{"Signatur": "CH_VB_012", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1999-12-09", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_012_JAAC-64-65--_1999-12-09.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150004817.pdf?ID=150004817", "Checksum": "33640b9a56f96103539c679b11c608b5"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 64.65 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 09.12.1999 JAAC 64.65 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006 09.12.1999 JAAC 64.65 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona 09.12.1999 JAAC 64.65 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral, bis 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:26:05", "Checksum": "837514310e1921b5561889943be7195b", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 09.12.1999 JAAC 64.65 \r\n\n 2\nPersonal der SBB teilte dem Rechtsvertreter B.s mit Schreiben vom 5. Mai\n1999 unter anderem mit, das vorliegende Verfahren werde - seinem Antrag\nentsprechend - bis zum rechtskräftigen Entscheid der EVK sistiert.\nC. Am 15. Juli 1999 wies der Leiter des Zentralbereichs Personal der SBB die\nBeschwerde ab und bestätigte die durch die VPR X. auf den 30. November\n1998 verfügte Auflösung des Dienstverhältnisses. Einer allfälligen Beschwerde\nwurde die aufschiebende Wirkung entzogen. Verfahrenskosten wurden keine\nerhoben. Zur Begründung führte die Beschwerdeinstanz im Wesentlichen aus,\nsie teile die Auffassung der ersten Instanz, dass in der gegebenen Situation die\nDienstauflösung die adäquate Massnahme sei.\nHiergegen erhebt B. bei der Eidgenössischen Personalrekurskommission\n(PRK) mit Eingabe vom 14. September 1999 Beschwer­de und beantragt die\nAufhebung und Rückweisung des angefochtenen Entscheids. Zur Begründung\nmacht er insbesondere geltend, im Schreiben vom 23. April 1999 an die\nVorinstanz sei um Erstreckung der Frist zur Stellungnahme und um Sistierung\nder Angelegenheit bis zum rechtskräftigen Entscheid der EVK ersucht\nworden. Diesem Antrag habe die Vorinstanz mit Schreiben vom 5. Mai 1999\nentsprochen. Im angefochtenen Entscheid werde keinerlei Stellung bezogen\nzum Umstand, dass der Sistierungsantrag bewilligt worden sei. Es könne\nfestgestellt wer­den, dass die Sistierung des Verfahrens vor der Vorinstanz\nnicht aufgehoben worden sei. Zudem sei dem Beschwerdeführer durch den\nEntscheid in der Sache das Recht auf Stellungnahme zur Vernehmlassung der\nVPR X. entzogen worden. Im Übrigen sei der Beschwerdeführer nicht angehört\nworden zur Frage der Aufhebung der Sistierung. Durch das Vorgehen der\nVorinstanz seien mithin der Anspruch auf rechtliches Gehör sowie der\nGrundsatz von Treu und Glauben im Verwaltungsverfahren verletzt worden.\nAus den Erwägungen:\n1.a. Die PRK ist bei Ansprüchen aus dem Dienstverhältnis zuständig für die\nBehandlung von Beschwerden gegen erstinstanzliche Verfügungen und\nBeschwerdeentscheide der Generaldirektion SBB, die - letztinstanzlich -\nder Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht unterliegen\n(Art. 72 Abs. 3 R 102.1, Art. 58 Abs. 2 Bst. b Ziff. 3 des Beamtengesetzes\nvom 30. Juni 1927 [BtG], SR 172.221.10). Auf den 1. Januar 1999 sind im\nRahmen der Bahnreform (unter anderem neues Bundesgesetz über die\nSchweizerischen Bundesbahnen vom 20. März 1998 [SBBG], SR 742.31) die\nSBB reorganisiert und die Zuständigkeiten neu geordnet worden. Wie Ziff. 25.2\ndes Reglements über das Verwaltungsverfahren in Personalangelegenheiten (R\n187.2)[3] entnommen werden kann, ist für Verfügungen nachgeordneter\nOrganisationseinheiten, soweit die Beschwerde an die PRK und die\nVerwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht zulässig sind, neu\n(anstelle der frü­heren Generaldirektion) der Leiter des Zentralbereichs\nPersonal der SBB einzige verwaltungsinterne Beschwerdeinstanz. Bei der\nDienststelle, die den angefochtenen Beschwerdeentscheid erlassen hat, handelt\nes sich somit um eine letzte Instanz einer autonomen eidgenössischen Anstalt\nim Sinne von Art. 58 Abs. 2 Bst. b Ziff. 3 BtG. In Bezug auf die Auflösung\ndes Dienstverhältnisses mit dem Beschwerdeführer ist letztinstanzlich\ndie Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht zulässig, denn\nein Ausschliessungsgrund nach den Art. 99-101 des Bundesgesetzes vom\n\n"}