{"Signatur": "CH_VB_010", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1987-06-09", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_010_JAAC-52-11--_1987-06-09.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150000638.pdf?ID=150000638", "Checksum": "8ec980cf859d524072938932028fa930"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 52.11 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen, UBI 09.06.1987 JAAC 52.11 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Autorité indépendante d’examen des plaintes (radio-télé), AIEP 09.06.1987 JAAC 52.11 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Autorità indipendente di ricorso in materia radiotelevisiva, AIRR 09.06.1987 JAAC 52.11 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen, UBI"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  Autorité indépendante d’examen des plaintes (radio-télé), AIEP"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) Autorità indipendente di ricorso in materia radiotelevisiva, AIRR"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Autorité indépendante d'examen des plaintes en matière de radio-télévision"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:34:30", "Checksum": "75498ab9f5d44c8c12649746fd15f115", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen, UBI 09.06.1987 JAAC 52.11 \r\n\n 6\n(verlangte) Belastung der SRG mit den Verfahrenskosten und die Auferlegung\neiner Parteientschädigung zugunsten der Beschwerdeführerin wären gemäss\nArt. 24 BB selbst im Fall einer Konzessionsverletzung nicht möglich.\nDie Beschwerdeführerin bietet Fussballclub-Präsidenten als Zeugen an.\nHier stellt sich zunächst die Frage, ob die Unabhängige Beschwerdeinstanz\nüberhaupt die Möglichkeit hat, förmliche Zeugeneinvernahmen\ndurchzuführen, da das Verwaltungsverfahrensgesetz auf das Verfahren\nvor der Beschwerdeinstanz keine Anwendung findet (vgl. Art. 26 BB und\nArt. 3 Bst. ebis VwVG). Diese Frage kann offengelassen werden, da sich\nZeugeneinvernahmen ohnehin erübrigen. Denn über die Aussagen der\nangebotenen Zeugen existieren schriftliche Stellungnahmen in den Akten und\nAussagen in der Sendung. Soweit in den erwähnten schriftlichen Dokumenten\nkonkret gesagt wird, worin eine Manipulation von Aussagen bestanden haben\nsoll, erwiesen sich die entsprechenden Vorwürfe, wie erwähnt, als nicht\nstichhaltig. Zu den Angaben über die Spielersaläre sei auf Ziff. 5 Bst. e vorne\nverwiesen.\nDie Beschwerdeführerin verlangt ferner die Beschlagnahme des gesamten\nRecherchier- und Vorbereitungsmaterials der Sendungen und fragt an,\nob und wann die Möglichkeit bestehe, darin Einsicht zu nehmen. Dazu\nist festzuhalten, dass die Beschwerdeinstanz kein Beschlagnahmerecht\nhat. Hingegen könnte sie gemäss Art. 20 BB die Edition dieses Materials\nverlangen, wobei allenfalls zu berücksichtigen wäre, dass sich die\nProgrammschaffenden und -verantwortlichen gestützt auf Art. 20 Abs. 3 BB\nauf das Zeugnisverweigerungsrecht gemäss Art. 16 VwVG berufen können,\nsoweit Inhalt und Quellen vertraulicher Informationen zur Diskussion stehen.\nDie SRG hat in ihrer Duplik angekündigt, dass sie von diesem Recht Gebrauch\nmachen würde. Nach den vorstehenden Ausführungen drängen sich jedoch\nkeine weiteren Recherchen in dieser Richtung auf, da die Beschwerdeführerin\nnicht genügend glaubhaft machen konnte, dass konzessionsrechtlich relevante\nManipulationen vorliegen. Bloss pauschale Behauptungen reichen nicht aus,\num die Beschwerdeinstanz zu aufwendigen Recherchen in diesem Material zu\nveranlassen.\nGestützt auf diese Ausführungen entscheidet die Unabhängige\nBeschwerdeinstanz:\nDie beanstandeten Sendungen «Kassensturz» und «Temps présent» über\n«Fussball und Geld» haben Art. 13 Konzession SRG nicht verletzt.\n\n7\nSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften\nArchives fédérales suisses, Publications officielles numérisées\nArchivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali\n\nJAAC 52.11 - Entscheid der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen\nvom 9. Juni 1987\n\nIn Verwaltungspraxis der Bundesbehörden\nDans Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération\nIn Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione\n\nJahr 1988\nAnnée\nAnno\n\nBand 52\nVolume\nVolume\n\nSeite ---\nPage\nPagina\n\nRef. No 150 000 638\n\nDas Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Bundeskanzlei konvertiert.\nLe document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et la Chancellerie fédérale.\nIl documento è stato convertito dall'Archivio federale svizzero e della Cancelleria federale.\n"}