{"Signatur": "CH_VB_012", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2001-05-10", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_012_JAAC-65-96--_2001-05-10.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150005360.pdf?ID=150005360", "Checksum": "d831a7f61966ade28d09283a25184018"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 65.96 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 10.05.2001 JAAC 65.96 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006 10.05.2001 JAAC 65.96 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona 10.05.2001 JAAC 65.96 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral, bis 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:24:45", "Checksum": "020bd36097291ffe0d36babfb2a78613", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 10.05.2001 JAAC 65.96 \r\n\n 4\n17. Januar 2001 hob der Zentralbereich Personal der SBB die Lohnkürzung mit\nWirkung ab dem 1. November 2000 auf, da X seither die Arbeit im Sinne von\nArt. 73 BO 2 wieder aufgenommen habe.\nE. Gegen den Beschwerdeentscheid des Zentralbereichs Personal\nder SBB vom 8. November 2000 erhebt X (ab hier: Beschwerdeführer) mit\nEingabe vom 10. Dezember 2000 (Postaufgabe: 11. Dezember 2000) bei\nder Eidgenössischen Personalrekurskommission (PRK) Beschwerde. Er\nbeantragt, den angefochtenen Entscheid aufzuheben und auf die Lohnkürzung\nzu verzichten. Er begründet seine Beschwerde hauptsächlich damit, der\nSachverhalt sei nicht genügend abgeklärt worden, insbesondere seine\nArbeitsfähigkeit. Zudem habe die Vorinstanz zu Unrecht verneint, dass\nseine Krankheit durch Mobbing am Arbeitsplatz verursacht worden sei\nund mithin als Berufskrankheit zu gelten habe. Im Weiteren verweise die\nVorinstanz zu Unrecht auf die angebliche Praxis der SBB zu Art. 73 Abs. 2 BO 2,\nwonach von der genannten Bestimmung möglichst rigoros Gebrauch gemacht\nwerde. Art. 73 Abs. 2 BO 2 sei schon dem Wortlaut gemäss einzelfallbezogen\nanzuwenden und nicht möglichst rigoros. Selbst wenn die Lohnkürzung\ngrundsätzlich Anwendung fände, sei in casu eine soziale Härte gegeben,\nwas gemäss Art. 73 Abs. 3 BO 2 einen Verzicht auf die Kürzung zur Folge\nhabe. Schliesslich bestehe entgegen den Darstellungen der Vorinstanz eine\nkonstante Praxis der SBB, auf Lohnkürzungen zu verzichten. Mithin habe der\nBeschwerdeführer einen aus dem Gleichheitsprinzip abgeleiteten Anspruch\nauf eine ungekürzte Lohnfortzahlung während 720 Tagen.\nDer Zentralbereich Personal der SBB schliesst in seiner Vernehmlassung\nvom 22. Januar 2001 auf Abweisung der Beschwerde. Als Begründung\nwird angeführt, der Beschwerdeführer habe niemals geltend gemacht, er\nsei arbeitsfähig. Ebenso wenig habe er sich für einen Arbeitsversuch zur\nVerfügung gestellt. Im Schreiben des ärztlichen Dienstes an den Leiter\nPersonal der DIR vom 10. April 2000 werde dem Beschwerdeführer zwar\neine ganztägige Arbeitsfähigkeit attestiert, jedoch nur SBB-extern. Angesichts\ndieser Beurteilung sei die Arbeitsunfähigkeit klar gegeben.\nAus den Erwägungen:\n1.a. Gemäss Art. 1 Abs. 1 der Verordnung vom 20. Dezember 2000\nüber die Inkraftsetzung des Bundespersonalgesetzes für die SBB und über\ndie Weitergeltung von Bundesrecht (Inkraftsetzungsverordnung BPG für\ndie SBB, SR 172.220.112 bzw. AS 2001 917) ist das Bundespersonalgesetz\nvom 24. März 2000 (BPG, SR 172.220.1 bzw. AS 2001 894) am 1. Januar\n2001 für die SBB in Kraft getreten. Art. 41 Abs. 3 BPG bestimmt indes, dass\nsich das Beschwerdeverfahren nach dem alten Recht richtet, sofern zu\neiner Streitigkeit über Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis vor dem\nInkrafttreten des BPG eine Verfügung ergangen ist. Im vorliegenden Fall\nsind die Verfügung zur Lohnkürzung wie auch der Beschwerdeentscheid des\nZentralbereichs Personal der SBB unter altem Recht ergangen. Die vorliegende\n\n"}