{"Signatur": "CH_VB_011", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2000-07-14", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_011_JAAC-64-118--_2000-07-14.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150004514.pdf?ID=150004514", "Checksum": "822b1fce81acdbe72cbd427d77672537"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 64.118 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM 14.07.2000 JAAC 64.118 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  CRINEN, Commission de recours en matière d'infrastructures et d'environnement, jusqu'à 2006 14.07.2000 JAAC 64.118 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) CRINAM, Commissione federale di ricorso in materia d'infrastrutture ed ambiente 14.07.2000 JAAC 64.118 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  CRINEN, Commission de recours en matière d'infrastructures et d'environnement, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) CRINAM, Commissione federale di ricorso in materia d'infrastrutture ed ambiente"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:25:43", "Checksum": "acdc1a8f9cb6c8414286c9d7df04c57c", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM 14.07.2000 JAAC 64.118 \r\n\n 2\nund Kommu-nikation (REKO/UVEK). Sie beantragen, die Verfügung des\nBAZL vom 18. Mai 2000 sei aufzuheben und das Gesuch um Änderung des\nBetriebsreglements sei\n«unter den Auflagen\ndass die Abflugrichtung left, straight und right auf Piste 16 bezüglich Anzahl und\nFlugzeugtyp gleich behandelt werden\ndass zur Entlastung der durch die Starts auf Piste 16 betroffenen Gemeinden\nauch die Piste 14 für Starts mit benutzt wird,\nsowie unter der Bedingung dass nach 21.00 Uhr auf Piste 16 keine Starts mehr\ndurchgeführt werden, zu genehmigen.»\nDie Beschwerdeführer stellten zudem ein Gesuch um Anordnung\nvorsorglicher Massnahmen mit dem Antrag, der Flughafen Zürich sei\nanzuweisen, diese Massnahmen ab sofort umzusetzen.\nAus den Erwägungen des Zwischenentscheides:\n7. Als Regel kommt der Verwaltungsbeschwerde aufschiebende Wirkung\nzu (Art. 55 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das\nVerwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]). Die grundsätzliche Anordnung\ndes Suspensiveffekts gilt unter rechtsstaatlichen Gesichtspunkten als eine\nder wichtigsten Neuerungen des VwVG: Es geht um das grundsätzliche\nInteresse der Beschwerdeführenden an der Nicht-Verwirklichung der\nangefochtenen Verfügung, damit der Rechtsschutz nicht illusorisch\nwird (Peter Saladin, Das Verwaltungsverfahrensrecht des Bundes, Basel\n1979, S. 206). Wäre die aufschiebende Wirkung nicht die Regel, so würde\nder rechtsstaatliche Sinn eines ordentlichen Rechtsmittels, nämlich die\njustizmässige Überprüfung von Verfügungen auf deren Rechtsmässigkeit,\nin Frage gestellt (Fritz Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl.,\nBern 1983, S. 244), mittels Abänderung des Status Quo der ihr gegenüber\nbestehende Unterlassungsanspruch unterdrückt und so eine unerwünschte\nÜberlegenheit der Verwaltung geschaffen (Isabelle Häner, Vorsorgliche\nMassnahmen im Verwaltungsverfahren und Verwaltungsprozess,\nZeitschrift für schweizerisches Recht [ZSR] 116, 1997 II, S. 275 und 295).\nDer Beschwerdeführer soll mit anderen Worten vor der Überprüfung der\nRechtmässigkeit einer Verfügung von deren nachteiligen Wirkungen verschont\nbleiben (André Moser / Peter Uebersax, Prozessieren vor eidgenössischen\nRekurskommissionen, Basel 1998, Rz. 3.14) und der Streitgegenstand\nsoll während der Dauer des Verfahrens zwecks Durchsetzung des\nBeschwerdeentscheides nicht verändert werden (Alfred Kölz / Jürg Bosshard /\nMartin Röhl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons\nZürich, 2. Aufl., Zürich 1999, § 25 N. 2; Thomas Merkli / Arthur Aeschlimann /\nRuth Herzog, Kommentar zum Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege im\nKanton Bern, Bern 1997, N. 2 zu Art. 68).\n8. Abweichend kann die aufschiebende Wirkung aber auch entzogen\nwerden. Einmal von Gesetzes wegen (vgl. etwa Art. 55 Abs. 5 VwVG; kritisch\ndazu Gygi, a.a.O., S. 242) oder dann durch die verfügende Behörde oder\ndie Beschwerdeinstanz (Art. 55 Abs. 2 VwVG), welche diese aber auch\nwiederherstellen kann (Art. 55 Abs. 3 VwVG). Abgesehen von den in Art. 55\nAbs. 2 VwVG genannten Geldleistungen nennt das Gesetz keine Kriterien,\n\n"}