{"Signatur": "CH_VB_009", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2003-02-14", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_009_JAAC-67-102--_2003-02-14.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150005768.pdf?ID=150005768", "Checksum": "5f5e3c83d196f07e31dfedeff793e752"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 67.102 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidg. 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Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport 14.02.2003 JAAC 67.102 \r\n\n 3\nGelegenheit zur Stellungnahme einzuräumen, bevor sie verfügt. Diese\nBestimmung gilt nicht nur für den Endentscheid, zumal dann nicht, wenn\n- wie hier - die superprovisorisch erlassene Zwischenverfügung derart\neinschneidende Massnahmen anregt, wie Suspendierung des Betroffenen\nbis zum Abschluss des Verfahrens.\n2.a. Die Verfügung vom (…) ist eine Zwischenverfügung über vorsorgliche\nMassnahmen, welche nach Art. 45 Abs. 2 Bst. g VwVG in Verbindung mit\nArt. 46 Bst. e VwVG bzw. in Verbindung mit Art. 101 Bst. a des Bundesgesetzes\nvom 16. Dezember 1943 über die Organisation der Bundesrechtspflege (OG,\nSR 173.110) selbstständig anfechtbar ist. Der Rechtsmittelzug folgt dabei\ndem der Hauptsache, d. h. die Anfechtung hat bei derjenigen Instanz zu\nerfolgen, die in der Sache selbst zur Beurteilung zuständig ist (Moser, in:\nMoser/Übersax, Prozessieren vor eidgenössischen Rekurskommissionen,\nBasel 1998, Rz. 2.14); Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983,\nS. 143; Kölz/Bosshart/Röhl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz\ndes Kantons Zürich, 2. Aufl., Zürich 1999, § 6 N. 33). Da die Rekurskommission\ndes Eidgenössischen Departementes für Verteidigung, Bevölkerungsschutz\nund Sport (Rekurskommission VBS) Beschwerdeinstanz für Verfügungen\nder Fachstelle Personensicherheitsprüfungen ist (Art. 47 Abs. 1 Bst. b VwVG\nin Verbindung mit Art. 17 Abs. 1 PSPV von 1999), ist sie zur Behandlung der\nvorliegenden Beschwerde zuständig.\nDer Entscheid ist in sinngemässer Anwendung von Art. 55 Abs. 3 VwVG und\nArt. 20 Abs. 4 der Verordnung vom 3. Februar 1993 über Organisation und\nVerfahren eidgenössischer Rekurs- und Schiedskommissionen (SR 173.31) vom\nPräsidenten der Kommission als Einzelrichter zu treffen. Bei dessen Entscheid\nhandelt es sich wieder um einen Zwischen- und nicht um einen Endentscheid.\nDaher ist in der Rechtsmittelbelehrung des vorliegenden Entscheides eine\nzehntägige Rechtsmittelfrist anzuführen.\n2.b. Eine Zwischenverfügung ist nur selbstständig durch Beschwerde\nanfechtbar, wenn sie einen nicht leicht wieder gut zu machenden Nachteil\nbewirken kann (Art. 45 Abs. 1 VwVG: BGE 116 Ib 344, 347 E. 1c; Gygi, a.a.O.,\nS. 142). Dieses Erfordernis liegt nicht erst dann vor, wenn sich die nachteiligen\nFolgen des Zwischenentscheides selbst durch ein für den Beschwerdeführer\ngünstig ausfallendes Endurteil nicht mehr abwenden liessen. Es wird schon\nals erfüllt betrachtet, wenn der Beschwerdeführer ein schutzwürdiges\nInteresse an der sofortigen Aufhebung oder Abänderung der Verfügung\nhat (BGE 116 Ib 344, 347 E. 1c, BGE 117 V 185, 190 E. 1d; Moser, a.a.O.,\nRz. 2.16). Damit weist diese Beschwerdevoraussetzung eine erhebliche\nNähe zu Beschwerdelegitimation nach Art. 48 Bst. a VwVG auf (Häner,\nVorsorgliche Massnahmen im Verwaltungsverfahren und Verwaltungsprozess,\nZeitschrift für schweizerisches Recht [ZSR], NF 116/1997, II. Halbband, 382).\nNach Art. 48 Bst. a VwVG ist zur Beschwerde an die Rekurskommission\nlegitimiert, wer durch die angefochtene Verfügung berührt ist und ein\nschutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Abänderung hat. Das\nAnfechtungsinteresse kann rechtlicher oder bloss tatsächlicher Natur sein,\nund es genügt, wenn rein tatsächliche, praktische, wirtschaftliche, ideelle oder\nandere Interessen der beschwerdeführenden Person verletzt werden (Moser,\na.a.O., Rz. 2.23). Das Interesse ist schutzwürdig, wenn der Beschwerdeführer\ndurch das Beschwerdeverfahren einen materiellen oder ideellen Nachteil von\nsich abwenden kann (BGE 123 II 378 mit weiteren Hinweisen). Der hier zur\n\n"}