{"Signatur": "CH_VB_012", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1998-10-23", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_012_JAAC-63-43--_1998-10-23.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150004268.pdf?ID=150004268", "Checksum": "6c864215f78549a7ac6f73ba3d957def"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 63.43 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 23.10.1998 JAAC 63.43 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006 23.10.1998 JAAC 63.43 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona 23.10.1998 JAAC 63.43 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral, bis 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:26:29", "Checksum": "434eafb93697af96c68c624cbcdae435", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 23.10.1998 JAAC 63.43 \r\n\n JAAC 63.43\n\nAuszug aus einem Entscheid der Eidgenössischen\nPersonalrekurskommission vom 23. Oktober 1998\n\nPersonnel fédéral. Réduction, respectivement privation de traitement,\nliée à la suspension du fonctionnaire (art. 52 StF).\n- La réduction ou la privation des prestations pécuniaires accordées au\nfonctionnaire ne doit pas avoir pour conséquence de placer ce dernier\ndans une situation critique (consid. 4a).\n- Lorsque le fonctionnaire se trouve en détention préventive, l’obligation\nde verser le salaire ne subsiste, dans le droit fédéral relatif à la fonction\npublique comme dans le droit privé du contract de travail, qu’en cas de\ndétention non fautive (consid. 4b).\n\nBundespersonal. Besoldungskürzung bzw. -entzug im Zusammenhang\nmit der vorläufigen Dienstenthebung (Art. 52 BtG).\n- Der Beamte darf durch die Kürzung oder den Entzug seiner\nvermögensrechtlichen Ansprüche nicht in eine Notlage gebracht werden\n(E. 4a).\n- Befindet sich der Beamte in Untersuchungshaft, kommt im öffentlichen\nDienstrecht des Bundes - gleich wie im privaten Arbeitsrecht - eine\nLohnfortzahlungspflicht nur bei unverschuldeter Untersuchungshaft\nin Betracht (E. 4b).\n\nPersonale federale. Riduzione, rispettivamente privazione dello\nstipendio, legata all’esonero provvisorio dal servizio (art. 52 OF).\n- La riduzione o la privazione delle prestazioni pecuniarie non deve\ncausare al funzionario uno stato di necessità (consid. 4a).\n\n1\n- Qualora il funzionario si trovi in carcerazione preventiva, l’obbligo\ndi pagamento del salario sussiste unicamente, come nel contratto\ndi lavoro di diritto privato, nel caso di carcerazione senza colpa\n(consid. 4b).\n\nDie Eidgenössische Personalrekurskommission weist eine Beschwerde gegen\ndie vorläufige Dienstenthebung und den damit verbundenen vollständigen\nEntzug der Bezüge ab.\n\nAus den Erwägungen:\n\n(...)\n4. a. Die Besoldung und die weiteren finanziellen Ansprüche des Beamten\ndürfen im Zusammenhang mit der vorläufigen Dienstenthebung gekürzt\noder entzogen werden, wenn ein ernsthafter Verdacht besteht, dass die\nDienstenthebung durch schuldhaftes Verhalten des Bediensteten veranlasst\nwurde, insbesondere wenn dieser dem Bund grossen Schaden verursacht hat.\nEine Besoldungskürzung oder ein Besoldungsentzug ist vorab dann angezeigt,\nwenn eine vorläufige Prüfung zur Annahme berechtigt, die disziplinarische\nEntlassung oder die selbstverschuldete Auflösung aus wichtigem Grund werde\nsich rechtfertigen (vgl. Hermann Schroff / David Gerber, Die Beendigung\nder Dienstverhältnisse in Bund und Kantonen, St. Gallen 1985, Rz. 311).\nAuch wenn die Disziplinarmassnahme der Versetzung ins Provisorium\noder einer längeren Diensteinstellung wahrscheinlich erscheint, kann sich\neine Besoldungskürzung rechtfertigen (vgl. Max Strauss, Die vorläufige\nDienstenthebung nach Art. 52 BtG, in: Schweizerisches Zentralblatt für Staatsund Verwaltungsrecht [ZBl], 46 [1945], S. 283). Der Beamte darf durch die\nKürzung oder den Entzug seiner vermögensrechtlichen Ansprüche indessen\nnicht in eine Notlage gebracht werden (VPB 53.20 E. 2d; vgl. auch VPB 60.6\nE. 2c).\nb. Am letztgenannten Grundsatz ist an sich festzuhalten. Vorliegend ist indes\naufgrund der noch andauernden Untersuchungshaft von einem besonderen\nSachverhalt auszugehen. In den bisher beurteilten Fällen zur vorläufigen\nDienstenthebung konnte die Eidgenössische Personalrekurskommission\nimmer davon ausgehen, dass der Beamte oder Angestellte bereit und in der\nLage war, seine Dienstpflicht zu erfüllen. Aus dienstlichen Gründen und\ninsbesondere im Interesse an einem reibungslosen Verwaltungsablauf war\nder öffentliche Arbeitgeber jedoch nicht bereit, die grundsätzlich mögliche\nArbeitsleistung anzunehmen. Bei einer solchen Sachlage darf die Kürzung\noder der Entzug der Bezüge den Beamten keinesfalls in eine finanzielle\nNotlage versetzen. Der vorliegend zu beurteilende Sachverhalt liegt aber so,\ndass der Beschwerdeführer selber gar nicht in der Lage ist, seine Dienstpflicht\nzu erfüllen.\nDas Gemeinwesen schuldet die Besoldung grundsätzlich nur für die\nZeit der Dienstleistung (ZBl 67 [1966] S. 338 E. 2; vgl. Tobias Jaag, Das\nöffentlichrechtliche Dienstverhältnis im Bund und im Kanton Zürich -\n\n"}