{"Signatur": "CH_VB_012", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1999-12-09", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_012_JAAC-64-65--_1999-12-09.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150004817.pdf?ID=150004817", "Checksum": "33640b9a56f96103539c679b11c608b5"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 64.65 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 09.12.1999 JAAC 64.65 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006 09.12.1999 JAAC 64.65 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona 09.12.1999 JAAC 64.65 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral, bis 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:26:05", "Checksum": "837514310e1921b5561889943be7195b", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 09.12.1999 JAAC 64.65 \r\n\n JAAC 64.65\n\nEntscheid der Eidgenössischen Personalrekurskommission\nvom 9. Dezember 1999 i.S. B. [PRK 1999-021]\n\nPersonnel fédéral. Résiliation des rapports de service. Droit d’être\nentendu. Suspension de la procédure.\nSi un recourant reçoit l’assurance écrite que la procédure sera\nsuspendue, la procédure doit être reprise de manière formelle avant\nqu’une éventuelle décision ne soit rendue dans l’affaire et, le cas\néchéant, la possibilité doit aussi être offerte au recourant de s’ex­primer\nsur la prise de position de l’instance inférieure (consid. 3).\n\nBundespersonal. Auflösung des Dienstverhältnisses. Rechtliches Gehör.\nSistierung des Verfahrens.\nWird einem Beschwerdeführer schriftlich zugesichert, das Verfahren\nwerde sistiert, so muss vor einem allfälligen Entscheid in der\nSache das Verfahren formell wieder aufgenommen und dem\nBeschwerde­führer gegebenenfalls auch Gelegenheit gegeben werden,\nsich zur Stellungnahme der Vorinstanz zu äussern (E. 3).\n\nPersonale federale. Scioglimento del rapporto di servizio. Diritto di\nessere sentito. Sospensione della procedura.\nSe un ricorrente riceve l’assicurazione scritta che la procedura sarà\nsospesa, prima di un’eventuale decisione nel merito la procedura deve\nessere ripresa in modo formale e, se del caso, occorre dare al ricorrente\nla possibilità di esprimersi sulla presa di posizione dell’istanza\ninferiore (consid. 3).\n\n1\nA. B. wurde 1992 als Rangierangestellter in Z. von den Schweizerischen\nBundesbahnen (SBB) in Dienst genommen. 1995 erlitt er einen Berufsunfall,\nwodurch sich die bereits vorher bestehenden Rückenprobleme\nverschlimmerten. In der Folge wurde er von rückenbelastenden Tätigkeiten\ndispensiert und im Frühjahr 1996 wurde ihm eine Arbeitsfähigkeit\nvon 50% attestiert. Da seine vorbestandenen Beschwerden auch ohne\nUnfall zum selben Zustand geführt hätten, stellte die Schweizerische\nUnfallversicherungsanstalt (SUVA) ihre Leistungen 1996 ein. Verschiedene\nEingliederungsversuche des Beschwerdeführers schlugen in der Fol­ge fehl.\nIm Mai 1997 erfolgte die Anmeldung bei der Invalidenversicherung (IV)\nund es wurde der Beginn der zweijährigen Lohngarantie wegen teilweiser\nInvalidität (Art. 59 der Angestellten­ordnung SBB vom 2. Juli 1993 [AO SBB],\nSBB-Reglement 102.1, SR 742.389.21) verfügt. Im Frühjahr 1997 wurde bei der\nIV-Stelle Z. um Ausrichtung einer IV-Rente er­sucht und im Juli 1997 wurde\nmangels Eingliederungsmöglichkeiten die vorzeitige Pensionierung (Art. 38\nAbs. 1 der Statuten des Verwaltungsrates der SBB vom 18. August 1994 der\nPensions- und Hilfskasse der Schweizerischen Bundesbahnen, SR 172.222.2)\nerwogen. Aufgrund der Beurteilung der IV und weiterer medizinischer\nAbklärungen wurde dann aber von der Pensionierung abgesehen. B. wurde in\nder Folge eine speziell auf seinen Gesundheitszustand ausgerichtete Tätigkeit\nzugewiesen.\nB. Am 8. Juli 1998 wurde B. in Untersuchungshaft genommen und es wurde\neine Strafuntersuchung wegen Rauschgiftdelikten gegen ihn eingeleitet. Da er\nda­mit für seine Dienstleistungen (für voraussichtlich längere Zeit) nicht mehr\nzur Verfügung stand, verfügte die Verkaufs- und Produktionsregion (VPR) X.\nin Anwendung von Art. 65 AO SBB am 31. August 1998 die sofortige vorläufige\nDienstenthebung unter Entzug der Bezüge mit Wirkung ab 9. Juli 1998.\nAufgrund der langen Abwesenheitsdauer und da eine Wiederaufnahme der\nArbeit nicht absehbar war, verfügte die VPR X. - nach vorgängiger Gewährung\ndes rechtlichen Gehörs - am 24. November 1998 gestützt auf Art. 69 Ziff. 3\nAO SBB die Auflösung des Dienstverhältnisses per 30. November 1998. Als\nBemerkung wurde beigefügt, dass die Auflösung des Dienstverhältnisses im\nSinne der Pensions- und Hilfskasse (PHK)-Statuten als Entlassung aus eigenem\nVerschulden gelte. Gegen diese Verfügung liess B. am 8. Januar 1999 durch\nseinen Rechtsvertreter Beschwerde erheben. Mit Schreiben vom 24. März 1999\nbestätigte der Bahnärtzliche Dienst (BAD) die bereits im Rahmen früherer\nspezialärztlicher Untersuchungen festgestellte Arbeitsfähigkeit B.s. Der\nZentralbereich Personal liess dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers mit\nBegleitschreiben vom 14. April 1999 die Stellungnahmen der VPR X. und des\nBAD in Anwendung von Art. 57 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember\n1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) zur Äusserung bis\n30. April 1999 zukommen. Mit Eingabe vom 23. April 1999 beantragte der\nVertreter von B., es sei ihm die Frist zur Erstattung der Stellungnahme zu den\nAusführungen der VPR X. in der Schrift vom 18. März 1999 abzunehmen und\nes sei die vorliegende Angelegenheit bis zum rechtskräftigen Entscheid der\nEidgenössischen Versicherungskasse (EVK) zu sistieren. Der Zentralbereich\n\n"}