{"Signatur": "CH_VB_011", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2005-04-04", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_011_JAAC-69-91--_2005-04-04.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150007121.pdf?ID=150007121", "Checksum": "df20bd1977a77bbffbc0ee4dd2b9b280"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 69.91 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM 04.04.2005 JAAC 69.91 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  CRINEN, Commission de recours en matière d'infrastructures et d'environnement, jusqu'à 2006 04.04.2005 JAAC 69.91 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) CRINAM, Commissione federale di ricorso in materia d'infrastrutture ed ambiente 04.04.2005 JAAC 69.91 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  CRINEN, Commission de recours en matière d'infrastructures et d'environnement, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) CRINAM, Commissione federale di ricorso in materia d'infrastrutture ed ambiente"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:21:03", "Checksum": "1855c74738c2cfc7310d054746d48cfa", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM 04.04.2005 JAAC 69.91 \r\n\n 3\nes Sache der Einsprechenden, entsprechende Anregungen zu machen.\nSie müssen deshalb ihre Einwände gegen ein Auflageprojekt und ihre\nAlternativvorschläge möglichst genau und umfassend im erstinstanzlichen\nVerfahren vorbringen. Die Aufgabe der Beschwerdeinstanz ist demgegenüber\ngrundsätzlich darauf beschränkt, das Genehmigungsprojekt allenfalls unter\nBerücksichtigung der im erstinstanzlichen Verfahren diskutierten Varianten\nauf seine Rechtmässigkeit und Angemessenheit hin zu überprüfen. Dies\nzumindest dann, wenn die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerdeschrift\nnicht vorbringt, die Vorinstanz habe es unterlassen, eine umfassende\nVariantenprüfung vorzunehmen. Ist dies - wie vorliegend - nicht der\nFall, würde das erstinstanzliche Verfahren, das der Evaluation aller zur\nPrüfung vorgelegten Varianten dient, seines Sinnes und Zweckes beraubt,\nwenn es statthaft wäre, im Beschwerdeverfahren bis anhin unbekannte\nProjektvarianten vorzubringen. Weiter würde der zwingend vorgeschriebene\nInstanzenzug nicht eingehalten, soll sich doch eine obere Instanz erst dann\nmit einer Streitsache beziehungsweise einer Projektvariante befassen\ndürfen, wenn sie zuvor von der unteren Instanz beurteilt worden ist (vgl.\nzum Ganzen: VPB 55.4 E. 1.3). Diese Ausführungen stehen im Einklang mit\ndem verfahrensrechtlichen Grundsatz, dass der durch die Parteibegehren\nbestimmte Streitgegenstand grundsätzlich durch den Inhalt der angefochtenen\nVerfügung beschränkt ist (vgl. Christoph Auer, Streitgegenstand und\nRügeprinzip im Spannungsfeld der verwaltungsrechtlichen Prozessmaximen,\nBern 1997, S. 35 ff. und S. 63; Kölz/Häner, a.a.O., Rz. 402 ff.; André Moser /\nPeter Uebersax, Prozessieren vor eidgenössischen Rekurskommissionen, Basel\n1998, Rz. 2.85; René Rhinow / Heinrich Koller / Christina Kiss, Öffentliches\nProzessrecht und Justizverfassungsrecht des Bundes, Basel 1996, Rz. 1313;\nVPB 65.114 E.4). Auf eine ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes liegende\nFrage kann das Beschwerdeverfahren nur dann ausgedehnt werden, wenn\ndie Frage spruchreif ist, sie mit dem bisherigen Streitgegenstand derart eng\nzusammenhängt, dass von einer Tatbestandsgesamtheit gesprochen werden\nkann und sich die Vorinstanz zu dieser Frage mindestens in Form einer\nProzesserklärung geäussert hat (BGE 122 V 34 E. 2a; Urteil des Bundesgerichtes\nvom 7. Februar 2005 [1A.254/2004] E. 2.3).\nDie neu eingebrachten Optimierungsvarianten sind von der Vorinstanz\nweder geprüft worden, noch hätten sie geprüft werden müssen. Sie sind als\nAnträge auf Abänderung des genehmigten Projektes zu betrachten, welche\neiner komplett neuen Planung bedürften und liegen deshalb ausserhalb des\nAnfechtungsgegenstandes. Damit könnte auch dann nicht darauf eingetreten\nwerden, wenn die Beschwerdeführerin diese Varianten bereits in ihrer\nBeschwerde beantragt hätte.\n(…)\n\nPage d’accueil de la Commission de recours en matière d’infrastructures et\nd’environnement\n\n4\nSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften\nArchives fédérales suisses, Publications officielles numérisées\nArchivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali\n\nJAAC 69.91 - Auszug aus einem Entscheid der Eidgenössischen Rekurskommission für\nInfrastruktur und Umwelt vom 4. April 2005, Beschwerde gegen eine Verfügung des BAV\nvom 10. August 2004 [A-2004-160]\n\nIn Verwaltungspraxis der Bundesbehörden\nDans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération\nIn Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione\n\nJahr 2005\nAnnée\nAnno\n\nBand 69\nVolume\nVolume\n\nSeite ---\nPage\nPagina\n\nRef. No 150 007 121\n\nDas Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert.\nLe document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale.\nIl documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.\n"}