{"Signatur": "CH_VB_011", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2003-02-18", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_011_JAAC-70-43--_2003-02-18.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150007319.pdf?ID=150007319", "Checksum": "d081a6b1963250d456030ec063a6493f"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 70.43 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM 18.02.2003 JAAC 70.43 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  CRINEN, Commission de recours en matière d'infrastructures et d'environnement, jusqu'à 2006 18.02.2003 JAAC 70.43 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) CRINAM, Commissione federale di ricorso in materia d'infrastrutture ed ambiente 18.02.2003 JAAC 70.43 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  CRINEN, Commission de recours en matière d'infrastructures et d'environnement, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) CRINAM, Commissione federale di ricorso in materia d'infrastrutture ed ambiente"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:23:07", "Checksum": "4171cb5a8e4d6e3b8b7401b411562307", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM 18.02.2003 JAAC 70.43 \r\n\n 9\nzu erteilende Betriebskonzession haben soll, ist mithin im Luftfahrtrecht zu\nsuchen (vgl. auch Dominik Strub, Wohlerworbene Rechte, insbesondere im\nBereich des Elektrizitätsrechts, Diss. Freiburg 2001, S. 96).\n2.3. Die Verfassungsbestimmung (Art. 87 BV) dient - wie in E. 2.1 ausgeführt\n- unter anderem der Vereinheitlichung der Vorschriften über die Luftfahrt\nund erlaubt dem Gesetzgeber, diese in jeder Hinsicht zum Gegenstand der\nBundesgesetzgebung zu machen. Aussagen, wie die Konzession auszugestalten\nist, können hingegen dem Verfassungstext nicht entnommen werden.\n2.4. Auf Gesetzesebene hält Art. 36a Abs. 2 LFG fest, welche Rechte\nmit der Konzessionserteilung verliehen werden und welche Pflichten\ndie Konzessionsnehmerin zu übernehmen hat. Als Rechte werden der\ngewerbsmässige Betrieb eines Flughafens und insbesondere die Erhebung\nvon Gebühren genannt. Als Pflichten der Konzessionärin werden der\nZulassungszwang - unter Vorbehalt der im Betriebsreglement genannten\nEinschränkungen - für nationale und internationale Luftfahrzeuge,\ndie Gewährleistung eines ordnungsgemässen, sicheren Betriebs und\ndie Bereitstellung der dazu erforderlichen Infrastruktur erwähnt. In\nder Konzessionsverfügung kann das Departement diese Pflichten wohl\nnäher umschreiben. Dem Gesetzestext lässt sich aber kein Hinweis\nentnehmen, dass das Departement die Pflichten darüber hinaus\nerweitern dürfte, da Art. 36a Abs. 2 LFG diesbezüglich in der Form einer\nabschliessenden Aufzählung verfasst ist. Das spricht gegen die Aufnahme\nbetrieblicher Rahmenbedingungen in die Konzession (vgl. auch Botschaft\nzu einem Bundesgesetz über die Koordination und Vereinfachung der\nPlangenehmigungsverfahren vom 25. Februar 1998, BBl 1998 III 2612, 2591 ff.).\nArt. 36c LFG verpflichtet die Konzessionsnehmerin aber, ein\nBetriebsreglement auszuarbeiten (Abs. 1), welches die im Sachplan\nInfrastruktur der Luftfahrt (SIL), in der Konzession und in\nPlangenehmigungen festgelegten Rahmenbedingungen zu konkretisieren\nhat (Abs. 2). Insbesondere geht es um die Organisation und die Benützung\ndes Flughafens sowie die Regelung der An- und Abflugverfahren. Das\nBetriebsreglement ist vom BAZL zu genehmigen (Abs. 3).\n2.5. Art. 36 LFG enthält die gesetzliche Grundlage für bundesrätliches\nVerordnungsrecht über den Bau und den Betrieb von Flughäfen. Gestützt\nauf diese Bestimmung hat der Bundesrat die Verordnung vom 23. November\n1994 über die Infrastruktur der Luftfahrt (VIL, SR 748.131.1) erlassen. Was\ndie Frage des Inhalts der Betriebskonzession betrifft, so wiederholt der im\nAnschluss an den Erlass des Koordinationsgesetzes revidierte Art. 10 Abs. 1\nVIL fast wörtlich den Gesetzestext (vgl. E. 2.4). Neu wird hingegen das Recht,\nden Flughafen gewerbsmässig zu betreiben, an die Ziele und Vorgaben des SIL\ngebunden. Entsprechend statuiert Art. 12 Abs. 1 Bst. a VIL als Voraussetzung\nfür die Konzessionserteilung, dass der Betrieb der Anlage den Zielen und\nVorgaben des SIL zu entsprechen hat.\n2.5.1. Die Sachplanungspflicht, der Inhalt und die Verbindlichkeit der\nSachpläne richten sich in erster Linie nach Art. 13 des Bundesgesetzes vom\n22. Juni 1979 über die Raumplanung (RPG, SR 700) und dem einschlägigen\nVerordnungsrecht (Art. 14 ff. der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000\n[RPV], SR 700.1). Zum Inhalt gehören vorab der Bedarf, die Standortfestlegung,\ndie räumlichen und umweltrechtlichen Auswirkungen, die räumlichen\n\n"}