{"Signatur": "CH_VB_009", "Spider": "CH_VB", "Datum": "2000-12-29", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_009_JAAC-66-24--_2000-12-29.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150005510.pdf?ID=150005510", "Checksum": "b23b8eff0aa68e5b7f7154a925206183"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 66.24 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) Rekurskommission Eidg. 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Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport 29.12.2000 JAAC 66.24 \r\n\n JAAC 66.24\n\nEntscheid der Rekurskommission VBS, II. Abteilung,\nvom 29. Dezember 2000).\n\nMesures visant au maintien de la sûreté intérieure. Contrôle de sécurité\nd’un collaborateur de la Confédération endetté.\nArt. 20 LMSI.\n- Dans l’appréciation du risque pour la sécurité, l’origine des dettes est\nimportante (consid. 7).\n- Outre le montant absolu des dettes, il convient de prendre en\nconsidération la possibilité de les rembourser (consid. 8).\n\nMassnahmen zur Wahrung der inneren Sicherheit.\nPersonensicherheitsprüfung eines verschuldeten Bundesbediensteten.\nArt. 20 BWIS.\n- Bei der Beurteilung des Sicherheitsrisikos ist der Ursprung der\nSchulden von Bedeutung (E. 7).\n- Neben der absoluten Höhe ist auch die Rückzahlbarkeit der Schulden\nzu berücksichtigen (E. 8).\n\nMisure per la salvaguardia della sicurezza interna. Controllo di\nsicurezza di un collaboratore della Confederazione indebitato.\nArt. 20 LMSI.\n- Nalla valutazione del rischio per la sicurezza, l’origine dei debiti è\nimportante (consid. 7).\n- Oltre all’importo assoluto dei debiti, occorre tenere conto anche della\npossibilità di rimborsarli (consid. 8).\n\n1\n1. Auch wenn die Vorinstanz den Beschwerdeführer lediglich als «bedingtes\nSicherheitsrisiko» einstuft, und er «ohne weiteres in der Bundesverwaltung\ntätig bleiben darf», ist er durch die angefochtene Verfügung klar beschwert\nund zur Beschwerde legitimiert. Die Beschwerde ist innert der gesetzlichen\nFrist von 30 Tagen seit Eröffnung der erstinstanzlichen Verfügung -\nund damit rechtzeitig - bei der zuständigen Rekurskommission des\nEidgenössischen Departementes für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und\nSport (Rekurskommission VBS) erhoben worden.\n2. Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer zum Kreis derjenigen\nPersonen zu zählen ist, die einer Personensicherheitsprüfung im Sinne von\nArt. 19 des Bundesgesetzes vom 21. März 1997 über Massnahmen zur Wahrung\nder inneren Sicherheit (BWIS, SR 120) unterzogen werden können.\n3. Gemäss Art. 20 Abs. 1 BWIS werden bei der Sicherheitsprüfung\nsicherheitsrelevante Daten über die Lebensführung der betroffenen Person\nerhoben, insbesondere über ihre engen persönlichen Beziehungen und\nfamiliären Verhältnisse, ihre finanzielle Lage, ihre Beziehungen zum\nAusland und Aktivitäten, welche die innere oder die äussere Sicherheit in\nrechtswidriger Weise gefährden können.\nArt. 20 Abs. 2 Bst. a bis f BWIS umschreibt genau, wie und wo die\nnotwendigen Daten erhoben werden können (bzw. dürfen). Die\nVorinstanz ist diesem Katalog weitgehend gefolgt. Sie hat Berichte der\nBundespolizei/Bundesanwaltschaft, der Kantonspolizei Bern sowie des\nzuständigen Betreibungsamtes beigezogen. Mit dem Einverständnis des\nBeschwerdeführers hat sie auch dessen Vorgesetzten einbezogen. Eine\npersönliche Befragung des Beschwerdeführers mit einem entsprechenden\nProtokoll findet sich nicht in den Akten. Dies entgegen Art. 20 Abs. 2 Bst. f\nBWIS und Art. 12 Abs. 1 der Verordnung vom 20. Januar 1999 über die\nPersonensicherheitsprüfungen (PSPV, SR 120.4), welcher klar festhält: «Bei\nBediensteten des Bundes veranlasst die Fachstelle bei der erstmaligen Prüfung\neine persönliche Befragung der betroffenen Person». Hinweise darauf, dass\ndie vorliegend angefochtene Sicherheitsprüfung nicht die erste ist, der der\nBeschwerdeführer unterzogen wurde, finden sich keine in den Akten.\n4. Aus den erhobenen Daten und der Begründung der negativen\nSicherheitsbeurteilung ergibt sich, dass die Vorinstanz sich ausschliesslich\nauf die sich aus dem Betreibungsregisterauszug ergebenden Schulden abstellt.\nDass sie weitere (negative) sicherheitsrelevante Daten über die Lebensführung,\nüber enge persönliche und/oder familiäre Verhältnisse (beispielsweise\nmit möglichen Anstiftern zu Geheimnisverrat) des Beschwerdeführers,\ndie die innere oder äussere Sicherheit in rechtswidriger Weise gefährden\nkönnten, erhoben und gefunden hat, bringt die Beschwerdegegnerin nicht\nvor. Desgleichen beruft sie sich auch nicht auf solche Beziehungen des\nBeschwerdeführers zum Ausland oder auf Aktivitäten, die auf eine solche\nGefährdung schliessen liessen. Sie bringt auch nicht vor, dass andere\nErhebungen gemäss Art. 20 Abs. 2 Bst. a bis f BWIS negative Erkenntnisse\ngebracht hätten. Vielmehr geht aus den Akten hervor, dass das Bundesamt\nfür Polizeiwesen keine Bemerkungen zur Person des Beschwerdeführers\nangebracht hat. Desgleichen berichtete die Kantonspolizei X, dass der\n\n"}