{"Signatur": "CH_VB_011", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2004-12-16", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_011_JAAC-70-44--_2004-12-16.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150007322.pdf?ID=150007322", "Checksum": "02c9d46938de93c5a2489c0b2ea0f5b2"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 70.44 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM 16.12.2004 JAAC 70.44 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  CRINEN, Commission de recours en matière d'infrastructures et d'environnement, jusqu'à 2006 16.12.2004 JAAC 70.44 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) CRINAM, Commissione federale di ricorso in materia d'infrastrutture ed ambiente 16.12.2004 JAAC 70.44 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  CRINEN, Commission de recours en matière d'infrastructures et d'environnement, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) CRINAM, Commissione federale di ricorso in materia d'infrastrutture ed ambiente"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:20:51", "Checksum": "a666001fca9fb84f61ba70c59188ffdf", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM 16.12.2004 JAAC 70.44 \r\n\nLuftfahrt. Betriebsreglement für den Flughafen Zürich vom 31. Mai\n2001.\n- Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) und entsprechende\nMitwirkungsrechte bei der Sachplanung (E. 4.8). Ein\nSachplanungsprozess hätte bestenfalls in Gang gesetzt, nicht aber\nrechtzeitig zur Genehmigung des Betriebsreglements abgeschlossen\nwerden können. Ein Koordinationsprozess wurde zudem später\ntatsächlich durchgeführt. Infolge seither geänderter Auffassungen\nvon Beteiligten, der Ablehnung des Staatsvertrags und dem Erlass der\neinseitigen deutschen Massnahmen sowie in Anbetracht der bereits\nfrüh gescheiterten Mediation zeichnet sich selbst jetzt noch ein weiter\ngehender Koordinationsbedarf bei der Ausarbeitung des Objektblatts\nFlughafen Zürich ab (E. 4.8.3.2).\n- Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hörte im Rahmen der\nInstruktion das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (heute\nBundesamt für Umwelt) als Umweltfachbehörde und das Bundesamt\nfür Raumentwicklung als Raumplanungsfachbehörde an, der Einbezug\nweiterer Fachbehörden drängte sich nicht auf. Die Anforderungen an\nein Bereinigungsverfahren gemäss RVOG können vorliegend - angesichts\nder aussergewöhnlichen Umstände - als erfüllt betrachtet werden (E.\n4.11).\n- Die Flughafen Zürich AG und das BAZL hatten keinerlei gesicherte und\nverbindliche Angaben über die in absehbarer Zukunft noch mögliche\nBenutzung des süddeutschen Luftraums. Der noch ungeklärten Lage\nwurde mit Verpflichtungen in der Konzessionsverfügung Genüge\ngetan. In mehrfacher Hinsicht war ein implizites Einverständnis\noder zumindest eine Duldung Deutschlands bezüglich der vorerst\nunveränderten Benutzung deutschen Luftraums erkennbar (E. 6). Ab\ndem 1. September 2001 bestand auf deutscher Seite eine umfassende\nRegelung der entsprechenden An- und Abflugverfahren mittels\nDurchführungsverordnungen (E. 6.4.4).\n- Eine Verschiebung der nach Art. 74a Abs. 2 VIL nötigen\nGesamtüberprüfung des Betriebsreglements mitsamt\nUmweltverträglichkeitsprüfung (UVP) war - insbesondere aufgrund\nungeklärter Fragen zum künftigen Betriebskonzept - zulässig. Die\nspätere Nachholung wurde mittels Konzessionsauflage sichergestellt\n(E. 9). Das Flugbetriebskonzept war bereits im Rahmen der\nKonzessionsverfahren für die 5. Bauetappe einer UVP unterzogen\nworden (E. 9.4.1). Die Gesamtüberprüfung mit umfassender UVP hat\nnun zwingend im bereits laufenden Verfahren für das von der Flughafen\nZürich AG am 31. Dezember 2003 eingereichte Betriebsreglement zu\nerfolgen (E. 9.3.4 und 9.4.3).\n\n3\n- Im Vergleich zum alten Reglement sind keine Änderungen zulässig,\ndie ausserhalb bestimmter Kategorien (Auflagen Dock Midfield und\nweitere zwingende Anpassungen) anzusiedeln sind und trotzdem\numweltrelevante Änderungen des Betriebskonzepts darstellen (können).\nNur so kann der vorläufige Verzicht auf Gesamtüberprüfung und UVP\ngerechtfertigt werden (E. 9.5).\n- Flugbewegungsbeschränkungen (Bewegungsplafond) können\nnicht von vornherein ausgeschlossen werden. Sie könnten aber erst\nverfügt werden, wenn ein definitives oder zumindest vorläufiges\nBetriebskonzept vorliegt (E. 11), welches ebenfalls für künftige\nzusätzliche Einschränkungen der Nachtbetriebszeiten (E. 12) sowie für\nden Lärmbelastungskataster benötigt wird (E. 14).\n- Materielle Rügen bezüglich SIL. Das Fehlen des Objektblatts Flughafen\nZürich stellt keinen Hinderungsgrund für notwendige Anpassungen der\nflugbetrieblichen Belange dar (E. 16).\n- Koordinations- und Bereinigungsverfahren werden eine gegenseitige\nAbstimmung zwischen Richt- und Sachplanung (mit Berücksichtigung\nder kantonalen Richtpläne) herbeiführen, andernfalls der Bundesrat zu\nentscheiden hat (E. 17).\n- Auf Entschädigungsbegehren aus Eigentumsbeschränkungen ist im\nvorliegenden Betriebsreglementsverfahren nicht einzutreten. Dafür\nstehen die formellen Enteignungsverfahren zur Verfügung (E. 19).\n\nAviazione. Regolamento d’esercizio per l’aeroporto di Zurigo del 31\nmaggio 2001.\n- Pianificazione settoriale dell’infrastruttura aeronautica (PSIA)\ne i relativi diritti di partecipazione durante la pianificazione\nsettoriale (consid. 4.8). Nella migliore delle ipotesi, una procedura\ndi pianificazione avrebbe potuto iniziare ma non essere conclusa\nin tempo per l’approvazione del regolamento d’esercizio. Inoltre, in\nseguito vi è effettivamente stata una procedura di coordinamento.\nSulla base delle opinioni poi modificate dei partecipanti, del rifiuto\ndell’accordo internazionale e dell’emanazione di misure unilaterali da\nparte tedesca, come pure in considerazione della precedente mediazione\nfallita in uno stadio iniziale, risulta ancora un’ampia necessità di\ncoordinamento nell’elaborazione della scheda di coordinamento\ndell’aeroporto di Zurigo (consid. 4.8.3.2).\n- Nel quadro dell’instruzione, l’Ufficio federale dell’aviazione civile\n(UFAC) ha consultato l’Ufficio federale dell’ambiente, delle foreste\ne del paesaggio (oggi Ufficio federale dell’ambiente) quale autorità\nspecializzata per l’ambiente e l’Ufficio federale della pianificazione\ndel territorio quale autorità specializzata per la pianificazione\nterritoriale. La consultazione di altre autorità specializzate non era\n\n"}