{"Signatur": "CH_VB_011", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2003-12-18", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_011_JAAC-68-76--_2003-12-18.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150006641.pdf?ID=150006641", "Checksum": "f1510addbad1a2a361e70c21ae3588c1"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 68.76 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM 18.12.2003 JAAC 68.76 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  CRINEN, Commission de recours en matière d'infrastructures et d'environnement, jusqu'à 2006 18.12.2003 JAAC 68.76 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) CRINAM, Commissione federale di ricorso in materia d'infrastrutture ed ambiente 18.12.2003 JAAC 68.76 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  CRINEN, Commission de recours en matière d'infrastructures et d'environnement, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) CRINAM, Commissione federale di ricorso in materia d'infrastrutture ed ambiente"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:22:24", "Checksum": "222e873be4ddff720fcf576bcca9c273", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM 18.12.2003 JAAC 68.76 \r\n\nZusammenfassung des Sachverhalts:\nAm 17. Dezember 2001 reichte die X AG beim Eidgenössischen\nStarkstrominspektorat (ESTI) ein Gesuch für die Ergänzung der\nRichtstrahlantennenanlage auf dem ausserhalb der Bauzone von Maladers\ngelegenen Hochspannungsmast Nr. 18 der von ihr betriebenen 60/60/10\nkV-Leitung Lüen-Chur ein. Geplant war die Installation zweier Antennen\nder Y AG auf der Mastspitze für den Mobilfunk GSM 900/1800 MHz und\nUMTS sowie zweier Gitterrost-Serviceplattformen für Montagearbeiten.\nMangels Bereinigung der Einsprachen überwies das ESTI das Gesuch am\n21. November 2002 dem Bundesamt für Energie (BFE) zum Entscheid,\nwelches die Planvorlage am 21. März 2003 mit Auflagen genehmigte. Dagegen\ngelangten A und B mit Beschwerde vom 2. Mai 2003 an die Rekurskommission\ndes Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und\nKommunikation (REKO/UVEK).\nAus den Erwägungen:\n7.2. Weiter verlangen die Beschwerdeführerinnen eine kombinierte\nBeurteilung der Strahlungsbelastung unter Berücksichtigung aller elektrischer\nAnlagen in der Nähe ihrer Liegenschaft (60/60/10 kV-Stromleitung mit zehn\nKabeln, bestehende und geplante Antennenanlage mit sechs Antennen,\nVersorgungseinheit, Podest mit Maschinerie für die Antennenanlage\nunter dem Mast Nr. 18, Transformatorenstation neben dem Mast Nr. 18,\nMobilfunkantenne auf dem Mast Nr. 22, Mobilfunkantenne in der Nähe von\nMast Nr. 17 [recte: Fernsehsendeanlage], verschiedene verkabelte elektrische\nLeitungen).\nDer Anlagegrenzwert ist eine Emissionsbegrenzung für die von einer\nAnlage allein erzeugte Strahlung (Art. 3 Abs. 6 der Verordnung vom\n23. Dezember 1999 über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung [NISV],\nSR 814.710). Damit fragt sich, welche Strahlungsquellen einer Anlage - im\nvorliegenden Fall der strittigen Mobilfunkanlage - zuzurechnen sind. Das\nBundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) als Fachinstanz\ndes Bundes hat diesbezüglich in seiner Vernehmlassung ausgeführt, dass\nfür die Anlagezugehörigkeit der Verwendungszweck und der räumliche\nZusammenhang massgebend seien. Hinsichtlich Sendeanlagen für Mobilfunk\nund drahtlose Teilnehmeranschlüsse folgt aus Anhang 1 Ziff. 61 und 62\nNISV, dass darunter Sendeanlagen von zellularen Mobilfunknetzen und\nSendeanlagen für drahtlose Teilnehmeranschlüsse mit einer gesamten\näquivalenten Strahlungsleistung (ERP) von mindestens 6 W, nicht aber\nRichtfunkanlagen fallen. Weiter gelten als Anlage alle Sendeantennen, die\nauf demselben Mast angebracht sind oder die in einem engen räumlichen\nZusammenhang, namentlich auf dem Dach des gleichen Gebäudes, stehen.\nWie das BUWAL zu Recht festgehalten hat, können nach dem Kriterium des\nVerwendungszwecks die Strahlungen, die von der Richtstrahlantenne, den\n\n"}