{"Signatur": "CH_VB_010", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1996-10-24", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_010_JAAC-61-71--_1996-10-24.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150003581.pdf?ID=150003581", "Checksum": "9eb4715ff8e93ae6b416deb055a710a5"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 61.71 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen, UBI 24.10.1996 JAAC 61.71 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Autorité indépendante d’examen des plaintes (radio-télé), AIEP 24.10.1996 JAAC 61.71 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Autorità indipendente di ricorso in materia radiotelevisiva, AIRR 24.10.1996 JAAC 61.71 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen, UBI"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Autorité indépendante d’examen des plaintes (radio-télé), AIEP"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Autorità indipendente di ricorso in materia radiotelevisiva, AIRR"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Autorité indépendante d'examen des plaintes en matière de radio-télévision"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:27:58", "Checksum": "eca7d14bea2975a726a4464a7f74c98b", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen, UBI 24.10.1996 JAAC 61.71 \r\n\n JAAC 61.71\n\nEntscheid der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für\nRadio und Fernsehen vom 24. Oktober 1996; b. 324\n\nArt. 60 al. 1 et art. 62 al. 1 LRTV. Conditions d’une plainte se rapportant\nà plusieurs émissions.\nLes exigences temporelles et de fond que l’art. 60 al. 1 LRTV et la\njurisprudence de l’AIEP imposent à une plainte se rapportant à\nplusieurs émissions doivent déjà être remplies dans la procédure devant\nl’organe de médiation; le cas échéant, l’avis de l’organe de médiation\ndoit traiter globalement toutes les émissions critiquées.\n\nArt. 60 Abs. 1 und Art. 62 Abs. 1 RTVG. Voraussetzungen einer\nZeitraumbeschwerde.\nDie zeitlichen und sachlichen Anforderungen, welche Art. 60 Abs. 1\nRTVG und die Praxis der UBI an eine sogenannte «Zeitraumbeschwerde»\nstellen, müssen bereits im Verfahren vor der Ombudsstelle erfüllt sein;\ngegebenenfalls muss der Ombudsbericht alle gerügten Sendungen\nübergreifend behandeln.\n\nArt. 60 cpv. 1 e art. 62 cpv. 1 LRTV. Condizioni di un reclamo concernente\npiù emissioni.\nLe esigenze di tempo e di fondo che l’art. 60 cpv. 1 LRTV nonché la\ngiurisprudenza dell’AIER impongono a un reclamo che concerne\npiù emissioni devono già essere adempiute nella procedura davanti\nall’organo di mediazione; all’occorrenza, il parere di quest’ultimo deve\ntrattare globalmente tutte le emissioni contestate.\n\n1\n6. Der Beschwerdeführer vertritt die Ansicht, dass seine Beschwerde als\nZeitraumbeschwerde zu betrachten und zusammen mit den von ihm im\nRahmen der Beschwerdesache (...) angefochtenen Sendungen zu beurteilen\nsei.\n6.1. Die UBI geht in ihrer Praxis davon aus, dass das Institut der\nZeitraumbeschwerde nur dann Sinn macht, wenn bereits die Ombudsstelle\nin der Lage ist, sämtliche in einem bestimmten Zeitraum ausgestrahlten und\nangeblich in einem thematischen Zusammenhang stehenden Sendungen\nals Ganzes zu beurteilen. Diese Auslegung ergibt sich bereits aus der\nGesetzessystematik. Mit dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes vom 21. Juni\n1991 über Radio und Fernsehen (RTVG, SR 784.40) wurden - auf Vorschlag\nder vorberatenden Kommission des Ständerates - die Ombudsstellen der\nVeranstalter neu als erste Anlaufstellen von Beanstandungen gegen Radio- und\nFernsehsendungen dem Beschwerdeverfahren vor der UBI vorgeschaltet (AB\n1990 S 610; VPB 58.46, E. 3.1, S. 370 f.). Art. 60 RTVG regelt die Voraussetzungen,\nunter denen eine Beanstandung bei der Ombudsstelle möglich ist. Dessen\nAbs. 1 sieht vor, dass in jenen Fällen, in denen sich eine Beanstandung auf\nmehrere Sendungen bezieht, die Frist mit der Ausstrahlung der letzten\nbeginnt. Die erste der beanstandeten Sendungen darf jedoch nicht länger\nals drei Monate vor der letzten zurückliegen. Es besteht kein Zweifel, dass\nsich die Bestimmungen zur Zeitraumbeschwerde auf das Verfahren vor der\nOmbudsstelle beziehen, denn in den Artikeln betreffend die Einreichung der\nBeschwerde bei der UBI fehlt - im Unterschied zur altrechtlichen Regelung nach\nMassgabe des Bundesbeschlusses über die UBI vom 7. Oktober 1983, (AS 1984\n153) - eine entsprechende Bestimmung.\n6.2. Damit auf eine sogenannte Zeitraumbeschwerde eingetreten werden\nkann, bedarf es nicht nur eines zeitlichen, sondern auch eines thematischen\nZusammenhangs zwischen den fraglichen Sendungen (VPB 59.42, S. 350;\n55.34, S. 316). Auch diese zweite Voraussetzung muss bereits im Verfahren\nvor der Ombudsstelle erfüllt sein. Ziel des Ombudsverfahrens ist die\nErmöglichung einer schlichtungsweisen Erledigung des Verfahrens,\nwomit die vom Gesetzgeber angestrebte Entlastung der UBI herbeigeführt\nwerden soll (Ständerat Lauber in AB 1990 S 601; Ständerat Cavelty als\nKommissionssprecher in AB 1990 S 563; vgl. hierzu Martin Dumermuth, Die\nProgrammaufsicht bei Radio und Fernsehen in der Schweiz, Basel / Frankfurt\nam Main 1992, S. 247). Um dieses Ziel zu erreichen, ist es unabdingbar,\ndass die Ombudsstelle in ihrem Entscheid sämtliche unter dem Titel einer\nZeitraumbeschwerde eingereichten Beanstandungen als Ganzes unter dem\nGesichtspunkt des behaupteten sachlichen Zusammenhangs würdigen kann.\nIhre diesbezüglichen Erwägungen finden Eingang in den alle gerügten\nSendungen übergreifenden Ombudsbericht. Dieser wiederum ist gemäss\nArt. 62 Abs. 1 (in fine) RTVG Voraussetzung einer Beschwerde an die UBI.\n6.3. In concreto hat der Beschwerdeführer einen Ombudsbericht, welcher\ndie in den Beschwerden (...) und (...) gerügten Sendungen überdacht, nicht\nbeigebracht. Damit sind die Voraussetzungen der Zeitraumbeschwerde nicht\ngegeben...\n\n2\nSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften\nArchives fédérales suisses, Publications officielles numérisées\nArchivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali\n\nJAAC 61.71 - Entscheid der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen\nvom 24. Oktober 1996; b. 324\n\nIn Verwaltungspraxis der Bundesbehörden\nDans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération\nIn Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione\n\nJahr 1997\nAnnée\nAnno\n\nBand 61\nVolume\nVolume\n\nSeite ---\nPage\nPagina\n\nRef. No 150 003 581\n\nDas Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert.\nLe document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale.\nIl documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.\n"}