{"Signatur": "CH_VB_012", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1995-07-21", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_012_JAAC-60-72--_1995-07-21.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150003173.pdf?ID=150003173", "Checksum": "a47474c5dcfc994fb08601b19cd4c32d"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 60.72 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 21.07.1995 JAAC 60.72 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006 21.07.1995 JAAC 60.72 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona 21.07.1995 JAAC 60.72 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral, bis 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:28:55", "Checksum": "9dc1143b7118862ef12308cb1a37cd0c", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 21.07.1995 JAAC 60.72 \r\n\nA. S verlor am 13. März 1967 bei einer dienstlichen Verrichtung durch die\nExplosion einer Handgranate die rechte Hand. Am 2. Oktober 1967 konnte er\nseine Arbeit wieder voll aufnehmen. Mit Schreiben vom 6. Dezember 1968\nschlug die Eidgenössische Militärversicherung vor, ihm eine unbefristete\nmonatliche Invalidenrente in der Höhe von Fr. 254.15 zu entrichten. In\ndiesem Schreiben wurde unter anderem auch darauf hingewiesen, dass eine\nentschädigungspflichtige Beeinträchtigung der körperlichen Integrität, nicht\naber eine Verdiensteinbusse vorliege. Die Rente wurde S rückwirkend ab\n2. Oktober 1967 ausbezahlt.\nB. Ebenfalls am 6. Dezember 1968 wurde die Eidgenössische\nVersicherungskasse schriftlich über die Monatsrente in Kenntnis gesetzt.\nDieses Schreiben wurde am 13. Dezember 1968 von der Direktion der\nEidgenössischen Militärverwaltung zwecks Anrechnung gemäss Art. 57\nder Beamtenordnung (1) vom 10. November 1959 (BO 1, SR 172.221.101) an\ndie zuständige Stelle weitergeleitet. Daraufhin wurden S rückwirkend ab\n2. Oktober 1967 anfänglich Fr. 50.80 pro Monat vom Lohn abgezogen. Der\nAbzug nahm entsprechend den Erhöhungen der Integritätsschadensrente\nzu. Wie aus einer Aktennotiz auf der Mutationsmeldung vom 10. Februar\n1969 hervorgeht, wurde S am 26. Februar 1969 mündlich über den Lohnabzug\norientiert. Ebenso ist darin vermerkt, dass in der nächsten Zeit eine Antwort\nseinerseits erwartet werde, da er - wie es in der Vernehmlassung des\nEidgenössischen Militärdepartements (EMD) vom 28. Dezember 1994 erwähnt\nwird - mit dem mündlich eröffneten Lohnabzug vorerst offensichtlich nicht\neinverstanden gewesen ist. Gemäss den Ausführungen in der Beschwerde vom\n17. November 1994 erkundigte sich der angefragte Rechnungsführer bei den\nZentralinstanzen in Bern, wo er Weisung erhielt, auf dem Abzug zu beharren,\nda dieser berechtigt sei.\nC. Wegen gesundheitlicher Probleme von S wurde im Jahre 1992 dessen\nvorzeitige Invalidisierung abgeklärt. Im Rahmen dieser Abklärungen\nwurde festgestellt, dass es sich bei der ihm ausbezahlten Rente um eine\nreine Integritätsschadens- und nicht um eine Invalidenrente handelt,\nweshalb ihm in der Zeit vom 2. Oktober 1967 bis zum 31. März 1992\nirrtümlicherweise insgesamt Fr. 21 641.25 vom Lohn abgezogen worden sind.\nNach verwaltungsinternen Abklärungen anerkannte das EMD mit Verfügung\nvom 12. Oktober 1994 einen Rückerstattungsanspruch von total Fr. 5 484.-\n(inkl. Zins) für die letzten fünf Jahre seit der erstmaligen Geltendmachung der\nNachzahlung. Der Anspruch auf Rückerstattung der zwischen dem 2. Oktober\n1967 und Ende 1986 vorgenommenen Lohnabzüge sei dagegen gemäss Art. 72\nBO 1 verjährt.\nGegen diese Verfügung erhebt S am 17. November 1994 bei der\nEidgenössischen Personalrekurskommission Beschwerde mit dem Antrag, es\nsei ihm der gesamte zu Unrecht abgezogene Betrag von Fr. 21 641.25 zuzüglich\nSchadenszins zurückzuerstatten.\n\n3\nDas EMD schliesst in seiner Vernehmlassung vom 28. Dezember 1994 auf\nAbweisung der Beschwerde.\n\nAus den Erwägungen:\n\n"}