{"Signatur": "CH_VB_012", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1999-01-21", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_012_JAAC-63-44--_1999-01-21.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150004271.pdf?ID=150004271", "Checksum": "62837bc76aad13e01af17a0a11a5e20a"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 63.44 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 21.01.1999 JAAC 63.44 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006 21.01.1999 JAAC 63.44 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona 21.01.1999 JAAC 63.44 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral, bis 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:26:23", "Checksum": "026f39bb5350c9e7b7ba17badebac2bc", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 21.01.1999 JAAC 63.44 \r\n\n JAAC 63.44\n\nAuszug aus einem Entscheid der Eidgenössischen\nPersonalrekurskommission vom 21. Januar 1999\n\nPersonnel fédéral. Délai de recours. Féries.\nLorsqu’une décision est notifiée durant les féries, il y a lieu d’appliquer\nà la procédure régie par la PA la même solution que celle dictée par\nl’art. 32 al. 1 OJ en relation avec l’art. 34 OJ: ainsi, le délai de recours ne\ncommence à courir que le deuxième jour suivant la fin des féries.\n\nBundespersonal. Beschwerdefrist. Gerichtsferien.\nWird eine Verfügung während den Gerichtsferien zugestellt, so beginnt\ndie Beschwerdefrist im Verfahren nach VwVG analog zu Art. 32 Abs. 1 in\nVerbindung mit Art. 34 OG erst am zweiten Tag nach den Gerichtsferien\nzu laufen.\n\nPersonale federale. Termine di ricorso. Ferie giudiziarie.\nQualora una decisione venga notificata durante le ferie giudiziarie,\nil termine di ricorso previsto nella PA è analogo a quello dettato\ndall’art. 32 cpv. 1 OG in relazione con l’art. 34 OG ed inizia dunque a\ndecorrere solamente dal secondo giorno che fa seguito a dette ferie.\n\nAus den Erwägungen:\n\n1.a. (...)\n\n1\nb.aa. Das Verfahren vor der Eidgenössischen Personalrekurskommission\nrichtet sich nach dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 über das\nVerwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021; Art. 71a Abs. 2 VwVG). Die\nangefochtene Verfügung datiert vom 16. Juli 1998 und wurde den\nBeschwerdeführern während der Gerichtsferien (vgl. Art. 22a Bst. b VwVG)\nzugestellt. Die Beschwerde wurde am 15. September 1998 zur Post gegeben.\nSie ist somit nur rechtzeitig eingereicht worden, wenn bei der Berechnung der\nBeschwerdefrist gemäss Art. 20 VwVG der 16. August nicht mitzuzählen ist.\nNachdem die Rechtsprechung des Bundesgerichts zur Fristberechnung\nnach Art. 32 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 34 des Bundesgesetzes vom\n16. Dezember 1943 über die Organisation der Bundesrechtspflege (OG, SR\n173.110) nicht immer einheitlich war, haben sich das Bundesgericht und\ndas Eidgenössische Versicherungsgericht im Jahre 1996 darauf geeinigt, sich\nan den Grundsatzentscheid (BGE 79 I 245 ff.) aus dem Jahre 1953 zu halten.\nDanach ist bei einem Entscheid, der während der Gerichtsferien zugestellt\nwird, der erste Tag danach bei der Berechnung der Frist nicht mitzuzählen\n(BGE 122 V 60 ff.). Gemäss BGE 79 I 246 soll der gesetzgeberische Grund, der\nzur Aufstellung der Norm von Art. 32 Abs. 1 OG geführt hat, darin liegen, dass\nbei Mitzählung des Tages, an dem das den Fristenlauf auslösende Ereignis\neintritt, der Partei nicht der ganze erste Tag zur Verfügung stünde und sie\ndaher um einen Tag der gesetzlichen Frist gebracht würde. Die Eidgenössische\nPersonalrekurskommission hat diese Rechtsprechung sinngemäss auf ihr\nVerfahren übertragen und den ersten Tag nach Ablauf der Gerichtsferien bei\nder Berechnung der Frist nicht mitgezählt, da es nicht anders zu halten sei, als\nwenn der Entscheid nicht während der Ferien, sondern am ersten Tag danach\neröffnet worden wäre (vgl. André Moser, in: Moser/Uebersax, Prozessieren\nvor eidgenössischen Rekurskommissionen, Basel und Frankfurt am Main 1998,\nRz. 2.48).\nDas Eidgenössische Versicherungsgericht ist nun freilich in einem nicht\namtlich veröffentlichten, doch zusammenfassend in der Zeitschrift des\nBernischen Juristenvereins [ZBJV] 134/1998, S. 589 f. wiedergegebenen\nUrteil vom 24. Januar 1998 zum Schluss gelangt, die Rechtsprechung zu\nArt. 32 Abs. 1 OG könne nicht sinngemäss auf Art. 20 Abs. 1 VwVG angewandt\nwerden. Denn die beiden Bestimmungen seien unterschiedlich formuliert\nund hätten ungeachtet der gleichlautenden Marginalie nicht die gleiche\nTragweite. Der Wortlaut von Art. 20 Abs. 1 VwVG sei klar und es könne\nvon ihm nicht auf dem Wege der Auslegung abgewichen werden. Nach\ndem Wortlaut von Art. 20 Abs. 1 VwVG beginne die Frist an dem auf ihre\nMitteilung folgenden Tage zu laufen, und zwar unabhängig davon, ob\nder Entscheid während der Gerichtsferien gemäss Art. 22a VwVG oder\nausserhalb des Fristenstillstandes eröffnet worden sei. Der Eidgenössischen\nPersonalrekurskommission stellt sich damit die Frage, ob sie diese vom\nEidgenössische Versicherungsgericht vorgezeichnete Praxis zu Art. 20 Abs. 1\nVwVG mit Bezug auf die bei ihr während der Gerichtsferien eingereichten\nBeschwerden in Zukunft übernehmen soll oder ob es gewichtige Gründe gibt,\nihre bisherige Rechtsprechung dessen ungeachtet beizubehalten.\nZur Beantwortung dieser Frage rechtfertigt es sich, den Bestimmungen von\nArt. 20 Abs. 1 und Art. 22a VwVG und ihrem Verhältnis zu Art. 32 Abs. 1\nund Art. 34 OG etwas näher auf den Grund zu gehen. Die Bestimmung\nüber die Berechnung der Fristen (Art. 20 VwVG) findet sich bereits in der\n\n"}