{"Signatur": "CH_VB_012", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1997-12-12", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_012_JAAC-63-21--_1997-12-12.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150004196.pdf?ID=150004196", "Checksum": "31d7454926c9cc0ab1a7475d4728035e"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 63.21 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 12.12.1997 JAAC 63.21 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006 12.12.1997 JAAC 63.21 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona 12.12.1997 JAAC 63.21 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral, bis 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:27:10", "Checksum": "51fdd27d34317316c451b5f2efe54c30", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 12.12.1997 JAAC 63.21 \r\n\n JAAC 63.21\n\nEntscheid der Eidgenössischen Personalrekurskommission\nvom 12. Dezember 1997\n\nRemboursement des frais afférents aux voyages de service des agents de\nla Confédération (art. 44 al. 1 let. a StF). Abonnement général (art. 2 O\nconcernant la remise de titres de transport pour les voyages de service).\n- Distinction entre les différents types d’ordonnances. Pouvoir de\ndélégation du Conseil fédéral (consid. 2).\n- Sur demande, les agents de la Confédération peuvent obtenir, en lieu\net place de l’abonnement demi-prix, un abonnement général. Ils doivent\nparticiper aux frais, en fonction du nombre de voyages de service qu’ils\neffectuent. Les agents qui sont en possession d’un tel abonnement ont\nl’obligation de l’utiliser pour leurs voyages de service. Ils ne peuvent\npas faire valoir de frais supplémentaires concernant ces voyages\n(consid. 3).\n\nErsatz von Auslagen bei Dienstreisen von Bundesbediensteten (Art. 44\nAbs. 1 Bst. a BtG). Generalabonnement (Art. 2 Fahrausweisverordnung).\n- Unterschiedliche Arten von Verordnungen (Rechtsverordnungen und\nVerwaltungsverordnungen). Delegationsbefugnisse des Bundesrates\n(E. 2).\n- Auf Gesuch hin kann Bediensteten des Bundes statt eines\nHalbpreisabonnements ein Generalabonnement abgegeben werden,\nwobei sich der Bedienstete je nach Anzahl Dienstreisetage an den\nKosten zu beteiligen hat. Bedienstete, welche ein solches Abonnement\nbesitzen, sind verpflichtet, es auf dienstlichen Reisen zu benützen.\nFür die entsprechenden Fahrten können sie keine Kosten mehr geltend\nmachen (E. 3).\n\n1\nRifusione di spese per viaggi di servizio di agenti della Confederazione\n(art. 44 cpv. 1 lett. a OF). Abbonamento generale (art. 2 dell’ordinanza\nsui titoli di servizio).\n- Distinzione tra i diversi tipi di ordinanza. Facoltà di delega del\nConsiglio federale (consid. 2).\n- Invece dell’abbonamento a metà prezzo, la Confederazione può\nrilasciare un abbonamento generale agli agenti che ne fanno richiesta.\nGli agenti devono partecipare al costo dell’abbonamento in funzione\ndel numero di viaggi di servizio che compiono. Sono inoltre tenuti a\nutilizzare l’abbonamento per i loro viaggi di servizio. Non possono\npretendere il rimborso di spese supplementari occasionate da tali\nviaggi (consid.3).\n\nZusammenfassung des Sachverhalts:\n\nA. S. ist als Dienstchef beim Zollinspektorat (...) tätig. Infolge häufiger privater\nReisetätigkeit entschied er sich, ein Generalabonnement des Bundes der\nKategorie D, d. h. mit 20% Rabatt, zu beschaffen.\nDieses Generalabonnement verwendete S. in der Folge sowohl für seine\nprivaten wie auch für die dienstlichen Reisen. Bei dienstlichen Reisen\nmachte er jeweils in den «Monatsabrechnungen für Vergütungen» eine\nSpesenentschädigung im Umfang von 80% des Fahrpreises geltend. Diese\nAbrechnungen wurden zunächst akzeptiert und die entsprechenden\nVergütungen ausbezahlt.\nB. Anfangs 1997 führte die Sektion Personelles Rechnungswesen der\nEidgenössischen Oberzolldirektion (OZD) Stichprobenkontrollen bei den\nAbrechnungen der Zollkreisdirektion (...) durch. Dabei fiel ihr auf, dass\nS. zweimal Billetkosten für die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel in\nRechnung stellte, obwohl er im Besitz eines Bundes-Generalabonnements\nwar. Die Zollkreisdirektion (...) wurde mit Schreiben vom 17. Februar 1997\ndarüber orientiert, dass diese Vergütungen zu Unrecht erfolgt seien und\ndeshalb zurückerstattet werden müssten. In einer Stellungnahme vom\n26. Februar 1997 beharrte S. auf der Bezahlung der anteilsmässigen Kosten\nfür diese Dienstreisen. Er machte insbesondere geltend, aus Ziff. 44.157\ndes Dienstreglements betreffend das Dienstverhältnis des Personals der\nZollverwaltung (D. 52) sei keine Nichtanspruchsberechtigung für eine solche\nSpesenentschädigung ableitbar.\nC. Mit Verfügung vom 23. Mai 1997 entschied die OZD, dass die von S. geltend\ngemachten Vergütungen von Fahrkosten für Dienstreisen, welche er mit\ndem Bundes-Generalabonnement durchgeführt hatte, nicht anerkannt\nwürden. Die bereits ausbezahlten Vergütungen von insgesamt Fr. 99.-\nseien deshalb zurückzuerstatten, d. h. sie würden einer der nächsten\nBesoldungsabrechnungen belastet. Zur Begründung wurde ausgeführt,\n\n2\nBeamte, welche ein Generalabonnement mit Bundesrabatt bezogen\nhätten, seien verpflichtet, dieses auf dienstlichen Fahrten mit öffentlichen\nVerkehrsmitteln zu benützen. Auf solchen Reisen könnten keine Mehrkosten\ngeltend gemacht werden.\nAm 26. Juni 1997 erhob S. gegen diesen Entscheid Beschwerde. Darin beantragt\ner, die Verfügung der OZD sei aufzuheben und die angekündigte Belastung\nvon Fr. 99.- sei nicht zu vollziehen. Weiter sei ihm rückwirkend und inskünftig\neine anteilsmässige Vergütung für effektive Fahrkosten auf Dienstreisen\nauszurichten (Billetpreis minus 20%). Die Anträge begründet er damit, es\nfehle an einer expliziten gesetzlichen Grundlage, welche besage, dass mit\nder Reduktion des Preises für das Generalabonnement um 20% die Kosten\nfür Dienstreisen abgegolten seien. Diese Praxis sei eine Interpretation der\nZollverwaltung. Die gewährte Reduktion von 20% entspreche dem Preis, den\nder Bund den SBB für ein Generalabonnement bezahlen müsse. Zusätzlich\nspare der Bund die Kosten des Halbpreisabonnements. Grundsätzlich habe\ner nichts dagegen einzuwenden, wenn er das Generalabonnement auf seinen\ndienstlichen Reisen benützen müsse.\n\nAus den Erwägungen :\n\n"}