{"Signatur": "CH_VB_012", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1996-11-28", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_012_JAAC-61-81--_1996-11-28.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150003614.pdf?ID=150003614", "Checksum": "81707db66c813014c2cf56c15b1135fd"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 61.81 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 28.11.1996 JAAC 61.81 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006 28.11.1996 JAAC 61.81 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona 28.11.1996 JAAC 61.81 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral, bis 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:28:00", "Checksum": "c5895fef603cc8471c12e014b0930a3b", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 28.11.1996 JAAC 61.81 \r\n\n 8\nee. Art. 20a BtG überlässt es dem Bundesrat, die Besonderheiten des\nDienstverhältnisses zu regeln, die sich aus dem Dienst im Ausland ergeben\nund die zur Wahrung von Interessen in auswärtigen Angelegenheiten\nerforderlich sind. Die Botschaft äussert sich nicht eingehend über den\neigentlichen Zweck dieses Artikels und besagt lediglich, dass mit dem neuen\nArt. 20a BtG der Bundesrat in Zukunft den besonderen Erfordernissen\ndes Dienstes von Beamten, die im Ausland eingesetzt werden, gebührend\nRechnung tragen soll (BBl 1986 II 323). Jedoch spricht die Systematik des\nBeamtengesetzes gegen eine Delegationsnorm dieses Artikels hinsichtlich\nder Regelung von Besoldungsfragen, denn dieser befindet sich im II.\nAbschnitt, worin die rechtliche Stellung der Beamten im allgemeinen\nfestgehalten wird. Die Besoldungs- und Zulagenfragen aber werden in\neinem separaten Abschnitt V unter dem Titel «Rechte des Beamten» geregelt.\nDelegationsnormen hinsichtlich Besoldungs- und Zulagenfragen müssten\ndeshalb in diesem V. Abschnitt vorgesehen werden. Gegen Art. 20a BtG\nals entsprechende Delegationsnorm spricht ausserdem der Wortlaut der\nBestimmung selber. Der Bundesrat erhält darin nämlich die Kompetenz\nzur Regelung von Besonderheiten, die sich einerseits aus dem Dienst im\nAusland ergeben und die anderseits kumulativ zur Wahrung von Interessen in\nauswärtigen Angelegenheiten erforderlich sind. Der vorliegende Antrag des\nBeschwerdeführers beinhaltet aber keineswegs derartige Interessen. Vielmehr\nsind sie von rein interner Natur und werden entsprechend durch Art. 20a BtG\nnicht gedeckt.\nEingriffe in die Besoldung hingegen, wie sie der KKA vorsieht, bedürfen einer\nklaren gesetzlichen Delegationsnorm, welche die Grundzüge der delegierten\nMaterie umschreibt (vgl. E. 3a). Art. 20a BtG erfüllt diese Voraussetzungen\nebensowenig wie Art. 42 BtG und kann deshalb nicht gesetzliche Grundlage für\ndie Anwendung des KKA auf die Besoldung sein.\ne. Es ergibt sich daher, dass die gesetzliche Grundlage fehlt, die dem Bundesrat\ndie Kompetenz übertragen würde, den KKA nicht nur auf die Auslandszulagen,\nsondern auch auf die Besoldung anzuwenden. Art. 57 BO 3 kann deshalb\nentgegen seinem Wortlaut nur auf die Auslandszulagen Anwendung finden.\nGemäss Aussage des EDA in seinem Entscheid vom 1. März 1996 besteht die\nFunktion des KKA darin, den Preisunterschied der Güter und Dienstleistungen\nzwischen der Zentrale in Bern und dem Dienstort im Ausland auszugleichen.\nDie PRK bezweifelt nicht die Notwendigkeit eines Systems, welches einen\nderartigen Ausgleich erlaubt. Aber auch wenn die von der Verwaltung\npraktizierte Regelung sinnvoll und wünschbar sein mag, erlaubt es dieser\nUmstand nicht, die Delegationsgrundsätze zu durchbrechen. Vielmehr ist\neine solche Regelung auf Gesetzesebene - sei es im Detail, sei es in Form einer\nDelegationsnorm - vorzusehen.\n\n9\nSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften\nArchives fédérales suisses, Publications officielles numérisées\nArchivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali\n\nJAAC 61.81 - Entscheid der Eidgenössichen Personalrekurskommission vom 28. November\n1996\n\nIn Verwaltungspraxis der Bundesbehörden\nDans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération\nIn Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione\n\nJahr 1997\nAnnée\nAnno\n\nBand 61\nVolume\nVolume\n\nSeite ---\nPage\nPagina\n\nRef. No 150 003 614\n\nDas Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert.\nLe document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale.\nIl documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.\n"}