{"Signatur": "CH_VB_012", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2000-08-25", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_012_JAAC-65-13--_2000-08-25.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150005063.pdf?ID=150005063", "Checksum": "08eadd8b3a26f82d5b40b70e243a5dfa"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 65.13 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 25.08.2000 JAAC 65.13 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006 25.08.2000 JAAC 65.13 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona 25.08.2000 JAAC 65.13 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral, bis 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:24:56", "Checksum": "b39a2afd435005715ad5fc3557ce08c5", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 25.08.2000 JAAC 65.13 \r\n\n JAAC 65.13\n\nEntscheid der Eidgenössischen Personalrekurskommission\nvom 25. August 2000 i.S. V. [PRK 2000-005/006]\n\nPersonnel fédéral. Résiliation des rapports de service. Suspension du\nfonctionnaire.\n- Une suspension doit en première ligne servir à couvrir le laps de\ntemps entre la découverte et la sanction d’une violation d’un devoir de\nservice. La suspension dure jusqu’à l’entrée en force d’une décision de\nrésiliation des rapports de service du recourant (consid. 3).\n- Si l’agent se trouve dans un rapport de service provisoire, il n’est\npas nécessaire d’invoquer de justes motifs pour mettre un terme aux\nrapports de service; un motif objectivement fondé suffit (consid. 3a).\n- S’il existe un motif fondé pour la résiliation des rapports de service,\non admettra alors sans autre, en règle générale, le bien-fondé d’une\nsuspension préalable de l’agent à titre de simple mesure provisoire\n(consid. 3b).\n\nBundespersonal. Auflösung des Dienstverhältnisses. Vorläufige\nDienstenthebung.\n- Eine vorläufige Dienstenthebung soll in erster Linie die\nZeitspanne zwischen der Entdeckung und der Ahndung einer\nDienstpflichtverletzung überbrücken. Bis zum rechtskräftigen Entscheid\nüber die Auflösung des Dienstverhältnisses mit dem Beschwerdeführer\ndauert die vorläufige Dienstenthebung an (E. 3).\n- Befindet sich ein Bediensteter in einem provisorischen\nDienstverhältnis, bedarf es keines wichtigen Grundes, um das\nDienstverhältnis zu beenden; ein triftiger Grund genügt (E. 3a).\n- Liegt ein hinreichender Grund für die Auflösung des\nDienstverhältnisses vor, so ergibt sich daraus in der Regel ohne\nweiters auch die Begründetheit einer vorgängigen Dienstenthebung als\nlediglich provisorische Massnahme (E. 3b).\n\n1\nPersonale federale. Scioglimento del rapporto di servizio. Sospensione\ndel funzionario.\n- La sospensione di un funzionario deve in primo luogo servire a\ncoprire il lasso di tempo che intercorre tra la scoperta e la sanzione di\nuna violazione di un dovere di servizio. La sospensione resta in vigore\nfino alla crescita in giudicato della decisione sullo scioglimento del\nrapporto di servizio con il funzionario (consid. 3).\n- Se l’agente si trova in un rapporto di servizio provvisorio, non è\nnecessario che vi sia un motivo importante per porre fine al rapporto\ndi servizio; è sufficiente un motivo oggettivamente fondato (consid. 3a).\n- Se sussiste un motivo fondato per lo scioglimento del rapporto\ndi servizio, di regola verrà ammessa anche la fondatezza di una\nsospensione disposta quale misura provvisionale (consid. 3b).\n\nA. V. steht seit 28 Jahren in den Diensten der Post-, Telefon- und\nTelegrafenbetriebe (PTT) bzw. der Schweizerischen Post. Nach einer Lehre bei\nden damaligen PTT-Betrieben und Einsätzen bei verschiedenen Poststellen\nist er seit dem Jahre 1988 als Zustellbeamter beim Paketausgabedienst\nder Kreispostdirektion (KPD) in B. tätig. Für die Amtsdauer 1989-1992\nwurde er erstmals von der Wiederwahl als Beamter ausgeschlossen und ins\nAngestelltenverhältnis versetzt. Grund dafür waren häufige Verspätungen,\nrücksichtslose Behandlung von Material und sein Verhalten gegenüber den\nMitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Am 1. Januar 1993 wurde er wieder ins\nBeamtenverhältnis aufgenommen. Im Dezember 1993 erhielt V. einen Verweis\nwegen ungehobelter Umgangsformen im Büro, bei der Zustellung der Pakete\nund beim Autofahren. Mit Verfügung vom 4. Januar 1996 versetzte ihn die KPD\nin B. mit Wirkung per 1. Februar 1996 disziplinarisch in das provisorische\nDienstverhältnis. Es wurde ihm vorgeworfen, innert eines Monates drei\nKundenreklamationen wegen ungebührlichen Verhaltens provoziert zu\nhaben. Er lasse jede Einsicht vermissen, gebärde sich rechthaberisch und\nunbelehrbar. Seine Auseinandersetzungen mit den Kunden stellten die Post\nin der Öffentlichkeit in ein schlechtes Licht. Mitarbeiter wie er seien für ein\nDienstleistungsunternehmen nicht tragbar. Aufgrund dieser Sachlage sollte\ner eigentlich entlassen werden. In Anbetracht seiner sonst guten beruflichen\nQualifikationen und der langjährigen Tätigkeit für die Post werde ihm mit der\nVersetzung ins Provisorium eine allerletzte Chance gegeben. Diese Massnahme\nist in Rechtskraft erwachsen. Anfangs 1996 soll V. seinen Arbeitskollegen\nangedroht haben, dass sich ein «Fall Tschanun» auch in B. wiederholen könnte.\nMit der Begründung, er habe am 28. Mai 1996 erneut Kollegen beschimpft und\nbedroht, verfügte die KPD in B. am 9. Juli 1996 die Belassung V. bis zum 1. Juli\n1998 im provisorischen Dienstverhältnis und schloss ihn von der Wiederwahl\nfür die Amtsdauer 1997-2000 aus.\nAm 5. Mai 1997 kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen V.\nund dessen Vorgesetzen W. Deswegen und weil dieser noch am gleichen\nTag auf dem Betriebsgelände der KPD in B. durch ein von V. gelenktes\n\n"}