{"Signatur": "CH_VB_012", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1999-01-21", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_012_JAAC-63-44--_1999-01-21.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150004271.pdf?ID=150004271", "Checksum": "62837bc76aad13e01af17a0a11a5e20a"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 63.44 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 21.01.1999 JAAC 63.44 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006 21.01.1999 JAAC 63.44 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona 21.01.1999 JAAC 63.44 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral, bis 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:26:23", "Checksum": "026f39bb5350c9e7b7ba17badebac2bc", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 21.01.1999 JAAC 63.44 \r\n\n 3\nder Eröffnung eines Entscheids in den Gerichtsferien die Frist ebenfalls am\nzweiten Tag nach den Ferien zu laufen, da der erste Tag als Eröffnungstermin\ngilt (vgl. Urs Peter Cavelti, Die Verfahren vor dem Verwaltungsgericht des\nKantons St. Gallen, St. Gallen 1994, S. 224 mit Hinweis in Fn. 76 auf ein Urteil\ndes Kantonsgerichtes [GVP 1986 Nr. 48] zu dem mit Art. 20 Abs. 1 VwVG\nsinngemäss übereinstimmenden Art. 127 der Zivilprozessordnung [ZP/SG]; in\nVerbindung mit 134 Abs. 1 ZP/SG).\nFür die Eidgenössische Personalrekurskommission bestehen mithin\ngewichtige Gründe, an ihrer bisherigen Rechtsprechung festzuhalten. Für das\nVerfahren vor der Eidgenössischen Personalrekurskommission gilt demnach\nweiterhin, dass es sich bei Eröffnung eines angefochtenen Entscheides\nin den Gerichtsferien nicht anders verhält, als wenn der Entscheid nicht\nwährend der Ferien, sondern am ersten Tag danach eröffnet worden wäre.\nEine für das Verfahren vor dem Bundesgericht bzw. der Eidgenössischen\nPersonalrekurskommission unterschiedliche Lösung wird damit im Interesse\nder Rechtssicherheit vermieden, was auch deshalb\nangezeigt ist, als in anderen Bereichen (z. B. mit Bezug auf den Inhalt einer\nBeschwerde und die Möglichkeit zu deren Verbesserung) das Gesetz oder die\nPraxis an ein vom OG beherrschtes Verfahren strengere, kaum jedoch weniger\nstrenge Anforderungen stellt als an ein Verfahren, das sich nach dem VwVG\nrichtet.\nbb. Die vorliegende Beschwerde erweist sich demnach als rechtzeitig\neingereicht. Von einem Nichteintretensentscheid wegen Verspätung wäre\nunter den Umständen des vorliegenden Falles jedoch selbst dann abzusehen,\nwenn gemäss dem Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom\n24. Januar 1998 anzunehmen wäre, die Frist habe im vorliegenden Fall\nam ersten Tag nach Ende der Gerichtsferien zu laufen begonnen und die\nBeschwerde sei erst nach Ablauf der Rechtsmittelfrist eingereicht worden. Die\nRechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts war im Zeitpunkt,\nin dem die angefochtene Verfügung erlassen bzw. dagegen Beschwerde\nerhoben wurde, den Beschwerdeführern und auch der Eidgenössischen\nPersonalrekurskommission nicht bekannt. Die Beschwerdeführer durften\nsich in jenem Zeitpunkt in guten Treuen auf die bisherige Praxis der\nEidgenössischen Personalrekurskommission verlassen. Die bisherige Praxis\nmüsste deshalb auf den vorliegenden Fall so oder anders noch angewendet\nwerden. (...)\n\n4\nSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften\nArchives fédérales suisses, Publications officielles numérisées\nArchivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali\n\nJAAC 63.44 - Auszug aus einem Entscheid der Eidgenössischen Personalrekurskommission\nvom 21. Januar 1999\n\nIn Verwaltungspraxis der Bundesbehörden\nDans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération\nIn Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione\n\nJahr 1999\nAnnée\nAnno\n\nBand 63\nVolume\nVolume\n\nSeite ---\nPage\nPagina\n\nRef. No 150 004 271\n\nDas Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert.\nLe document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale.\nIl documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.\n"}