{"Signatur": "CH_VB_012", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2000-08-25", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_012_JAAC-65-13--_2000-08-25.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150005063.pdf?ID=150005063", "Checksum": "08eadd8b3a26f82d5b40b70e243a5dfa"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 65.13 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 25.08.2000 JAAC 65.13 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006 25.08.2000 JAAC 65.13 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona 25.08.2000 JAAC 65.13 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral, bis 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:24:56", "Checksum": "b39a2afd435005715ad5fc3557ce08c5", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 25.08.2000 JAAC 65.13 \r\n\n 2\nDienstfahrzeug beinahe touchiert wurde, verfügte die KPD in B. nach\nvorgängiger mündlicher Einvernahme mit Schreiben vom 14. Mai 1997\ndie vorläufige Dienstenthebung von V. Einer allfälligen Beschwerde wurde\ndie aufschiebende Wirkung entzogen. Gleichzeitig leitete die KPD in B. ein\nVerfahren auf definitive Beendigung des Dienstverhältnisses ein. Aufgrund\nder erwähnten Einvernahme teilte die KPD in B. V. am 23. Mai 1997 mit,\nsie beabsichtige, das Dienstverhältnis aufzulösen, und gewährte ihm das\nrechtliche Gehör. In seinen Stellungnahmen vom 27. Mai und 13. Juni\n1997 beantragte V. die Sistierung des Verfahrens betreffend Auflösung des\nDienstverhältnisses bis zum Eintritt der Rechtskraft der Verfügung hinsichtlich\nder vorläufigen Dienstenthebung und wies die Vorhaltungen gegenüber\nseiner Person zurück. Mit Verfügung vom 19. Juni 1997 sprach die KPD in\nB. gegenüber V. die Auflösung des Dienstverhältnisses per 24. Juli 1997 aus und\nwies das Begehren um Sistierung dieses Verfahrens ab.\nV. focht sowohl die Verfügung vom 14. Mai 1997 als auch jene vom\n19. Juni 1997 mit verwaltungsinterner Beschwerde an. Mit Schreiben vom\n4. September 1997 verzichtete V. auf sein ursprünglich gestelltes Begehren,\ndie Verfahren betreffend vorläufige Dienstenthebung und Auflösung des\nDienstverhältnisses zusammenzulegen. Mit Schreiben vom 1. Februar 1999\nunterbreitete die instruierende Beschwerdeinstanz V. einen Vorschlag für eine\nvergleichsweise Erledigung der hängigen Beschwerdeverfahren. In seiner\nStellungnahme vom 7. April 1999 lehnte V. den Vergleichsvorschlag ab. Mit\nEntscheid vom 16. März 2000 wies der Konzernleiter Post die Beschwerde von\nV. vom 13. Juni 1997 gegen die Verfügung der KPD in B. vom 14. Mai 1997 ab.\nMit Entscheid vom gleichen Tag wies er auch die Beschwerde vom 17. Juli 1997\ngegen die Verfügung der KPD in B. vom 19. Juni 1997 ab.\nB. Mit Eingabe vom 17. April 2000 lässt V. (ab hier: Beschwerdeführer)\ndurch seinen Anwalt bei der Eidgenössischen Personalrekurskommission\n(PRK) Beschwerde erheben gegen die Beschwerdeentscheide des\nKonzernleiters Post vom 16. März 2000. Er beantragt, es seien die Entscheide\ndes Konzernleiters betreffend vorläufige Dienstenthebung und Gesuch\num Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung sowie Auflösung des\nDienstverhältnisses aufzuheben, und der Beschwerdeführer sei wieder in\nden Dienst der Post einzustellen. Eventuell sei auf eine Wiedereinstellung des\nBeschwerdeführers in die Dienste der Post zu verzichten und festzustellen,\ndass die Post für zukünftige Einkommenseinbussen des Beschwerdeführers\nhafte und diesen dementsprechend zu entschädigen habe. Die Konzernleitung\nPost schliesst in ihrer Vernehmlassung vom 30. Mai 2000 auf vollumfängliche\nAbweisung der Beschwerde.\nAus den Erwägungen:\n1. (...)\n2.a. Grundsätzlich bildet jeder vorinstanzliche Entscheid ein selbständiges\nAnfechtungsobjekt und ist deshalb einzeln anzufechten. Es rechtfertigt\nsich freilich, von diesem Grundsatz abzuweichen und - in sinngemässer\nAnwendung von Art. 24 des Bundesgesetzes vom 4. Dezember 1947 über den\nBundeszivilprozess (BZP, SR 273) in Verbindung mit Art. 4 des Bundesgesetzes\nvom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) -\ndie Anfechtung in einer gemeinsamen Beschwerdeschrift und in einem\ngemeinsamen Verfahren mit einem einzigen Urteil zuzulassen, wenn die\n\n"}