{"Signatur": "CH_VB_010", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1990-12-12", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_010_JAAC-56-15--_1990-12-12.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150001496.pdf?ID=150001496", "Checksum": "b334eb45fae7c13d13c82e24c40624cf"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 56.15 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen, UBI 12.12.1990 JAAC 56.15 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Autorité indépendante d’examen des plaintes (radio-télé), AIEP 12.12.1990 JAAC 56.15 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Autorità indipendente di ricorso in materia radiotelevisiva, AIRR 12.12.1990 JAAC 56.15 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen, UBI"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Autorité indépendante d’examen des plaintes (radio-télé), AIEP"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Autorità indipendente di ricorso in materia radiotelevisiva, AIRR"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Autorité indépendante d'examen des plaintes en matière de radio-télévision"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:32:31", "Checksum": "e98b4c345613a3a6bb004a2812e766b7", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen, UBI 12.12.1990 JAAC 56.15 \r\n\n JAAC 56.15\n\nEntscheid des Präsidenten der Unabhängigen\nBeschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen vom 12.\nDezember 1990. Diese Rechtsprechung bestätigte\ndie Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio\nund Fernsehen in einem Nichteintretens-Entscheid\nvom 3. Mai 1991 betreffend die Beanstandung\neiner Nachrichtensendung, im Rahmen derer eine\nisraelische Rechtsanwältin sich in kritischer Weise\nüber die Politik des Staates Israel äusserte. Weil\ndie Mitunterzeichner der Popularklage nicht den\nBeitrag an sich beanstandeten, sondern die ihrer\nMeinung nach antijüdische Berichterstattung\nder Massenmedien im allgemeinen und der\nNachrichtenredaktionen von Radio DRS und\nFernsehen DRS im speziellen, konnte nach Art. 15\nAbs. 2 BB UBI auf die Beschwerde nicht eingetreten\nwerden.\n\nProcédure de plainte en matière de radio-télévision.\nArt. 15 al. 2 AF AIEP. Motivation de la plainte.\nLe plaignant ne peut se contenter de griefs globaux; il doit au moins\nindiquer en substance les affirmations ou séquences d’une émission\ndans lesquelles il voit une violation de la concession, même s’il n’a à\ndisposition aucun document ou aucune pièce autres que la cassette de\nl’émission.\n\n1\nBeschwerdeverfahren für Radio und Fernsehen.\nArt. 15 Abs. 2 BB UBI. Beschwerdebegründung.\nDer Beschwerdeführer darf sich nicht mit Pauschalvorwürfen\nbegnügen; er muss zumindest ansatzweise angeben, in welchen\nAussagen oder Sequenzen einer Sendung er eine Konzessionsverletzung\nerblickt, auch wenn er ausser der Kassette der Sendung keine weiteren\nAkten und Unterlagen zur Verfügung hat.\n\nProcedura ricorsuale per radio e televisione.\nArt. 15 cpv. 2 AIER. Motivazione del reclamo.\nChi interpone reclamo non può accontentarsi di censure globali; deve\nalmeno indicare sostanzialmente in quale affermazione o sequenza\ndi un’emissione ha intravisto una violazione della concessione, anche\nse non ha a disposizione altri atti o documenti tranne una cassetta\ndell’emissione.\n\nMit Beschwerde vom 16. Oktober 1990 beantragt B., es sei ihm in alle für\ndie Sendung «Input» vom 16. September 1990 des Radios der deutschen und\nder rätoromanischen Schweiz (DRS) wesentlichen Akten und Unterlagen\nEinsicht zu gewähren. Eventualliter beantragt B., die Unabhängige\nBeschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) habe beim Veranstalter in\nalle entscheidwesentlichen Materialien und Unterlagen Einsicht zu nehmen.\nNach Kenntnisnahme dieser Unterlagen sei ihm eine angemessene Nachfrist\nzur vollständigen Begründung und Ergänzung der vorliegenden Beanstandung\neinzuräumen. In einem weiteren Rechtsbegehren stellt der Beschwerdeführer\nden Antrag, es sei festzustellen, dass die vorgenannte Sendung Art. 4\nder Konzession für die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft\nvom 5. Oktober 1987 (Konzession SRG, BBl 1987 III 813 f.) verletzt hat\nund es sei die SRG gemäss Art. 22 des BB vom 7. Oktober 1983 über die\nunabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (BB UBI, SR\n784.45) aufzufordern, der UBI Bericht zu erstatten. Zu der Rüge, die Sendung\nhabe Art. 4 Konzession SRG verletzt, führt B. in Art. 6 und Art. 7 seiner\nBeschwerde aus: es sei ihm ohne Kenntnis der einschlägigen Akten nicht\nmöglich, eine Beschwerde vollständig zu begründen. Die Sendung habe\naber die Ereignisse weder sachgerecht dargestellt, noch die Vielfalt der\nAnsichten angemessen zum Ausdruck gebracht. Die Ansichten seien nicht\nals solche erkennbar gewesen, die anerkannten Regeln der journalistischen\nBerufsausübung seien verletzt und die Zuhörer im Informationsteil beeinflusst\nworden. Die Sendung habe wichtige Tatsachenelemente unterschlagen\noder irreführend dargestellt und mittels emotionalisierender Übertreibung\nsowie zum Teil offenkundiger Unwahrheiten eine falsche Ausgangslage für\ndie Diskussion geschaffen. Der allgemeine Eindruck, welcher sich aus der\n\n"}