{"Signatur": "CH_VB_012", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1996-12-11", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_012_JAAC-61-58--_1996-12-11.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150003533.pdf?ID=150003533", "Checksum": "6e84467cee18773a835ad404c56c882e"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 61.58 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 11.12.1996 JAAC 61.58 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006 11.12.1996 JAAC 61.58 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona 11.12.1996 JAAC 61.58 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral, bis 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:28:00", "Checksum": "80a255e77404eed874f4b3cf57c58710", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 11.12.1996 JAAC 61.58 \r\n\n 6\nfür alle anderen eidgenössischen und kantonalen Behörden - für die PRK\nverbindlich (Art. 113 Abs. 3 und 114bis Abs. 3 der Bundesverfassung der\nSchweizerischen Eidgenossenschaft vom 29. Mai 1874 [BV], SR 101).\nd. Das EMD begründet den Vorbehalt der Verlegung des Dienstortes von\nA nach B damit, dass im Zusammenhang mit der Umstrukturierung der\nRüstungsbetriebe aus zwei bisher getrennten Geschäftsbereichen an\nden Standorten A und B neu ein einziger Geschäftsbereich am Standort\nB gebildet worden sei. Die nicht standortgebundenen Funktionen wie\nVerkauf, Einkauf und Entwicklung werden am Sitz des Geschäftsbereiches\nin B zusammengeführt. Deshalb sollten entsprechende Abteilungen, zu\ndenen auch das Amt von X gehöre, am Standort A aufgehoben und in B\nzusammengezogen werden. Diese Zielsetzungen vermögen die Anbringung\neines Vorbehaltes in der Wiederwahlverfügung offenkundig zu rechtfertigen.\nX macht in seinen Einwendungen geltend, die verfolgten unternehmerischen\nZiele liessen sich entgegen der Annahme des EMD ohne die in Aussicht\ngenommenen Verlegungen von A nach B gleich gut oder besser erreichen.\nAuf diese Einwendungen ist im Verfahren, das sich gegen den Vorbehalt in der\nWiederwahlverfügung richtet, von vornherein nicht einzugehen. Zu prüfen\nist nicht, ob die in Aussicht genommenen Restrukturierungsmassnahmen\nzweckmässig seien. Zu prüfen ist nur, ob sich im heutigen Zeitpunkt mit\nBlick auf die in Aussicht genommenen Restrukturierungsmassnahmen ein\nWiederwahlvorbehalt rechtfertige. Für die PRK besteht keinerlei Grund zur\nAnnahme, dass die in Aussicht\ngenommenen betriebsorganisatorischen Massnahmen nicht auf einer\npflichtgemässen Beurteilung der zuständigen Verwaltungsbehörde beruhen.\nDer Vorbehalt der Änderung des Dienstortes wird im übrigen nur soweit\nvon praktischer Bedeutung sein, als eine entsprechende Verfügung mit\nWirkung auf einen Zeitpunkt getroffen wird, der vor der Aufhebung des\nAmtes wegen Änderung der Rechtsform der Rüstungsunternehmen des\nBundes liegt. Ein derartiger Vorbehalt kann sich von vornherein nur auf\nein öffentlichrechtliches Arbeitsverhältnis beziehen. Für ein anschliessendes\nprivatrechtliches Arbeitsverhältnis im Bereich einer (noch zu gründenden)\ngemischtwirtschaftlichen Aktiengesellschaft (für die Rüstungsunternehmen\ndes Bundes) ist er ohne Bedeutung.\n5. Die Beschwerde erweist sich damit in bezug auf beide von X angefochtenen\nVorbehalte als unbegründet und ist abzuweisen. Praxisgemäss sind im\nVerfahren vor der PRK - ungeachtet des Verfahrensausgangs - grundsätzlich\nkeine Kosten zu erheben. Von diesem Grundsatz ist im vorliegenden Falle\nkeine Ausnahme zu machen.\n\n7\nSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften\nArchives fédérales suisses, Publications officielles numérisées\nArchivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali\n\nJAAC 61.58 - Entscheid der Eidgenössischen Personalrekurskommission vom 11.\nDezember 1996\n\nIn Verwaltungspraxis der Bundesbehörden\nDans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération\nIn Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione\n\nJahr 1997\nAnnée\nAnno\n\nBand 61\nVolume\nVolume\n\nSeite ---\nPage\nPagina\n\nRef. No 150 003 533\n\nDas Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert.\nLe document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale.\nIl documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.\n"}