{"Signatur": "CH_VB_011", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2003-02-18", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_011_JAAC-70-43--_2003-02-18.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150007319.pdf?ID=150007319", "Checksum": "d081a6b1963250d456030ec063a6493f"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 70.43 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM 18.02.2003 JAAC 70.43 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  CRINEN, Commission de recours en matière d'infrastructures et d'environnement, jusqu'à 2006 18.02.2003 JAAC 70.43 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) CRINAM, Commissione federale di ricorso in materia d'infrastrutture ed ambiente 18.02.2003 JAAC 70.43 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  CRINEN, Commission de recours en matière d'infrastructures et d'environnement, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) CRINAM, Commissione federale di ricorso in materia d'infrastrutture ed ambiente"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:23:07", "Checksum": "4171cb5a8e4d6e3b8b7401b411562307", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM 18.02.2003 JAAC 70.43 \r\n\n 8\nBetriebe, seien diese nun staatlicher oder privater Natur, abzutreten (Peter\nBaltensberger, Untersuchung der luft- und verkehrspolizeilichen Befugnisse\ndes Flughafenhalters, Diss. Basel 1984, S. 45).\n2.2. Mit der Monopolisierung einer wirtschaftlichen Tätigkeit behält sich\nder Staat deren Ausübung unter Ausschluss aller anderen Personen vor und\nentzieht sie der verfassungsrechtlich gewährleisteten Wirtschaftsfreiheit.\nMittels Konzessionierung wird das Recht auf Ausübung der monopolisierten\nTätigkeit - meist auf Private - übertragen. Die Konzessionärin führt einen\nstaatlichen Auftrag aus, der sonst durch die Verwaltung ausgeführt\nwürde (Pierre Tschannen / Ulrich Zimmerli / Regina Kiener, Allgemeines\nVerwaltungsrecht, Bern 2000, S. 299 ff.). Die Rechtsnatur der Konzession\nist umstritten. Ulrich Häfelin / Georg Müller (Grundriss des Allgemeinen\nVerwaltungsrechts, 4. Aufl., Zürich 2002, Rz. 2593) gehen unter Hinweis\nauf die bundesgerichtliche Rechtsprechung von einer Unterteilung in einen\nverfügungsmässigen und einen vertraglich begründeten Teil der Konzession\naus. Zum Verfügungsteil zählen sie diejenigen Konzessionsbestimmungen,\nwelche durch das Gesetz vorbestimmt sind. Andere Autoren gehen von\neiner (der Bewilligung verwandten, mitwirkungsbedürftigen) Verfügung\naus, auf deren Erteilung in der Regel kein Anspruch besteht. Immer hat die\nKonzessionsbehörde das Gleichbehandlungsgebot, das Willkürverbot und den\nGrundsatz von Treu und Glauben zu respektieren (Häfelin/Haller, a.a.O., Rz.\n12; Tschannen/Zimmerli/Kiener, a.a.O., S. 302 ff.).\nBei der Verleihung einer Konzession wird unter den Gesuchstellern\neine Auswahl getroffen (Häfelin/Müller, a.a.O., Rz. 2598) und bestimmt,\nwem eine Aufgabe überantwortet werden soll. Die in der Konzession\nbegründeten Rechte und Pflichten sind so auszugestalten, dass die\nAufgabe rentabel und zu Bedingungen erfüllt werden kann, die den\nAllgemeininteressen gerecht werden (Fritz Gygi, Verwaltungsrecht, Bern 1986,\nS. 200; Tschannen/Zimmerli/Kiener, a.a.O., S. 305). Mit der Konzessionierung\nkönnen wohlerworbene Rechte begründet werden, allerdings nur soweit, als\nsie durch freie Vereinbarung der Parteien - und nicht durch einen Rechtssatz\n- entstehen (Tschannen/Zimmerli/Kiener, a.a.O., S. 308 mit Hinweisen auf die\nRechtsprechung des Bundesgerichts). Die Konzession ist nicht eine in sich\ngeschlossene Art eines Verwaltungsrechtsverhältnisses. Bestenfalls kann die\nKonzession als Gattungsbezeichnung für eine Reihe von Rechtsverhältnissen\ndienen, die sich in dieser oder jener Beziehung gleichen, in anderer Hinsicht\naber wesentlich voneinander abweichen (Gygi, a.a.O., S. 198). Der rechtliche\nGehalt des Rechtsinstituts lässt sich nicht aus dem Begriff der Konzession\nableiten (Tomas Poledna, Staatliche Bewilligungen und Konzessionen, Bern\n1994, S. 23 f.). Er ergibt sich vielmehr aus der dem Konzessionsverhältnis\nzugrunde liegenden verfassungs- und verwaltungsrechtlichen Lage (Poledna,\na.a.O., S. 70). Die Antwort auf die Frage, welchen Inhalt die für Flughäfen\n\n"}