{"Signatur": "CH_VB_011", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2003-12-18", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_011_JAAC-68-76--_2003-12-18.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150006641.pdf?ID=150006641", "Checksum": "f1510addbad1a2a361e70c21ae3588c1"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 68.76 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM 18.12.2003 JAAC 68.76 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  CRINEN, Commission de recours en matière d'infrastructures et d'environnement, jusqu'à 2006 18.12.2003 JAAC 68.76 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) CRINAM, Commissione federale di ricorso in materia d'infrastrutture ed ambiente 18.12.2003 JAAC 68.76 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  CRINEN, Commission de recours en matière d'infrastructures et d'environnement, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) CRINAM, Commissione federale di ricorso in materia d'infrastrutture ed ambiente"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:22:24", "Checksum": "222e873be4ddff720fcf576bcca9c273", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM 18.12.2003 JAAC 68.76 \r\n\n 3\nFrei- und Kabelleitungen oder der Transformatorenstation erzeugt werden,\nnicht zur Strahlung der Mobilfunkanlage gezählt werden. Nach dem Kriterium\ndes räumlichen Zusammenhangs gehören die mehr als 200 m entfernten und\nwesentlich tiefer bzw. höhere gelegenen Mobilfunkantenne auf dem Mast\nNr. 22 und Fernsehsendeanlage - diese unabhängig vom Verwendungszweck -\nebenfalls nicht zur strittigen Mobilfunkanlage auf dem Mast Nr. 18 (vgl. zum\nBegriff des engen räumlichen Zusammenhangs das Urteil des Bundesgerichts\nvom 8. April 2002, 1A.10/2001). Mit dem BUWAL ist damit einig zu gehen, dass\ndie von den Beschwerdeführerinnen verlangte kombinierte Beurteilung der\nStrahlungsbelastung nicht zulässig ist.\n8. Die Beschwerdeführerinnen stellen ferner den Bedarf an einer\nzusätzlichen Mobilfunkanlage in Frage. Ihrer Ansicht nach reicht die\nAbdeckung durch bestehende Sendeanlagen im fraglichen Gebiet aus.\nEbenso erachten sie den von der Beschwerdegegnerin 2 gewählten\nStandort auf dem Mast Nr. 18 als nicht zwingend und verweisen auf\nmögliche Alternativstandorte wie insbesondere den Mast Nr. 22 mit einer\nMobilfunkantenne der Firma V oder die Fernsehsendeanlage der W AG.\n8.1. Mobilfunkantennen auf bestehenden Hochspannungsmasten sowie\ndazugehörende Installationen wie Container bzw. Installationsschränke\nsind im bundesrechtlichen Plangenehmigungsverfahren nach dem\nBundesgesetz vom 24. Juni 1902 betreffend die elektrischen Schwach- und\nStarkstromanlagen (EleG, SR 734.0) zu bewilligen (Entscheid REKO/UVEK\nvom 12. Februar 2003, D-2002-29, E. 3.3, teilweise publiziert in VPB 67.87). Die\nErteilung einer solchen Plangenehmigung beinhaltet eine Baubewilligung\nim Sinne von Art. 22 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 über\ndie Raumplanung (Raumplanungsgesetz [RPG], SR 700). Für geplante\nAntennenanlagen innerhalb der Bauzone hat die REKO/UVEK im genannten\nEntscheid bereits festgehalten, dass im Plangenehmigungsverfahren nach\nBundesrecht analog zu den in einem kantonalen Baubewilligungsverfahren\ngeltenden Grundsätzen weder eine Bedürfnisprüfung noch eine Suche\nnach Alternativstandorten unter Berücksichtigung der Netze aller\nMobilfunkanbieterinnen erfolgen müsse, soweit kantonales oder kommunales\nRecht keine entsprechende Koordinationspflicht vorschreiben. Für eine\nAnlage innerhalb der Bauzone bestehe grundsätzlich ein Anspruch auf\nBewilligungserteilung, sofern die Anlage dem Zweck der entsprechenden\nNutzungszone entspreche und die Anforderungen des kommunalen und\nkantonalen Rechts (insbesondere des Baurechts) und des Bundesrechts\n(namentlich der NISV) erfüllt seien (Entscheid REKO/UVEK vom 12. Februar\n2003, D-2002-29, E. 4.3.2, teilweise publiziert in VPB 67.87).\n8.2. Der für die vorliegend strittige Mobilfunkanlage vorgesehene Standort\nauf dem Mast Nr. 18 liegt in der Forstwirtschafts- und Kiesabbauzone\nausserhalb der Bauzone der Gemeinde Maladers. Weil die Errichtung der\nAnlage bauliche Massnahmen erfordert und der Zweck des bestehenden\nHochspannungsmasts nicht geändert, sondern ergänzt wird, findet die in\nArt. 24a RPG vorgesehene Ausnahmebewilligung keine Anwendung. Demnach\nist für die Errichtung einer Mobilfunkantenne auf einem bestehenden\nHochspannungsmast ausserhalb der Bauzone ebenso wie im kantonalen\nBaubewilligungsverfahren Art. 24 RPG massgebend. Danach dürfen Bauten\n\n"}