{"Signatur": "CH_VB_012", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1995-07-21", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_012_JAAC-60-72--_1995-07-21.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150003173.pdf?ID=150003173", "Checksum": "a47474c5dcfc994fb08601b19cd4c32d"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 60.72 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 21.07.1995 JAAC 60.72 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006 21.07.1995 JAAC 60.72 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona 21.07.1995 JAAC 60.72 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral, bis 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:28:55", "Checksum": "9dc1143b7118862ef12308cb1a37cd0c", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 21.07.1995 JAAC 60.72 \r\n\n1. Die Eidgenössische Personalrekurskommission ist Rechtsmittelinstanz\nfür Beschwerden gegen Verfügungen der Departemente unter anderem\nbetreffend vermögensrechtlicher Ansprüche aus dem Dienstverhältnis, soweit\n(letztinstanzlich) die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht\noffensteht (Art. 58 Abs. 2 Bst. b Ziff. 3 des Beamtengesetzes vom 30. Juni 1927\n[BtG], SR 172.221.10). Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen eine\nVerfügung des EMD. Die Rückforderung der irrtümlich vorgenommenen\nLohnabzüge stellt einen vermögensrechtlichen Anspruch im Sinne von Art. 58\nAbs. 2 BtG dar. Ein Ausschliessungsgrund nach Art. 99 ff. und insbesondere\nnach Art. 100 Bst. e OG liegt nicht vor.\nDie in der Beschwerdebegründung aufgeworfene Frage des\nverwaltungsrechtlichen Klageweges lehnt sich an einen BGE (117 Ib 355)\nan, der vor Inkrafttreten der Änderung des BG vom 16. Dezember 1943 über\ndie Organisation der Bundesrechtspflege (OG, SR 173.110) vom 4. Oktober\n1991 ergangen und heute überholt ist. Seit Inkrafttreten dieser Änderung ist\ndie Klage unter anderem nicht mehr zulässig in den Fällen des alten Art. 116\nBst. a OG. Nach geltendem Recht stehen diesbezüglich allein der Verfügungsund anschliessend der Beschwerdeweg offen (vgl. Art. 1 Bst. a Art. 2 Abs. 1\nund 3 der V vom 3. Februar 1993 über Vorinstanzen des Bundesgerichts\nund des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [SR 173.51]; Uebersax\nPeter, Zur Entlastung der eidgenössischen Gerichte durch eidgenössische\nSchieds- und Rekurskommissionen sowie durch die Neuregelung des\nverwaltungsrechtlichen Klageverfahrens, Aktuelle Juristische Praxis [AJP]\n10/94, S. 1228 f.; Jaag Tobias, Das öffentlichrechtliche Dienstverhältnis im Bund\nund im Kanton Zürich - ausgewählte Fragen, Schweizerisches Zentralblatt\nfür Staats- und Verwaltungsrecht [ZBl] 95/1994, S. 468; Wisard Nicolas, Les\nmécanismes de remplacement de l’action de droit administratif au Tribunal\nfédéral, Revue de droit administratif et de droit fiscal 51/1995, S. 12 ff.).\nDie Eidgenössische Personalrekurskommission ist somit zur Behandlung der\nform- und fristgerecht eingereichten Beschwerde zuständig.\n2. Die Parteien sind sich darin einig, dass der Lohnabzug zu Unrecht\nvorgenommen wurde. Der Irrtum konnte entstehen, weil die fragliche Rente\nursprünglich als Invalidenrente bezeichnet wurde, entsprechend dem damals\ngeltenden Militärversicherungsgesetz, welches die Invaliditäts- wie auch die\nIntegritätsschadensrente unter dem Sammeltitel «Invalidenrente» regelte.\nDas EMD kommt nach erfolgten Abklärungen ebenfalls klar zum Schluss, dass\ndie Rente reinen Genugtuungs- und nicht Erwerbsersatzcharakter hatte, da\ndem Beschwerdeführer aus dem Unfall keine Erwerbseinbusse und keine\nErwerbsbeeinträchtigung erwuchs. Die Anrechnung auf die Besoldung war\naus diesem Grund nicht statthaft.\n3. Der Beschwerdeführer macht geltend, der Lohnabzug sei ohne formell\ngültige Verfügung vorgenommen worden. Ebensowenig sei eine andere\nschriftliche und begründete Mitteilung gemacht worden. Er stützt sich\n\n"}