{"Signatur": "CH_VB_011", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2004-12-16", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_011_JAAC-70-44--_2004-12-16.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150007322.pdf?ID=150007322", "Checksum": "02c9d46938de93c5a2489c0b2ea0f5b2"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 70.44 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM 16.12.2004 JAAC 70.44 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  CRINEN, Commission de recours en matière d'infrastructures et d'environnement, jusqu'à 2006 16.12.2004 JAAC 70.44 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) CRINAM, Commissione federale di ricorso in materia d'infrastrutture ed ambiente 16.12.2004 JAAC 70.44 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  CRINEN, Commission de recours en matière d'infrastructures et d'environnement, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) CRINAM, Commissione federale di ricorso in materia d'infrastrutture ed ambiente"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:20:51", "Checksum": "a666001fca9fb84f61ba70c59188ffdf", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM 16.12.2004 JAAC 70.44 \r\n\n 8\nDer Teilentscheid der REKO/UVEK vom 18. Februar 2003 wurde von\nverschiedenen Beschwerdeführenden vor Bundesgericht angefochten.\nMit mehreren Entscheiden vom 8. Juli 2003 (Urteile 1A.61/2003,\n1A.62-63/2003 und 1A.64-69/2003) wies das Bundesgericht sämtliche\nVerwaltungsgerichtsbeschwerden ab, soweit darauf eingetreten wurde,\nund bestätigte damit vollumfänglich die grundsätzlichen Darlegungen\nder REKO/UVEK (seit dem 1. Juli 2004 und im Folgenden: Eidgenössische\nRekurskommission für Infrastruktur und Umwelt [REKO/INUM]; vgl. AS 2004\n2155). Auf die einzelnen Ausführungen des Bundesgerichts in den genannten\nEntscheiden wird - soweit erforderlich - nachfolgend in den Erwägungen\neingegangen.\nAus den Erwägungen:\n(...)\n4.8. Der Kanton Aargau bringt weiter vor, er sei entgegen Art. 18 Abs. 1\nder Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 (RPV, SR 700.1) und dem\nSachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL; Teile I-III B vom 18. Oktober 2000)\nnicht frühzeitig in das Verfahren zur Genehmigung des Betriebsreglements\neinbezogen worden. Allfällige Konflikte hätten in der kurzen Zeit, die dem\nBAZL für das Verfahren zur Verfügung gestanden sei, nicht in der genügenden\nTiefe erkannt werden können. Von «partnerschaftlichen Lösungen» könne\nohnehin keine Rede sein, da dem Beschwerdeführer einzig die Möglichkeit zur\nStellungnahme gewährt worden sei. Das BAZL habe somit die vorgenannten\nRechtsgrundlagen verletzt und die angefochtene Verfügung sei auch aus\ndiesem Grund aufzuheben.\n4.8.1. Der SIL ist ein Sachplan im Sinne von Art. 13 des Bundesgesetzes vom 22.\nJuni 1979 über die Raumplanung (RPG, SR 700; vgl. dazu, insbesondere zum\nAufbau und wesentlichen Inhalt des SIL, ausführlich Teilentscheid REKO/UVEK\nvom 18. Februar 2003, Z-2001-58, VPB 70.43 E. 2.5.1 f. mit Hinweisen). Die\nAussagen des SIL, auf welche sich der Kanton Aargau beruft, sind unter dem\nAbschnitt «Wirkung und Verhältnis zu den anderen Plänen nach RPG» (Teil\nI-2 des SIL) eingereiht und lauten wie folgt: «Stellt eine Behörde fest, dass\nsie bei der Ausübung einer raumwirksamen Tätigkeit nach Art. 1 RPV die\nFestlegungen des SIL berühren könnte, nimmt sie mit der fachlich zuständigen\nBundesstelle (BAZL) Kontakt auf. Die tätige Behörde und das BAZL legen das\nweitere Vorgehen gemeinsam fest. Das BAZL sorgt diesbezüglich dafür, dass\ndie interessierten Kreise frühzeitig in die Planung einbezogen werden, so dass\nallfällige Konflikte rechtzeitig erkannt und partnerschaftlich gelöst werden\nkönnen (Art. 18 Abs. 1 RPV). Soweit erforderlich, werden anlagebezogene\nKoordinationsgespräche durchgeführt. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit\nwird in einem Koordinationsprotokoll (Text und Karte) festgehalten.»\nGemäss Art. 13 Abs. 2 RPG arbeitet der Bund bei der Erstellung von\nGrundlagen für die Erfüllung der raumwirksamen Aufgaben mit den\nKantonen zusammen und gibt ihnen seine Konzepte, Sachpläne und\nBauvorhaben rechtzeitig bekannt. Um dabei allfällige Konflikte erkennen\nund partnerschaftlich lösen zu können, hat nach Art. 18 Abs. 1 Bst. a RPV\ndie zuständige Bundesstelle für einen möglichst frühzeitigen Einbezug\nder betroffenen Behörden des Bundes, der Kantone und des benachbarten\n\n"}