{"Signatur": "CH_VB_012", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1997-07-17", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_012_JAAC-62-34--_1997-07-17.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150003884.pdf?ID=150003884", "Checksum": "18e743e9223b5282764f7425a1c3fd1b"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 62.34 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 17.07.1997 JAAC 62.34 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006 17.07.1997 JAAC 62.34 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona 17.07.1997 JAAC 62.34 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral, bis 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:27:31", "Checksum": "933b9b6191d75cd336c5ec7f3eb3ebff", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 17.07.1997 JAAC 62.34 \r\n\n JAAC 62.34\n\nEntscheid der Eidgenössischen Personalrekurskommission\nvom 17. Juli 1997\n\nPersonnel fédéral. Non-réélection.\nLorsque l’administration se trouve dans l’obligation de supprimer\ndes postes de travail, ce sont avant tout les fonctionnaires les moins\ncompétents qui ne sont pas réélus. Il est admissible, lors d’une\ndiminution du nombre de postes, de choisir, pour des motifs objectifs,\nde reconduire le contrat d’employés tout en résiliant les rapports de\nservice de fonctionnaires (consid. 3b).\nL’administration a l’obligation de respecter le principe de la\nproportionnalité. La non-réélection en tant que fonctionnaire\naccompagnée d’une reconduction des rapports de travail en tant\nqu’employée représente de ce point de vue une mesure plus radicale\nqu’une réélection sous réserve de la suppression du poste (consid. 3c).\n\nBundespersonal. Nichtwiederwahl.\nFalls die Verwaltung vor der Aufgabe steht, Stellen abzubauen, so\nsind zuerst die weniger fähigen Beamten nicht wiederzuwählen. Es ist\nzulässig, bei Stellenabbau aufgrund sachlicher Kriterien Angestellte\nweiterzubeschäftigen und Beamtenverhältnisse aufzulösen (E. 3b).\nDie Verwaltung ist verpflichtet, bei ihrem Handeln den Grundsatz\nder Verhältnismässigkeit zu beachten. Die Nichtwiederwahl als\nBeamtin mit gleichzeitiger Weiterbeschäftigung als Angestellte stellt die\neinschneidendere Massnahme dar, als eine Wiederwahl unter Vorbehalt\nder Aufhebung des Amtes (E. 3c).\n\n1\nPersonale federale. Non rielezione.\nNel caso in cui l’amministrazione sia in dovere di sopprimere posti di\nlavoro, i primi a non essere rieletti sono i funzionari meno capaci. È\nammissibile, ove debba essere ridotto il numero dei posti, scegliere per\nmotivi obiettivi di continuare ad occupare gli impiegati e sciogliere i\nrapporti di servizio dei funzionari (consid. 3b).\nNel suo operato, l’amministrazione è obbligata a rispettare il principio\ndella proporzionalità. La non rielezione in quanto funzionaria,\ncontemporanea al mantenimento in servizio in veste di impiegata,\ncostituisce una misura più radicale rispetto alla rielezione con la\nriserva di soppressione del posto (consid. 3c).\n\nZusammenfassung des Sachverhalts:\n\nA. X arbeitet seit (...) als Verwaltungsbeamtin bei der Eidgenössischen\nAsylrekurskommission. Mit Schreiben vom 27. August 1996 teilte ihr die\nAsylrekurskommission mit, es sei beabsichtigt, sie für die Amtsperiode\n1997-2000 nicht mehr als Beamtin wiederzuwählen, sondern sie im ständigen\nAngestelltenverhältnis weiterzubeschäftigen. Die Beschwerdeführerin\nerklärte sich am 30. August 1996 mit der angekündigten Massnahme nicht\neinverstanden und wies insbesondere darauf hin, dass sie als alleinerziehende\nMutter bereits jetzt auf die Unterstützung ihrer Wohngemeinde angewiesen\nsei und bei einer Entlassung demzufolge erhebliche Sozialfolgen zu\ngewärtigen hätte. Im übrigen gebe es noch zahlreiche Mitarbeiterinnen des\nKanzleidienstes im Status der nichtständigen Angestellten. Bei einem Teil\ndieser Mitarbeiterinnen hätte die Auflösung des Dienstverhältnisses keine\nschwerwiegenden Folgen, da ihre Sozialstellungen gesichert seien. Es seien\ndaher zunächst weniger problematische Kündigungen auszusprechen. Dies\numso mehr, als bei ihr Leistung und Verhalten tadellos seien.\nB. Die Beschwerdeführerin wurde mit Verfügung vom 11. September\n1996 gemäss Art. 5 Abs. 1 Bst. a der Verordnung vom 10. Januar 1996\nüber die Wiederwahl der Beamtinnen und Beamten der allgemeinen\nBundesverwaltung für die Amtsdauer 1997-2000 (Wahlverordnung, SR\n172.221.121.1) für die neue Amtsperiode nicht wiedergewählt, dafür als\nständige Angestellte weiterbeschäftigt. Zur Begründung wurde darauf\nhingewiesen, dass der Bundesrat aufgrund des Pendenzenabbaus und des\nRückgangs neuer Beschwerden beschlossen habe, die Asylrekurskommission\nan das gegenwärtige und künftig zu erwartende Arbeitsvolumen anzupassen.\nDas habe zur Folge, dass im Jahre 1997 ungefähr 40 Stellen abgebaut\nwerden müssten. Der Bestand des Amtes der Beschwerdeführerin sei\ndeshalb nicht mehr bis Ende der kommenden Amtsperiode gesichert. Das\nWeiterbestehen sei aber objektive Voraussetzung für die unbeschränkte und\nvorbehaltlose Wiederwahl. Müsse sich die Verwaltung bei einem Stellenabbau\nentscheiden, welches von mehreren gleichen Ämtern sie aufheben wolle, so\nhabe sie wie bei einer begrenzten Anzahl möglicher Beförderungen nach\nfolgenden Prioritäten vorzugehen: In erster Linie würden die geeigneten\n\n"}