Mit der Behauptung, Erotik gehöre zum Menschsein und damit auch zu Jesus, seien ihre religiösen Gefühle verletzt worden, denn es sei verkannt worden, dass Jesus eine Gottheit sei, die mit Erotik nichts zu tun habe. Der in der Interpretation eines Pauluswortes und in Anspielungen auf gleichgeschlechtliche Liebe zum Ausdruck kommende Versuch, das Erotische gedanklich mit Gott in Verbindung zu bringen, errege sowohl bei Katholiken als auch bei Protestanten Anstoss. In ihrer Stellungnahme hält die SRG diesem Vorbringen entgegen, dass für das Neue Testament wie auch für die ganze christliche Lehrtradition Jesus Christus ebenso «Menschensohn» wie «Gottessohn» sei. Gina Schibler bewege sich mit