{"Signatur": "CH_VB_011", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2003-02-04", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_011_JAAC-67-130--_2003-02-04.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150005861.pdf?ID=150005861", "Checksum": "df6da5a8f87dec853e151e21d2b21221"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 67.130 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM 04.02.2003 JAAC 67.130 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  CRINEN, Commission de recours en matière d'infrastructures et d'environnement, jusqu'à 2006 04.02.2003 JAAC 67.130 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) CRINAM, Commissione federale di ricorso in materia d'infrastrutture ed ambiente 04.02.2003 JAAC 67.130 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  CRINEN, Commission de recours en matière d'infrastructures et d'environnement, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) CRINAM, Commissione federale di ricorso in materia d'infrastrutture ed ambiente"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:23:07", "Checksum": "d9ef32b8b7de1b871b4283b1f16d5689", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM 04.02.2003 JAAC 67.130 \r\n\n 6\nEntsprechend bleibt der Nutzungsplan im Anwendungsfall dann anfechtbar,\nwenn die Tragweite seiner Eigentumsbegrenzungen nicht von Anfang an\nerkennbar war oder dem Betroffenen jedenfalls kein Rechtsmittel offen stand,\nwomit er seine Interessen hätte wahren können (Peter Hänni, Planungs-, Bauund besonderes Umweltschutzrecht, 4. Aufl., Bern 2002, S. 517 f.).\nIm Rahmen von Verwaltungsbeschwerdeverfahren ist die REKO/UVEK\nverpflichtet, ihre (umfassende) Kognition voll auszuschöpfen, soweit nicht die\nNatur der Streitsache einer unbeschränkten Sachprüfung der angefochtenen\nVerfügung entgegensteht (vgl. Kölz / Häner, a.a.O., Rz. 617 ff.). Zurückhaltung\nist insofern angezeigt, als bei der Festsetzung des Emissionsplans ein\nBeurteilungsspielraum besteht, da die Beurteilung des Bundesrates, der vom\nGesetz mit dem Erlass des Emissionsplans betraut worden ist, grundsätzlich\nVorrang hat. Dies trifft etwa zu für die Beurteilung von Verkehrsprognosen\noder der Anforderungen von Berechnungsprogrammen. Ein Abweichen\nvom Emissionsplan ist daher nur möglich, wenn die Festlegungen des\nPlanes eindeutig unzutreffend sind oder auf offensichtlich unzutreffenden\nbzw. nicht mehr aktuellen Annahmen beruhen. Im Zusammenhang mit\nVerkehrsprognosen etwa genügt es, wenn sie für die Beschwerdeinstanz\nplausibel und nachvollziehbar sind (vgl. Ulrich Zimmerli / Walter Kälin /\nRegina Kiener, Grundlagen des öffentlichen Verfahrensrechts, Bern 1997,\nS. 94; Fritz Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 273; im\nZusammenhang mit Verkehrsprognosen im Luftverkehr: BGE 126 II 522 E. 13\nund 14).\nAls Zwischenergebnis kann somit festgehalten werden, dass der Emissionsplan\nals Grundlage für bauliche Massnahmen und Schallschutzmassnahmen\ngrundsätzlich berücksichtigt werden muss und anlässlich eines\nBeschwerdeverfahrens vor der REKO/UVEK mit einer gewissen Zurückhaltung\nauf seine Rechtmässigkeit hin überprüft werden kann. Die einzelnen gegen\ndie inhaltliche Richtigkeit des Emissionsplans vorgebrachten Einwände sind\nnachfolgend zu beurteilen.\n9.2. Die Beschwerdeführerin 2 beziffert den heutigen täglichen\nZugsverkehr in ihrer Beschwerde mit über 600. Zudem bezweifeln die\nBeschwerdeführenden 1, dass die starke Zunahme des Güterverkehrs in den\nletzten Jahren berücksichtigt worden sei.\nIn den Gesuchsunterlagen der Beschwerdegegnerin ist die tägliche Anzahl\nZüge für das Jahr 2000 mit 555 ausgewiesen (Emissionskataster 2000,\nBasis-Dokument, Register 5, S. 6). Der für die Bestimmung der\nLärmschutzmassnahmen massgebende Emissionsplan weist für das Jahr 2015\nim Jahresdurchschnitt täglich 570 Züge aus. Die Beschwerdeführenden 1 und\n2 setzen sich mit diesen Angaben nicht auseinander und geben insbesondere\n\n"}