{"Signatur": "CH_VB_012", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1994-08-23", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_012_JAAC-59-2--_1994-08-23.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150002603.pdf?ID=150002603", "Checksum": "27ba0596f3e130a8d914c72711773c60"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 59.2 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 23.08.1994 JAAC 59.2 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006 23.08.1994 JAAC 59.2 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona 23.08.1994 JAAC 59.2 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral, bis 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:29:58", "Checksum": "3ca709f8d445bd37af6744f9ac22d56d", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 23.08.1994 JAAC 59.2 \r\n\n 6\nder Eintritt der Wirksamkeit der disziplinarischen Entlassung nicht auf einen\nnoch späteren Zeitpunkt verlegt wurde. Die Beschwerde erweist sich damit\nauch unter diesem Gesichtspunkt als unbegründet.\n5. Gemäss Art. 26 der Verordnung vom 3. Februar 1993 über Organisation\nund Verfahren Eidgenössischer Rekurs- und Schiedskommissionen (SR 173.31)\nrichten sich die Verfahrenskosten nach Art. 63 VwVG und, mit Ausnahme\nvon Art. 6 Abs. 2, nach der Verordnung vom 10. September 1969 über Kosten\nund Entschädigungen im Verwaltungsverfahren (SR 172.041.0). Danach\nauferlegt die Beschwerdeinstanz die Verfahrenskosten in der Regel der\nunterliegenden Partei. Keine Verfahrenskosten werden Vorinstanzen oder\nbeschwerdeführenden und unterliegenden Bundesbehörden auferlegt.\nNach dieser Regel wären einem Bundesbeamten oder Angestellten, der mit\nseiner Beschwerde bei der Eidgenössischen Personalrekurskommission nicht\ndurchdringt, die Verfahrenskosten aufzuerlegen.\nDas Bundesgericht, bei dem Entscheide betreffend dienstrechtliche\nStreitigkeiten im Bund nach altem Recht direkt mit\nVerwaltungsgerichtsbeschwerde angefochten werden konnten, erhob\nbisher nach ständiger und letztmals in BGE 108 Ib 424 veröffentlichter\nRechtsprechung bei solchen Streitigkeiten indes keine Gerichtskosten,\nausgenommen bei mutwilliger Prozessführung. Es hielt dabei jeweils\nohne weitere Begründung fest, praxisgemäss würden keine Kosten\nerhoben. Die Eidgenössische Personalrekurskommission ist in ihrer\nPlenarsitzung vom 18. März 1994 zum Schluss gelangt, dass es angezeigt ist, die\nKostenfreiheit grundsätzlich auch für das Verfahren vor ihrer Kommission\nzu gewähren. Dies insbesondere aus der Überlegung, dass es dem Beamten\nund öffentlichrechtlich Angestellten in analoger Anwendung von Art. 343\nAbs. 2 und 3 OR möglich sein soll, seine Streitsache zumindest einmal ohne\nGerichtskostenrisiko einer richterlichen Behörde zu unterbreiten. Die\nEidgenössische Personalrekurskommission hat deshalb beschlossen, die\nfür Streitigkeiten über die Bewilligung oder Verweigerung von Leistungen\nder Sozialversicherung gemäss Art. 4b der Verordnung über Kosten und\nEntschädigungen im Verwaltungsverfahren geltende Regelung zu übernehmen\n(vgl. Änderung vom 3. Februar 1993, AS 1993 890). Danach dürfen dem\nBeschwerdeführer keine Verfahrenskosten auferlegt werden, es sei denn,\nes handle sich um mutwillig oder leichtfertig erhobene Beschwerden (zum\nBegriff der mutwilligen Prozessführung vgl. BGE 112 V 334, 105 Ia 113, 105\nV 111). Da dieser Vorwurf dem Beschwerdeführer vorliegend nicht gemacht\nwerden kann, sind keine Kosten zu erheben.\n\n7\nSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften\nArchives fédérales suisses, Publications officielles numérisées\nArchivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali\n\nJAAC 59.2 - Entscheid der Eidgenössischen Personalrekurskommission vom 23. August\n1994\n\nIn Verwaltungspraxis der Bundesbehörden\nDans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération\nIn Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione\n\nJahr 1995\nAnnée\nAnno\n\nBand 59\nVolume\nVolume\n\nSeite ---\nPage\nPagina\n\nRef. No 150 002 603\n\nDas Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert.\nLe document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale.\nIl documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.\n"}