{"Signatur": "CH_VB_011", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2005-08-02", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_011_JAAC-70-17--_2005-08-02.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150007235.pdf?ID=150007235", "Checksum": "01703f81ae57803eb2a7151c87c3b3d4"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 70.17 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM 02.08.2005 JAAC 70.17 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  CRINEN, Commission de recours en matière d'infrastructures et d'environnement, jusqu'à 2006 02.08.2005 JAAC 70.17 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) CRINAM, Commissione federale di ricorso in materia d'infrastrutture ed ambiente 02.08.2005 JAAC 70.17 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  CRINEN, Commission de recours en matière d'infrastructures et d'environnement, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) CRINAM, Commissione federale di ricorso in materia d'infrastrutture ed ambiente"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:20:33", "Checksum": "87d69576abd0ffc4246876c1a96a46dc", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM 02.08.2005 JAAC 70.17 \r\n\n 3\nbesonderen Entstehungsgrunds (causa). Sie entstehen grundsätzlich aus einer\nvon einer Verwaltungsorganisation beanspruchten Dienst- oder Sachleistung.\nDie vorliegend zur Diskussion stehende Verwaltungsgebühr ist das Entgelt für\neine staatliche Tätigkeit (vgl. Entscheid REKO/INUM vom 22. Dezember 2004,\nF-2004-145, E. 5 mit Hinweisen, u. a. auf Häfelin/Müller, a.a.O., Rz. 2625 ff.).\n7.1 Gemäss konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung sowie Art. 164\nAbs. 1 Bst. d und Art. 127 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen\nEidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) bedürfen bundesrechtliche\nAbgaben (also auch die vorliegenden Gebühren) einer Grundlage in einem\nBundesgesetz, das den Kreis der Abgabepflichtigen, den Gegenstand sowie\ndie Bemessung der Abgabe in den Grundzügen regelt. Nach den vom\nBundesgericht aufgestellten Grundsätzen dürfen diese Anforderungen an\ndie formell-gesetzliche Grundlage namentlich dort herabgesetzt werden, wo\ndas Mass der Abgabe durch überprüfbare verfassungsrechtliche Prinzipien\n(Kostendeckungs- und Äquivalenzprinzip) begrenzt wird. Die Einhaltung des\nKostendeckungs- und Äquivalenzprinzips vermag somit die Anforderungen an\ndie gesetzliche Festlegung der Abgabebemessung zu lockern, nicht aber eine\nformell-gesetzliche Grundlage völlig zu ersetzen (BGE 126 I 180 E. 2a/bb, BGE\n124 I 11 E. 6A, BGE 123 I 254 E. 2a; vgl. auch Häfelin/Müller, a.a.O., Rz. 2703 ff.).\n7.2 Die VGZ stützt sich u. a. auf Art. 3 Abs. 3 LFG, der dem Bundesrat\ninsbesondere auch die Kompetenz zur Gebührenfestsetzung überträgt. Wie die\nREKO/INUM in einem früheren Entscheid bereits festgestellt hat, findet die VGZ\nin dieser Bestimmung eine genügende formell-gesetzliche Grundlage in Bezug\nauf die Gebührenerhebung bei der Genehmigung von Betriebsreglementen für\nFlugplätze als Aufsichtstätigkeit im Sinne des LFG (vgl. Beschwerdeentscheid\nder REKO/UVEK vom 19. Dezember 2003 [B-2002-75] E. 6.2). Die Genehmigung\neiner grossen Änderung (vgl. E. 8.2) ist ebenfalls als solche Aufsichtstätigkeit\nzu qualifizieren, womit der gebührenauslösende Gegenstand von Art. 3 Abs.\n3 LFG erfasst ist. Aber auch der Kreis der Abgabepflichtigen wird von dieser\nBestimmung ausreichend bestimmt, da Gebühren regelmässig derjenige zu\nentrichten hat, der eine staatliche Leistung in Anspruch nimmt, bzw. mit\ndem eine Amtshandlung im Zusammenhang steht, oder mit anderen Worten,\ndie staatliche Aufsichtstätigkeit im Bereich der Luftfahrt beansprucht bzw.\nerforderlich macht. Die Beschwerdeführerin als Gesuchstellerin ist daher ohne\nweiteres als abgabepflichtig zu betrachten. Art. 3 Abs. 3 LFG äussert sich zwar\nnicht zur Höhe der zu erhebenden Gebühren. Da bei Verwaltungsgebühren\ngemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung das Kostendeckungs- und\ndas Äquivalenzprinzip die Höhe der Gebühr jedoch ausreichend zu begrenzen\nvermögen, darf der Gesetzgeber deren Bemessung dem Bundesrat überlassen.\n\n"}