{"Signatur": "CH_VB_012", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2000-01-26", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_012_JAAC-65-42--_2000-01-26.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150005183.pdf?ID=150005183", "Checksum": "ee77b57f07a498702c68476793a31e17"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 65.42 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 26.01.2000 JAAC 65.42 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006 26.01.2000 JAAC 65.42 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona 26.01.2000 JAAC 65.42 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral, bis 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:25:17", "Checksum": "e2bbed9d7933f365f8f8ea56802ff8ec", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 26.01.2000 JAAC 65.42 \r\n\n 2\n30. September 1999 erklärte der Präsident der Rekurskommission VBS seine\nKommission als unzuständig. Dieser Ansicht schloss sich in der Folge die\nPRK an und teilte am 5. Oktober 1999 mit, das Geschäft - soweit die sachliche\nZuständigkeit betreffend - an die Hand zu nehmen.\nD. Weil auch die funktionelle Zuständigkeit der PRK nicht ohne weiteres\nals gegeben anzusehen ist, wurde das Generalsekretariat VBS (GS-VBS)\nam 5. Oktober 1999 zu einer Stellungnahme zu dieser Frage eingeladen.\nMit Antwort vom 27. Oktober 1999 teilte dieses mit, seiner Ansicht nach\nsei die PRK zur Beurteilung der Beschwerde funktionell zuständig. Zu\neinem anderen Ergebnis gelangte das im Rahmen der Instruktion zur\nVernehmlassung eingeladene Eidgenössische Personalamt (EPA). In seiner\nEingabe vom 23. November 1999 vertritt es die Ansicht, im vorliegenden\nFall sei das VBS erste Beschwerdeinstanz. Das Heer schliesslich beantragt in\nseiner Stellungnahme vom 29. November 1999 in materieller Hinsicht eine\nAbweisung der Beschwerde mit der Begründung, der Beschwerdeführer habe\nsich einer groben Fahrlässigkeit im Sinne von Art. 7 bzw. Art. 8 VG schuldig\ngemacht.\nAuf die weitergehenden Ausführungen in den Eingaben an die PRK wird\n- soweit entscheidwesentlich - im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen\neingegangen.\nAus den Erwägungen:\n1.a. Nach Art. 7 Abs. 1 VwVG prüft die Behörde ihre Zuständigkeit\nvon Amtes wegen. Die Vorschriften über die Zuständigkeit sind dabei\nzwingender Natur. Die PRK hatte bisher nie über eine Beschwerde betreffend\neinen Rückgriff nach Art. 7 bzw. Art. 8 VG zu entscheiden, weshalb ihre\ndiesbezügliche Zuständigkeit vorliegend erstmals geprüft werden muss.\nDie Zuständigkeitsordnung gibt darüber Auskunft, wer zum Erlass einer\nVerfügung oder eines Rechtsmittelentscheids berechtigt ist. Die Ordnung\nder Zuständigkeiten wird nach sachlichen, funktionellen und örtlichen\nKriterien festgelegt (vgl. Alfred Kölz / Isabelle Häner, Verwaltungsverfahren\nund Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, Rz. 227;\nUlrich Zimmerli / Walter Kälin / Regina Kiener, Grundlagen des öffentlichen\nVerfahrensrechts, Bern 1997, S. 63).\nb. Die sachliche Zuständigkeit richtet sich nach der Natur\ndes Verfahrensgegenstandes (Kölz/Häner, a.a.O., Rz. 228). Für die\nRekurskommissionen ist sie gemäss der einschlägigen Gesetzgebung\njeweils auf bestimmte Sachbereiche beschränkt. Die PRK ist sachlich\nzuständig zur Beurteilung von nicht vermögensrechtlichen Ansprüchen,\nDisziplinarmassnahmen sowie vermögensrechtlichen Ansprüchen mit\nAusnahme von Streitigkeiten mit einer Personalvorsorgeeinrichtung aus\ndem Dienstverhältnis nach Bundesrecht (Peter Uebersax, in: André Moser /\nPeter Uebersax, Prozessieren vor eidgenössischen Rekurskommissionen, Basel\nund Frankfurt am Main 1998, Rz. 6.43). Die sachliche Zuständigkeit der PRK\nist allerdings an die zusätzliche Voraussetzung geknüpft, dass letztinstanzlich\ndie Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht offen steht (vgl. Art. 58\nAbs. 2 Bst. b Ziff. 3 des Beamtengesetzes vom 30. Juni 1927 [BtG], SR 172.221.10;\nUebersax, a.a.O., Rz. 1.3.2 und 6.43).\n\n"}