Er zitierte eingangs den Theologen Karl Barth, der sagte, man solle in der einen Hand die Bibel, in der anderen die Zeitung halten und die Zeitung stets auf dem Hintergrund der Bibel und die Bibel stets auf dem Hintergrund der Zeitung lesen. Pfarrer Eigenmann begründete den Gegensatz zwischen Welt und Glaube mit der geheimen Offenbarung des Johannes. Der Evangelist beschreibe die Funktionsweise des Römischen Reiches, die Gewaltverhältnisse, denen die Menschen ausgesetzt waren: Tod, Hunger, Pest, Verfolgung und Naturzerstörung, Ausbeutung der Armen und Privilegierung der Reichen. Bereits Johannes habe den Stellenwert der Propaganda erkannt.