SR 172.021) gerügt werden, dass die angefochtenen\nBeschwerdeentscheide Bundesrecht verletzen. Zum Bundesrecht im Sinne\ndieser Bestimmung zählt auf Grund der Ermächtigung von Art. 6 Abs. 3\nund Art. 38 Abs. 1 des Bundespersonalgesetzes vom 24. März 2000 (BPG, SR\n172.220.1) auch der GAV SBB, soweit er Ausführungsbestimmungen zum\nPersonalgesetz enthält.\nb. Art. 8 Abs. 2 BV bestimmt, dass niemand diskriminiert werden darf,\nnamentlich nicht wegen der Herkunft, der Rasse, des Geschlechts, des\nAlters, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebensform, der religiösen,\nweltanschaulichen oder politischen Überzeugung oder wegen einer\nkörperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung. Ziff. 26 Abs. 2 GAV SBB\nlegt fest, dass die SBB dafür sorgen, dass das Personal vor Diskriminierungen,\ninsbesondere wegen der Kultur, der Sprache, des Glaubens oder der\nLebensform geschützt ist. Die Vorinstanz ist der Auffassung, dass Ziff. 26\nAbs. 2 GAV SBB keine genügende Bestimmtheit aufweise, um daraus\nkonkrete, individuelle und justiziable Ansprüche abzuleiten. Dem ist\nnicht beizupflichten. Sinn dieser Bestimmung ist es, das Personal vor\n\n"}