{"Signatur": "CH_VB_011", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2006-05-03", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_011_JAAC-70-90--_2006-05-03.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150007475.pdf?ID=150007475", "Checksum": "75c1e7350fd5c087f3737c0e6d5dc2e5"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 70.90 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM 03.05.2006 JAAC 70.90 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  CRINEN, Commission de recours en matière d'infrastructures et d'environnement, jusqu'à 2006 03.05.2006 JAAC 70.90 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) CRINAM, Commissione federale di ricorso in materia d'infrastrutture ed ambiente 03.05.2006 JAAC 70.90 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  CRINEN, Commission de recours en matière d'infrastructures et d'environnement, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) CRINAM, Commissione federale di ricorso in materia d'infrastrutture ed ambiente"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:20:06", "Checksum": "7b7a186a304fbfb8b96f36051274e084", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM 03.05.2006 JAAC 70.90 \r\n\n 4\n6. In seiner Vernehmlassung vom 17. Dezember 2001 beantragt das UVEK die\nAbweisung (auch) der Beschwerde der Flughafen Zürich AG. Die angefochtene\nAuflage sei für die Umsetzung des Staatsvertrags zentral. Sie sei eine Folge\nder unglücklichen zeitlichen Abfolge der verschiedenen Verfahren. Hätte der\nStaatsvertrag zuerst vorgelegen, hätte darauf basierend das Betriebsreglement\nvollständig überprüft und danach eine Betriebskonzession erteilt werden\nkönnen, welche den Vorgaben aus Staatsvertrag, SIL und betrieblicher\nÜberprüfung inklusive UVP präzis hätte Rechnung tragen können. Durch\nden - auch vom UVEK nicht beeinflussbaren - «verdrehten» Ablauf der Dinge\nsei aber die Formulierung von Vorbehalten und Verpflichtungen wie der\nangefochtenen unumgänglich gewesen.\n7. Bereits am 18. Oktober 2001 war der Vertrag zwischen der Schweizerischen\nEidgenossenschaft und der Bundesrepublik Deutschland über die\nDurchführung der Flugverkehrskontrolle durch die Schweizerische\nEidgenossenschaft über deutschem Hoheitsgebiet und über Auswirkungen\ndes Betriebs des Flughafens Zürich auf das Hoheitsgebiet der Bundesrepublik\nDeutschland (Staatsvertrag) beidseitig unterzeichnet worden. Eine vorläufige\nAnwendung einzelner staatsvertraglicher Bestimmungen, die auch\nverschiedene Änderungen des Betriebsreglements für den Flughafen Zürich\nnach sich zog, fand seit dem 19. Oktober 2001 statt.\nDer Ständerat als Zweitrat lehnte den Staatsvertrag am 18. März 2003 ab,\nwomit dessen Ratifikation auf Schweizer Seite endgültig scheiterte. Damit\nentfiel auch die vorläufige Anwendung gewisser Staatsvertragsbestimmungen.\nDie jeweiligen Einschränkungen für den deutschen Luftraum hatte das\ndeutsche Luftfahrt-Bundesamt aber bereits seit Herbst 2001 im Rahmen von\nDurchführungsverordnungen (DVO) zur Luftverkehrs-Ordnung ins deutsche\nRecht übernommen, weshalb diese nach wie vor Geltung beanspruchen.\n8. Auf eine entsprechende Anfrage der REKO UVEK vom 22. Juli 2003 hin gab\ndie Flughafen Zürich AG mit Eingabe vom 24. Juli 2003 kund, sie halte an\nder Beurteilung ihrer Beschwerde durch die REKO UVEK fest. Sollte Letztere\naber zum Schluss kommen, die angefochtene Bestimmung sei infolge der\nAblehnung des Staatsvertrags durch die Bundesversammlung vollumfänglich\nund ersatzlos dahin gefallen, so habe sie nichts dagegen, wenn die REKO\nUVEK das Verfahren mit dieser Begründung und mit dieser Feststellung als\ngegenstandslos geworden abschreiben würde.\n9. Das Verfahren betreffend die Genehmigung des Betriebsreglements\nvom 31. Mai 2001 (ebenfalls Z-2001-58) schloss die REKO UVEK (seit dem\n1. Juli 2004 und im Folgenden: Eidgenössische Rekurskommission für\nInfrastruktur und Umwelt [REKO/INUM]; vgl. AS 2004 2155) mit Endentscheid\nvom 16. Dezember 2004[1] ab, wobei die Verwaltungsbeschwerden\ngrösstenteils abgewiesen wurden, soweit auf sie eingetreten werden\nkonnte und sie nicht gegenstandslos geworden waren. Dagegen gerichtete\nVerwaltungsgerichtsbeschwerden wies das Bundesgericht mit mehreren\nUrteilen vom 4. Juli 2005 ab.\nIm Anschluss an diesen Endentscheid forderte die REKO/INUM die Vorinstanz\nmit Verfügung vom 20. Dezember 2004 auf, mitzuteilen, ob sie unverändert an\nAuflage Ziff. 3.2 Satz 3 ihrer Verfügung vom 31. Mai 2001 festhalte oder diese\nallenfalls in Wiedererwägung zu ziehen gedenke.\n\n"}