{"Signatur": "CH_VB_011", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2000-07-31", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_011_JAAC-64-117--_2000-07-31.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150004511.pdf?ID=150004511", "Checksum": "f01c0182a0ff3e98271f955807552530"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 64.117 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM 31.07.2000 JAAC 64.117 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  CRINEN, Commission de recours en matière d'infrastructures et d'environnement, jusqu'à 2006 31.07.2000 JAAC 64.117 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) CRINAM, Commissione federale di ricorso in materia d'infrastrutture ed ambiente 31.07.2000 JAAC 64.117 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  CRINEN, Commission de recours en matière d'infrastructures et d'environnement, jusqu'à 2006"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) CRINAM, Commissione federale di ricorso in materia d'infrastrutture ed ambiente"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:24:54", "Checksum": "39ab6c657ae340f3806ea4cbe03b90eb", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission INUM 31.07.2000 JAAC 64.117 \r\n\n 2\neine weitergehende Verkabelung der 16-kV-Leitung als unbegründet ab. Auch\ndas Zusammenlegen der 16-kV-Leitung mit der 380-kV-Leitung auf dem neuen\nTrassee verwarf es aus technischen und betrieblichen Gründen.\nGegen die Plangenehmigungsverfügung L-134’885.9 haben verschiedene\nEinwohnerinnen und Einwohner von Mägenwil bei der Rekurskommission\ndes Eidgenössischen Departementes für Umwelt, Verkehr, Energie und\nKommunikation (REKO/UVEK) Verwaltungsbeschwerden erhoben mit\ndem Antrag, die 16-kV-Leitung Lupfig – Mägenwil auch in der Nähe ihrer\nWohnhäuser bzw. der von ihnen bewirtschafteten Grundstücken zu verkabeln.\n1. (...)\n2. Im Verfahren vor der REKO/UVEK sind in der Regel Rechtsverhältnisse zu\nüberprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde\nverbindlich in Form einer Verfügung Stellung genommen hat. Die Verfügung\nbildet gleichzeitig Ziel und Abschluss des Verwaltungsverfahrens und\nAnfechtungsobjekt für das Beschwerdeverfahren der nachträglichen\nVerwaltungsrechtspflege (vgl. Art. 44 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember\n1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG], SR 172.021). Fehlt es an einer\nVerfügung als Anfechtungsobjekt, wird auf die Beschwerde nicht eingetreten\n(Ulrich Zimmerli / Walter Kälin / Regina Kiener, Grundlagen des öffentlichen\nVerfahrensrechts, Bern 1997, S. 37).\n2.1. Die von den Beschwerdeführenden angefochtene\nPlangenehmigungsverfügung L-134’885.9 hat nur die Teilverkabelung\nder 16-kV-Leitung zwischen Mast Nr. 11 («Wiege») und Nr. 23 («Oberegg») zum\nInhalt. Diese Teilverkabelung ist unbestritten. Auch die Beschwerdeführenden\nhaben gegen diese Pläne nichts einzuwenden. Sie beantragen jedoch\nzusätzlich die Verkabelung der Leitung ab Mast Nr. 5 bis und mit Nr. 11.\nDieser Abschnitt einer bestehenden Starkstromleitung bildete aber nie\nGegenstand eines neuen Plangenehmigungsverfahrens und somit auch nicht\nGegenstand der angefochtenen Plangenehmigungsverfügung L-134’885.9. Es\ntrifft zwar zu, dass die 16-kV-Leitung auch im Bereich der Masten Nr. 11 bis\nNr. 5 einer Änderung unterzogen wird. Wie bereits vorne erwähnt, wird die\nNOK den Strang der 50-kV-Leitung, der sich auf den gleichen Tragwerken\nwie die 16-kV-Leitung befindet, auf der ganzen Länge, also auch im Bereich\nder Masten Nr. 10 bis Nr. 5 entfernen. Diese Massnahme musste jedoch\nvom ESTI nicht in Form einer Plangenehmigungsverfügung - so z.B. als Teil\nder angefochtenen Plangenehmigungsverfügung L-134’885.9 - bewilligt\nwerden. Gemäss dem damals geltenden Art. 4 Abs. 2 der Verordnung vom\n26. Juni 1991 über das Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen\n(VPS, AS 1991 1476) hat die NOK den Abbruch dem ESTI lediglich melden\nmüssen (vgl. auch Art. 15 Abs. 1 der Verordnung vom 2. Februar 2000 über\ndas Plangenehmigungsverfahren für elektrische Anlagen [VPeA], SR 734.25).\nFür die Verkabelung der 16-kV-Leitung im Bereich der Masten Nr. 10 bis\nNr. 5 kann somit die Plangenehmigungsverfügung L-134’885.9 nicht als\nAnfechtungsobjekt herangezogen werden, das von der REKO/UVEK überprüft\nwerden könnte.\n2.2. Es fragt sich aber, ob anstelle der von den Beschwerdeführenden\nangefochtenen Plangenehmigungsverfügung L-134’885.9 die am gleichen\nTag erlassene Verfügung L-169 867 als Anfechtungsobjekt gemeint sein\nkönnte. Diese Verfügung betrifft die 380/220-kV-Leitung zwischen Birr\n\n"}