{"Signatur": "CH_VB_012", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1994-08-23", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_012_JAAC-59-2--_1994-08-23.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150002603.pdf?ID=150002603", "Checksum": "27ba0596f3e130a8d914c72711773c60"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 59.2 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 23.08.1994 JAAC 59.2 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006 23.08.1994 JAAC 59.2 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona 23.08.1994 JAAC 59.2 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Commissione di ricorso in materia di persona"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours en matière de personnel fédéral, bis 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:29:58", "Checksum": "3ca709f8d445bd37af6744f9ac22d56d", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Eidgenössische Personalrekurskommission 23.08.1994 JAAC 59.2 \r\n\n 2\nEstratto della giurisprudenza della Commissione federale di ricorso in\nmateria di personale. Licenziamento disciplinare di un funzionario.\nCompetenza.\nLa Commissione federale di ricorso in materia di personale federale è\nl’istanza competente, fra l’altro, per i ricorsi contro le decisioni prese\ndagli organi di ultima istanza delle aziende o istituti autonomi della\nConfederazione concernenti i ricorsi in materia di provvedimenti\ndisciplinari, nella misura in cui (in ultima istanza), è dato il ricorso di\ndiritto amministrativo al Tribunale federale (consid. 1).\nLicenziamento disciplinare di un funzionario durante il periodo di\nmalattia (condizioni e momento).\nIl licenziamento disciplinare può essere pronunciato anche se il\nfunzionario è assente dal servizio per malattia, qualora siano\nadempiute le condizioni oggettive di tale misura. Va fatta un’unica\nrestrizione: il funzionario non deve essere impedito dalla malattia di\nfare uso del diritto di difendersi conferitogli espressamente dall’art. 32\ncpv. 2 OF. Il licenziamento non deve essere fissato dall’autorità\ndisciplinare per il momento della ripresa della capacità lavorativa\n(consid. 2 e 4).\nDiritto del funzionario allo stipendio in caso di cessazione del rapporto\nd’impiego per decisione disciplinare.\nIl funzionario ha diritto allo stipendio fino al momento in cui il\nrapporto di servizio cessa conformemente alla decisione. Da quel\nmomento in poi non è più dato diritto allo stipendio, anche se la\ndecisione disciplinare non è presa avanti, bensì durante la malattia del\nfunzionario (consid. 3).\nMessa a carico delle spese nella procedura davanti alla Commissione\nfederale di ricorso in materia di personale federale.\nIn applicazione analoga dei capoversi 2 e 3 dell’art. 343 CO, al\nfunzionario e all’impiegato di diritto pubblico deve essere data\npossibilità di sottoporre almeno una volta la controversia a un’autorità\ngiudiziaria senza rischio di spese processuali. La Commissione\nfederale di ricorso in materia di personale federale, in quanto prima\nistanza ricorsuale indipendente dall’Amministrazione, non addossa al\nricorrente spese processuali, a meno che si tratti di ricorsi temerari o\nsconsiderati (consid. 5).\n\nI\n\nA. X ist Beamter einer autonomen eidgenössischen Anstalt der\nBundesverwaltung. Die Anstaltsleitung verfügte am 14. Januar 1994 seine\ndisziplinarische Entlassung auf den 31. Juli 1994. Die Massnahme wurde\n\n3\nmit insgesamt acht Vorkommnissen in den Jahren 1990-1993 begründet. X\nerhob bei der Vorinstanz Beschwerde und stellte sinngemäss den Antrag,\ndie Entlassung sei nicht auf den 31. Juli 1994, sondern auf einen späteren\nZeitpunkt vorzunehmen. Zur Begründung führte X an, er sei wegen eines\nchirurgischen Eingriffs auf längere Zeit arbeitsunfähig. Innert der ihm\nangesetzten Nachfrist ergänzte X die Rechtsschrift und brachte vor, er sei seit\ndem 24. Januar 1994 arbeitsunfähig. Die Entlassung sei zwar noch vor diesem\nDatum erfolgt, die «Kündigungsfrist» sei zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht\nabgelaufen gewesen. Diese müsse daher unterbrochen werden und könne erst\nnach «Ablauf der Sperrfrist bei Krankheit» und vollständiger Wiederaufnahme\nder Arbeit weiterlaufen. Im weiteren machte er geltend, das Rechtsmittel\nrichte sich gegen den Zeitpunkt der Auflösung des Dienstverhältnisses.\nB. Die Vorinstanz wies die Beschwerde mit Entscheid vom 30. Mai 1994 ab. Zur\nBegründung wurde unter anderem ausgeführt, der Beschwerdeführer sei bis\nzum 23. Januar 1994 im Arbeitseinsatz gestanden. Die rechtlich relevante\nKrankheit habe am 24. Januar 1994 begonnen. Die Verfügung über die\ndisziplinarische Entlassung sei damit zu einem Zeitpunkt getroffen worden, als\nX noch nicht krank gewesen sei. Wenn X nach dieser Verfügung erkrankt\nsei, vermöge das nichts daran zu ändern, dass das Dienstverhältnis zum\nangekündigten Zeitpunkt zu Ende gehe. Es sei auch keine Verpflichtung zu\neiner Lohnfortzahlung entstanden.\nC. Die Eidgenössische Personalrekurskommission weist die von X gegen diesen\nEntscheid erhobene Beschwerde ab.\n\nII\n\n1. Die Eidgenössische Personalrekurskommission ist Rechtsmittelinstanz\nunter anderem für Beschwerden gegen Beschwerdeentscheide\nletzter Instanzen autonomer eidgenössischer Anstalten und Betriebe\nbetreffend Disziplinarmassnahmen, soweit (letztinstanzlich) die\nVerwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht offensteht (Art. 58\nAbs. 2 des Bundesgesetzes über das Dienstverhältnis von Bundespersonal\n[BtG], SR 172.221.10). Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen den\nBeschwerdeentscheid der letzten Instanz einer autonomen eidgenössischen\nAnstalt. Die Entlassung des Beschwerdeführers auf den 31. Juli 1994 ist eine\nDisziplinarmassnahme. Diese fällt nicht unter jene Disziplinarmassnahmen,\ngegen die gemäss Art. 100 Bst. e Ziff. 4 OG die Verwaltungsgerichtsbeschwerde\nunzulässig ist. Die Eidgenössische Personalrekurskommission ist damit zur\nBehandlung der Beschwerde zuständig.\n2.a. Gemäss Art. 30 BtG können gegen den Beamten, der seine Dienstpflicht\nabsichtlich oder fahrlässig verletzt, Disziplinarmassnahmen getroffen\nwerden. Als Disziplinarmassnahme kann nach Art. 31 Abs. 1 Ziff. 9 BtG die\ndisziplinarische Entlassung verfügt werden. Art. 32 Abs. 1 BtG bestimmt,\ndass Disziplinarmassnahmen erst nach vorausgegangener Untersuchung\nausgesprochen werden dürfen. Laut Art. 32 Abs. 2 BtG ist dem Beamten von\nder gegen ihn erhobenen Anschuldigung und von den Akten, auf welche\ndie Disziplinarverfügung gestützt werden soll, Kenntnis zu geben. Er soll\nin ausreichendem Masse Gelegenheit zur Äusserung, zur Ergänzung der\nUntersuchung und zur Verteidigung erhalten. Das Beamtengesetz enthält\n\n"}