{"Signatur": "CH_VB_012", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1995-01-27", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_012_JAAC-60-6--_1995-01-27.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150003164.pdf?ID=150003164", "Checksum": "f645f7dbff3af833655a3b81b2aedd09"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 60.6 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 27.01.1995 JAAC 60.6 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006 27.01.1995 JAAC 60.6 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona 27.01.1995 JAAC 60.6 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral, bis 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:29:23", "Checksum": "b5f677c86d512db12c482b7fef1d9fda", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 27.01.1995 JAAC 60.6 \r\n\n 7\nder Massnahme nicht als unnötige soziale Härte für den Beschwerdeführer\nund seine Familie bezeichnet werden und liegt noch im Rahmen dessen, was\nals pflichtgemässe Ermessensausübung durch die Verwaltung betrachtet\nwerden darf. Erweist sich die vorläufige Dienstenthebung in der Folge als\nnicht gerechtfertigt, so ist dem Beschwerdeführer gemäss Art. 52 Abs. 2 BtG\nauch die vorübergehend entzogene Besoldung nachzuzahlen.\nd. Die vom Eidgenössischen Departement Y gegenüber dem Beschwerdeführer\nverfügte vorläufige Dienstenthebung mit Besoldungskürzung verletzte\nsomit weder Bundesrecht noch war sie unangemessen. Die Beschwerde ist\ndaher als unbegründet abzuweisen. Die Vorinstanz ist indes verpflichtet,\ndie Entwicklung der Situation aufmerksam zu verfolgen und den\nBeschwerdeführer sofort in den Dienst zurückzurufen, sofern die weitere\nAbklärung der Vorwürfe ergeben sollte, dass die Voraussetzungen für die\nvorsorgliche Massnahme nicht mehr bestehen. Das wäre insbesondere\ndann der Fall, wenn sich aufgrund der in der Zwischenzeit gewonnenen\nErkenntnisse ergeben sollte, dass im Disziplinarverfahren jene Massnahmen\nnicht in Betracht kommen werden, die in ihrer Wirkung der vorläufigen\nDienstenthebung gleichkommen (vgl. Strauss, a. a. O., S. 279).\n3. Mit dem Entscheid in der Sache selbst wird der Antrag des\nBeschwerdeführers, es sei der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu\nerteilen beziehungsweise richtigerweise, es sei die von der Vorinstanz\nentzogene aufschiebende Wirkung wiederherzustellen, hinfällig. Die\nEidgenössische Personalrekurskommission beziehungsweise deren\nPräsident ist diesbezüglich zum Schluss gelangt, im vorliegenden Fall sei\nes ausnahmsweise zweckmässiger, nach Eingang der Vernehmlassung\ndes Eidgenössischen Departementes Y möglichst umgehend direkt über\nden Hauptantrag des Beschwerdeführers statt vorgängig zuerst in einem\nselbständig anfechtbaren Zwischenentscheid über das Gesuch betreffend\nErlass einer vorsorglichen Massnahme im Sinne von Art. 55 Abs. 3 VwVG\nzu befinden. Denn einerseits geht es bei der Dienstenthebung im Sinne von\nArt. 52 BtG ebenfalls um eine ohne weitläufige Beweiserhebungen zu treffende\nvorläufige Massnahme, bei der nichts präjudiziert wird, sondern sich alles\nwieder rückgängig machen lässt und deren vermögensrechtliche Wirkungen\njederzeit wieder ausgeglichen werden können. Anderseits stand dem Entzug\nder aufschiebenden Wirkung durch die Vorinstanz auch Art. 55 Abs. 2 VwVG\nnicht im Wege, ging es doch bei der verfügten Besoldungskürzung nicht um\neine Geldleistung, das heisst eine Geldzahlungspflicht des Adressaten (vgl. Kölz\nAlfred / Häner Isabelle, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege\ndes Bundes, S. 168, Rz. 280).\n\n8\nSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften\nArchives fédérales suisses, Publications officielles numérisées\nArchivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali\n\nJAAC 60.6 - Entscheid der Eidgenössischen Personalrekurskommission vom 27. Januar\n1995\n\nIn Verwaltungspraxis der Bundesbehörden\nDans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération\nIn Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione\n\nJahr 1996\nAnnée\nAnno\n\nBand 60\nVolume\nVolume\n\nSeite ---\nPage\nPagina\n\nRef. No 150 003 164\n\nDas Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert.\nLe document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale.\nIl documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.\n"}