Gemäss Angaben der Beschwerdegegnerin wird Radio DRS 1 im Tagesschnitt während 100 Minuten (Hördauer pro effektive/r Hörer/in) gehört, während die Programme anderer Radioveranstalter im Schnitt nur während 50 Minuten im Tag verfolgt werden. Auf der andern Seite erstaunt es aber aufgrund der Heterogenität der Hörerschaft kaum, dass diese mit der Musikprogrammierung insgesamt weniger zufrieden ist als die Hörerschaft von anderen Veranstaltern mit einem homogeneren Publikum (z. B. Radio DRS 2). Ein Teil der Hörer und Hörerinnen von Radio DRS 1 wünschte sich wohl weiterhin die gleichen Wortbeiträge, aber dazwischen einen anderen Musikstil.